Apple: Veröffentlichung des iPhone SE 2 (iPhone 9) für März geplant

QUELLE: ONLEAKS/IGEEKSBLOG
Die Maßnahmen zur Eindämmung des ausgebrochenen Coronavirus im chinesischen Wuhan werden sich auch auf zahlreiche Güter aus der Region auswirken. Auch die für ab Februar geplante Produktion des iPhone SE2 (iPhone 9) könnte von ihnen betroffen sein.

Der Ausbruch des Coronavirus beherrscht in diesen Tagen weiter die Schlagzeilen. Es gibt bereits mehr als 100 Todesfälle, aber die gute Nachricht ist, dass sich auch schon mehr Patienten vollständig erholt haben. Auch in Deutschland ist seit nun der erste Infektionsfall bekannt. China unternimmt massive Anstrengungen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Wuhan ist nach wie vor abgeriegelt, Reisewarnungen werden ausgesprochen und der Transport in China wurde eingeschränkt – Hongkong kündigte per BBC Pläne an, den Transport zum chinesischen Festland einzuschränken. Diese Maßnahmen könnten sich auch auf die Lieferung viele Güter auswirken, darunter auch hochwertige Elektronik wie das iPhone. Dessen Markteinführung in naher Zukunft könnte davon betroffen sein.

Zahlreiche neue Produkte aus China erwartet

Wir erwarten, dass im Rahmen und auch im Fahrwasser der CES in den kommenden Wochen einige neue Produkte vorgestellt werden, nicht nur aus der Smartphone-Sparte. Neben Samsungs Galaxy S20-Serie und ihrem Galaxy Z Flip Anfang Februar, gehen Brancheninsider auch von einer Vorstellung der neuen Sony PlayStation 5 im Laufe des Monats Februar aus. Wenn sich Ende Februar die wichtigsten Smartphone-Hersteller der Welt im spanischen Barcelona zum MWC treffen, um eine neue Generation von Smartphones, Tablets und Computern vorzustellen, werden auch viele Anbieter aus China zu dieser Veranstaltung kommen und zahlreiche dieser Geräte werden dort hergestellt.

Apple-Zuliefer für iPhone SE2/iPhone 9 wappnen sich

Einen Monat später wird Huawei im März dann voraussichtlich die P40 Pro-Reihe bei einer Veranstaltung in Paris vorstellen, wobei wir davon ausgehen, dass dieses Smartphone (auch wegen der fehlenden Google-Lizenz) zunächst in China auf den Markt kommen wird. Es wird allgemein erwartet, dass Apple im März das iPhone 9, auch bekannt als iPhone SE2, ein Gerät vorstellen wird, das schon das bald nach der offiziellen Präsentation auch tatsächlich in die Geschäfte kommen soll.

Angesichts der aktuellen Situation könnte sich das Coronavirus auch auf die Produktion und Verfügbarkeit alle dieser Produkte auswirken. Die Produktion des iPhone 9 (iPhone SE2) soll laut Bloomberg bereits im Februar beginnen und diese könnte durch den Virusausbruch durchaus beeinträchtigt werden. Zwar befinden sich die wichtigsten Produktionsstätten wie Foxconn und Pegatron, jeweils mehr als 500 Kilometer von der Region Wuhan entfernt, doch das allein wird nicht sicherstellen können, dass sich das Virus nicht ausbreiten kann.

Gegenüber Bloomberg sagte Wedbush Securities-Analyst Dan Ives zu diesem Thema: „Die Unterbrechung der Lieferkette könnte zur Sorge werden, wenn es Restriktionen geben sollte, die Mitarbeiter von Foxconn und anderen Komponentenherstellungszentren in China betreffen.“ Und weiter: „Wenn sich der Ausbruch in China weiter ausbreitet, könnte sich dies negativ auf die Lieferkette auswirken. Das wäre eine große Sorge der Investoren.“

Foxconn ist der wichtigste Hersteller für Apple-Smartphones. Die Produktionsstätten liegen in China, rund 500 km von Wuhan entfernt.
Foxconn ist der wichtigste Hersteller für Apple-Smartphones. Die Produktionsstätten liegen in China, rund 500 km von Wuhan entfernt.Quelle: Foxconn

Foxconn, der weltgrößte Elektronikhersteller, gab an, dass man die Situation überwachen und allen empfohlenen Gesundheitspraktiken folgen würde. Im Notfall würden Maßnahmen getroffen werden, durch man sicherstellen könne, dass das Unternehmen weiterhin Produkte herstellen kann. Eine Person, die mit der Lieferkette von Apple vertraut ist, erklärte außerdem, dass das Unternehmen auf extreme Szenarien vorbereitet sei und über bedeutende Komponenten mit zwei verschiedenen Lieferanten und in verschiedenen Regionen verfüge. Daher werden keine unmittelbaren Auswirkungen auf die iPhone-Produktion von Apple erwartet, gänzlich auszuschließen sind sie allerdings auch nicht.

Börsen weltweit reagieren auf Virusausbruch

Analysten gehen davon aus, dass das Coronavirus aufgrund der globalen Strukturen und dem Reiseverbot nicht nur negative Auswirkungen auf die asiatischen Länder haben, sondern die gesamte Weltwirtschaft beeinflussen wird. Der Dow-Jones-Industriedurchschnitt fiel am Montag um 1,6%, während die Aktienmärkte Südkoreas und Japans mit 3% bzw. 2,5% zu ähnlich stark einbrachen, da sich die Investoren auf die Auswirkungen des Virusausbruchs einstellen. Wegen der Feiertage bleiben Chinas Märkte geschlossen.

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