300.000 Euro Strafe – Salmonellen-Schweinebraten sprengt Hochzeitsreise

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Beim Hochzeitsessen mundete der Braten noch allen Gästen, doch am Tag darauf lagen der Bräutigam und 52 seiner Gäste am Boden. Spätere Tests zeigten, dass sie sich mit Salmonellen infiziert hatten. 25 von ihnen verklagten die Cateringfirma, die den unseligen Braten geliefert hatte. Der Vorfall ereignete sich 2017 in Packington Moor, Staffordshire, nun erging ein erstes Urteil. Der Caterer wurde für Gesundheits- und Hygienevergehen verantwortlich gemacht und von einem britischen Gericht zur Zahlung von umgerechnet fast 300.000 Euro als Strafe verurteilt. Die Zivilverfahren wegen Schadenersatz werden nach der Strafsache verhandelt, dann werden weitere Kosten auf die Firma zukommen.

Hochzeit im Schatten der Erkrankung

Bräutigam K. sagte: „Die Hochzeit war ein wirklich fantastischer Tag gewesen und jeder hatte ihn genossen. Ich konnte es zuerst nicht glauben, als ich anfing, mich unwohl zu fühlen. Das ging so weit, dass ich zu einem ambulanten Gesundheitszentrum gehen musste, und nach Tests wurde mir gesagt, dass ich Salmonellen hätte – ich konnte es einfach nicht glauben.“

K. war geschockt, denn eigentlich wollte er mit seiner Frau in die Karibik. „Die Krankheit dauerte insgesamt etwa zehn Tage, und die Symptome waren so schlimm, dass wir keine andere Wahl hatten, als unsere Flitterwochen in die Dominikanische Republik zu verschieben,“ sagte K.

Es stellte sich heraus, dass das Schwein nicht durchgängig erhitzt worden war, sodass die Salmonellen nicht abgetötet wurden. Als Inspektoren die Räumlichkeiten der Firma einige Tage später besuchten, entdeckten sie abgelaufene Lebensmittel und Schimmel in den Kühlschränken.

Paar blieb auf den Kosten sitzen

Dem Bräutigam blieb keine Wahl, als zu klagen, denn er bekam das Geld für die Reise weder vom Reiseveranstalter noch von der Versicherung zurück. Eine derartige Vergiftung sei immer unangenehm, aber ihm hätte die Krankheit die Freude an der Hochzeit genommen, argumentierte er. „Leider sind viele Erinnerungen an den glücklichsten Tag von mir und Vikki durch das Geschehene verdorben worden.“

Das Unternehmen zeigte sich reuig und plädierte auf „schuldig“. Ein Sprecher sagte: „Wir können gar nicht sagen, wie leid es uns tut, wegen der Schwierigkeiten, die dieser Vorfall verursacht hat.“

„Seit wir 1990 angefangen haben, haben wir weit über eine Million Menschen bedient und wir hatten noch nie ein solches Problem. Wir haben heute jedoch die volle Verantwortung übernommen.“

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