1:0-Sieg im Finale des Afrika-Cups gegen Senegal: Ein kurioses Tor reicht Algerien – Sport



Algeriens Fußballer haben zum zweiten Mal nach 29 Jahren den Afrika-Cup gewonnen. Die von Djamel Belmadi trainierten „Wüstenfüchse“ setzten sich am Freitagabend im Finale in Kairo mit 1:0 (1:0) gegen Senegal durch. Die Entscheidung für das Team um Manchester Citys Superstar Riyad Mahrez fiel bereits in der zweiten Minute durch ein kurioses Glückstor: Nach zwei Ballverlusten der Senegalesen im Mittelfeld zog Baghdad Bounedjah von der Strafraumgrenze ab – und der abgefälschte Ball segelte in hohem Bogen ins Tor.

Aus vielen hochkarätigen Chancen konnte Senegal kein Kapital schlagen; zudem gab Referee Alioum Alioum aus Kamerun nach Video-Auswertung einen Handelfmeter (60.) für die „Löwen von Teranga“ nicht. Senegal hat den prestigeträchtigen Kontinentalwettbewerb noch nie gewonnen. Am nächsten dran waren die Westafrikaner 2002, aber da verschoss ausgerechnet der heutige Trainer Aliou Cissé den entscheidenden Elfmeter. Auch Sadio Mané vom Champions-League-Sieger FC Liverpool konnte bei den Senegalesen trotz vieler starker Szenen keine entscheidenden Akzente setzen. Stattdessen leistete er sich eine Tätlichkeit, als er gegen Sofiane Feghouli rüde den Ellenbogen ausfuhr. Mané hatte Glück und wurde dafür nur ermahnt.


Erst wenige Stunden vor dem Finale sei der Referee ausgetauscht worden, hatte „Le Parisien“ mittags berichtet. Statt Victor Gomes aus Südafrika pfiff daher Alioum Alioum aus Kamerun. Die Hintergründe blieben allerdings unklar, von der Konföderation CAF gab es nichts Offizielles dazu.

Der deutsche Trainer Gernot Rohr hatte das Turnier mit Nigeria den auf Platz drei beendet. Die Super Eagles gewannen das kleine Finale gegen Tunesien mit 1:0 (1:0). Odion Ighalo erzielte bereits in der dritten Minute den einzigen Treffer. (dpa)



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