5G-Start bei der Telekom: Erste Tarife bereits buchbar inklusive Hardware



Die Deutsche Telekom schaltet ihr 5G-Netz frei und bietet zum Start das Smartphone Samsung Galaxy S10 5G sowie den HTC 5G Hub im Paket mit passenden Tarifen an.

Knapp drei Wochen nach Ende der 5G-Frequenzauktion startet die Deutsche Telekom als erster Netzbetreiber mit dem 5G-Ausbau sowie dem kommerziellen Vertrieb des LTE-Nachfolgers.

Zu Beginn werden die ersten Standorte in Berlin und Bonn in Betrieb gehen. Danach will der Marktführer Privatkunden sein 5G-Netz auch in den Städten Darmstadt, Hamburg, Leipzig und München öffnen. Bis Jahresende plant der Ex-Monopolist 300 neue Funkantennen an über 100 Standorten. Bis Ende 2020 sollen sukzessive die 20 größten Städte Deutschlands mit 5G versorgt werden.

5G soll laut Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner schrittweise auch in weniger dicht besiedelten Gebieten ausgerollt werden. Der neue Mobilfunk-Standard wird selbst in der Pilotphase nicht überall verfügbar sein. So sind in Berlin derzeit an 22 Standorten über 66 Sendeantennen aktiviert, womit die Metropole nicht flächendeckend versorgt wird.

5G-Tarife und Hardware ab sofort buchbar

Für Privatnutzer, die gleich mit 5G starten wollen, bietet die Telekom neben geeigneten Geräten auch die passenden Tarife an.

Das erste 5G-Smartphone der Bonner, das Samsung Galaxy S10 5G, gibt’s in den Telekom-Shops zusammen mit dem Tarif Magenta Mobil XL Special für 899,95 Euro.

Der Tarif, der neben einer Sprachflat auch eine unlimitierte Datenflat enthält, kostet 84,95 pro Monat. Die Freischaltung für 5G erfolgt automatisch. Den Frühstartern gewährt die Telekom einen Bonus von 100 Euro. Wer will, kann sein altes Smartphone für 200 Euro in Zahlung geben.

Neben dem Samsung-Flaggschiff offeriert die Telekom als Festnetzersatz den mobilen Hotspot HTC 5G Hub. Der bringt bis zu 20 Geräte parallel mit bis zu 1 GBit/s ins Netz. Der Android-Router kostet 555,55 Euro, der Monatspreis für den dazugehörigen Tarif Magenta Mobil Speedbox XL mit unbegrenztem Datenvolumen beträgt 74,95 Euro.

LTE-Ausbau weiterhin im Fokus

Der Magenta-Konzern beeilt sich mit dem 5G-Ausbau und hat dafür im Vorfeld jede Menge Frequenzen ersteigert: Von den insgesamt 420 MHz in 41 Frequenzblöcken ging mit 13 Blöcken das größte Spektrum an die Deutsche Telekom, die mit  2,17 Milliarden Euro auch den höchsten Betrag zahlte.

„Mit der Frequenzauktion haben wir das Ticket für die 5G-Zukunft gelöst. Nun wollen wir 5G möglichst schnell auf die Straße, zu unsere Kunden, bringen“, betont Dirk Wössner, Vorstandsmitglied der Telekom. Die laut eigenen Angaben „hierzulande bereits fast drei Viertel der Antennenstandorte mit Glasfaser angeschlossen“ hat.

„Wir setzen darauf jetzt auf. Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck in allen Bereichen: Vom Netz über die Tarife bis zu den Geräten und Anwendungen – wir geben überall Vollgas, damit es noch in diesem Jahr mit 5G losgehen kann. Dafür brauchen wir klare Rahmenbedingungen und Pragmatismus auf Seiten der Behörden. Besonders bei Fragen zu regionalem Spektrum, lokalem Roaming, der Verwendung der Auktionserlöse sowie den Genehmigungsverfahren, die in Deutschland zu lange dauern“, fordert der Telekom-Manager.

Lesetipp: So endete die 5G-Frequenzauktion

Parallel zum 5G-Ausbau wird das bestehende Netz aufgerüstet: Noch in diesem Jahr wollen die Bonner 2.000 neue LTE-Standorte aufbauen, um die Funklöcher im ländlichen Raum zu schließen. Bis Ende 2021 soll die Anzahl der Antennen-Standorte von derzeit 29.000 auf 36.000 steigen.



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