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Abschied von einem Kämpfer: Tausende nehmen Abschied von Alexej Nawalny in Moskau

Zwei Wochen nach seinem Tod wurde der Kremlgegner Alexej Nawalny in Moskau beerdigt. Angehörige, Freunde und Tausende Unterstützer verfolgten die Beisetzung auf dem Friedhof Borissowskoje. Die Bestattung war von Schikanen und Verzögerungen geprägt, da das Leichenhaus zunächst die Herausgabe der sterblichen Überreste verweigerte. Die Beerdigung fand unter erhöhter Sicherheit statt, da befürchtet wurde, dass der russische Machtapparat gegen Nawalnys Unterstützer vorgehen könnte. Vor Ort waren auch der deutsche Botschafter, die US-Botschafterin und russische Präsidentschaftsanwärter. Nawalny war ein scharfer Kritiker von Putin und starb unter fragwürdigen Umständen im Straflager. Sein Tod wird von vielen als nicht natürlich angesehen. Trotz aller Hindernisse fand die Verabschiedung von Nawalny statt, und Tausende Menschen versammelten sich, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Moskau nimmt Abschied von Alexej Nawalny

Schwerer Abschied geprägt von Schikanen

Zwei Wochen nach seinem Tod wurde Kremlgegner Alexej Nawalny in Moskau beerdigt. Die Beisetzung auf dem Friedhof Borissowskoje war von zahlreichen Schikanen begleitet. Anfangs verweigerte das Leichenhaus die Herausgabe der sterblichen Überreste, bevor Nawalnys Angehörige den Sarg schließlich entgegennehmen konnten. Der Weg zur Kirche gestaltete sich langwierig, was mögliche Verzögerungen bei der Trauerfeier und Beerdigung zur Folge hatte.

Emotionale Trauerfeier und Beisetzung

Trotz eines Großaufgebots an Polizei und Sicherheitskräften versammelten sich Tausende von Menschen vor der Kirche zu Ehren der Gottesmutterikone „Lindere meine Trauer“. Die Trauerfeier war von Trauermusik und dem Lied „My Way“ geprägt. Nawalnys Sarg wurde zur Musik des Films „Terminator“ in die Erde gelassen, während Unterstützer und Freunde Abschied nahmen. Einige brachten Blumen und bekundeten ihre Bewunderung für den Oppositionspolitiker.

Repressionen und Erpressungsversuche der Behörden

Die Trauerfeier am Friedhof wurde von Polizeikräften überwacht, die Ausweise kontrollierten und das Gelände absicherten. Vorangegangen waren Wochen der Repressionen, in denen Hunderte Menschen festgenommen wurden, die Blumen für Nawalny niederlegen wollten. Die Behörden versuchten, die Vorbereitungen für die Beerdigung zu behindern und Bestattungsunternehmen erhielten Drohanrufe. Dennoch fand die Verabschiedung von Nawalny statt, wenn auch unter widrigen Umständen.

Fazit

Die Beisetzung von Alexej Nawalny in Moskau war von Trauer, Respekt und erheblichen Schwierigkeiten geprägt. Trotz Repressionen und Schikanen der Behörden fanden Tausende von Menschen zusammen, um Abschied zu nehmen. Nawalnys Tod wirft weiterhin Fragen auf, die eine unabhhängige Untersuchung erfordern. Seine Unterstützer bleiben entschlossen, für Gerechtigkeit und demokratische Werte in Russland einzutreten.

Abschied von einem Kämpfer: Tausende nehmen Abschied von Alexej Nawalny in Moskau