Costa Crociere stellt weltweit den Schiffsbetrieb bis 3. April ein

Das neue Falggschiff von Costa Crociere: die
In Hamburg gehen am Wochenende die Skiferien zu Ende. Noch im März beginnen in anderen Bundesländern die Osterferien, eine der wichtigsten Reisezeiten des Jahres. Doch durch die rasante Ausbreitung des Coronavirus wird die persönliche Mobilität und damit auch das Reisen enorm eingeschränkt. Hier finden Sie regelmäßige die neusten Meldungen zum Thema Corona-Krise und Reisen.

+++ 13. März: Costa Crociere stellt weltweit den Schiffsbetrieb bis 3. April ein +++

Auch die italienische Reederei Costa Crociere kündigte um 17.20 Uhr an, dass es den weltweiten Betrieb der Schiffe bis zum 3. April einstellen wird. Die Entscheidung wurde getroffen, da die weltweite Ausbreitung von Covid-19 außerordentliche Maßnahmen und den entschlossenen Beitrag aller Beteiligten zur Eindämmung des Corona-Virus erfordert. „Kreuzfahrten, die derzeit stattfinden, werden ihre derzeitige Kreuzfahrt nur beenden, damit die Gäste von Bord gehen und in ihre Heimat zurückkehren können. Costa Crociere informiert unverzüglich alle betroffenen Reisebüros und Kunden“, heißt es in einer Presserklärung.

+++ 13. März: Spanien ruft den Alarmzustand aus +++

Diese Maßnahme solle am Samstag bei einem außerordentlichen Ministerrat verabschiedet werden, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Freitag in Madrid an. „Wir wollen alle Mittel des Staates mobilisieren, um die Bürger besser schützen zu können“, betonte der Sozialist, der von einer „außerordentlichen Krise“ sprach. Der Alarmzustand ist die dritthöchste der in der spanischen Verfassung vorgesehenen Notfallstufen. Der Alarmzustand war bisher in Spanien nach der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1975 nur einmal ausgerufen worden: 2010 wegen eines Fluglotsenstreiks.

Die Maßnahme tritt mit der Verabschiedung eines sogenannten königlichen Dekrets in Kraft. Die Regierungskoalition könnte zum Beispiel die Bewegungsfreiheit von Menschen und Fahrzeugen einschränken. Sie könnte unter anderem Lebensmittel und andere wichtige Güter rationieren und auch beschlagnahmen lassen sowie Interventionen in Fabriken und anderen Produktionsstätten anordnen. Im Unterschied zu einem Ausnahmezustand – der nächsthöheren Notfallstufe – können die Grundrechte der Bürger aber nicht eingeschränkt werden.

+++ 13. März: In Tirol machen die Unterkünfte dicht  +++

Wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus hat Österreich die Schließung aller Skigebiete im Bundesland Tirol angekündigt. Die Skigebiete blieben ab Sonntagabend geschlossen. Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Apartments und Privatzimmer werden im Laufe des Montags, 16. März 2020, geschlossen. Ab Freitag wurden das Paznauntal mit den Gemeinden Galtür, Ischgl, See und Kappl sowie die Gemeinde St. Anton am Arlberg isoliert, zunächst für 14 Tage.

Alle abreisenden Gäste aus dem Ausland werden registriert, diese können mit einem Formular ausreisen und die eingerichteten Kontrollstellen passieren. Den ausländischen Gästen wird ein Informationsblatt mit klaren Anweisungen ausgehändigt, ohne Zwischenstopp auszureisen und sich zu Hause in Heimquarantäne zu begeben sowie die dortige Gesundheitsbehörde zu kontaktieren. Zudem wird seitens des österreichischen Gesundheitsministeriums der jeweilige Heimatstaat der ausreisenden ausländischen Gäste informiert.

Appell an die Vernunft: Verkehrsminister Scheuer ruft Deutsche zu Verzicht auf Reisen auf

+++ 13. März: Aida Cruises sagt bis Anfang April alle Kreuzfahrten ab +++

Das Rostocker Unternehmen wird in den der kommenden drei bis vier Tage die Fahrten aller 14 Schiffe beenden und in Häfen einlaufen, von denen die Passagiere nach Hause gebracht werden können. Bis Anfang April werden die Schiffe des Rostocker Unternehmens an Liegeplätzen festmachen und keine neuen Passagiere aufnehmen.

Die Lage hatte sich verschärft, nachdem es zu immer mehr Reisebeschränkungen in Asien, Norwegen, Frankreich, Spanien und in den Golfstaaten gekommen ist, vermeldet die Deutsche Presse-Agentur. Zur Höhe der finanziellen Einbußen wollte der Reederei-Sprecher keine Auskunft geben.

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