Amazon Go: Flughfen und Kinos im Visier



Keine Schlangen, keine Kassen, kein Bargeld: Seit Januar 2018 kaufen Kunden in Seattle Lebensmittel bei Amazon Go, dem kassenlosen Supermarkt des Versandhndlers. Auch in Chicago, San Francisco und New York shoppen die Menschen bereits kassenlos. Der Online-Riese besitzt inzwischen 18 eigene Ladengeschfte. Das ist allerdings nur der Anfang, denn neben weiteren Fillialen hat Amazon Flughfen im Visier und geht dabei Wege, die beim US-Konzern bislang undenkbar waren. COMPUTER BILD hat alle Infos!

Amazon Go: Expansion durch Partnerschaften

Wie der US-amerikanische Nachrichtensender CNBC berichtet, will Amazon die Kassentechnik seiner Go-Geschfte auch in Lden anderer Unternehmen sowie Kinos unterbringen. Auch Baseball-Stadien seien als Standorte fr Amazon interessant. Konkrete Gesprche gebe es laut dem Medienbericht mit dem Flughafenshop-Betreiber OTG, der Mini-Supermrkte an diversen US-Flughfen unterhlt, und der Kinokette Cineworld. Das selbst gesetzte Ziel von Amazon: Bis Ende 2020 sollen mehrere Hundert Geschfte mit der Kassentechnik von Amazon ausgestattet sein.

Flughfen: Amazon beit sich Zhne aus

Die Vorteile einer solchen Zusammenarbeit liegen auf der Hand: Amazon baut seine Prsenz vor Ort abseits der Online-Handels aus, ohne dabei selbst weitere Lden erffnen zu mssen und spart so zugleich eine Menge Geld. Denn die Erweiterung der Filialdichte von Amazon Go ist teuer, zeitaufwendig und im Falle von Flughfen uerst schwierig. Das bekam Amazon im Dezember 2018 zu spren, als sich Manager des Unternehmens laut eines Medienberichts unter anderem mit Verantwortlichen der Flughfen in San Jos und Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien trafen. Das Ergebnis dabei: Ganz so einfach kommt der Versandhndler nicht in die Wartehallen der Airports, denn der Markt ist hart umkmpft ffentliche Bieterwettbewerbe stehen auf dem Programm.

Amazon Go: US-Konzern schweigt zu Plnen

Wie genau die Umsetzung funktionieren soll und wie Amazon an dem Modell mitverdienen kann ist laut dem Medienbericht noch unsicher. Denkbar sei eine prozentuale Abgabe an Amazon oder eine monatliche Gebhr fr das System. Bisher haben sich weder Amazon noch die genannten Verhandlungspartner zu den mglichen Plnen geuert.



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