Darts-WM 2020: Titelverteidiger van Gerwen müht sich zu Auftaktsieg

Michael van Gerwen feiert seinen Sieg gegen Jelle Klaasen bei der Darts-WM in London  ©Alex BurstowGetty Images
Das Warten hat ein Ende: Ab diesem Freitag findet im legendären Londoner Alexandra Palace – kurz: Ally Pally – die Darts-WM 2020 (13. Dezember bis 1. Januar) statt. Insgesamt stehen beim wichtigsten Turnier des Jahres 95 Partien im K.o.-Modus auf dem Programm, ehe im Finale am Neujahrstag der neue Darts-Weltmeister ermittelt wird.

Als Topfavorit gilt einmal mehr Titelverteidiger Michael van Gerwen. Der Niederländer möchte sich nach 2014, 2017 und 2019 zum vierten Mal zum besten Dartsspieler der Welt küren. Den aktuell konstantesten Pfeilewerfer der Szene erwartet allerdings starke Konkurrenz. Vor allem Ex-Rugby-Profi Gerwyn Price (Wales) ist nach starken Auftritten in diesem Jahr der ganz große Wurf zuzutrauen. Daneben dürften die Engländer Michael Smith (Finalist 2019), Rob Cross (Weltmeister 2018 und Europameister 2019) und James Wade ein Wörtchen um den Sieg mitreden wollen. Auch den zuletzt wiedererstarkten Schotten Peter Wright sollte man auf der Rechnung haben.

Deutschland ist in Max Hopp, Gabriel Clemens und Nico Kurz mit drei Spielern bei der WM vertreten. Etwas schade: Clemens würde im Falle eines Erstrundensieges in Runde zwei direkt auf Hopp treffen, sodass das Turnier für einen der Deutschen definitiv schon früh beendet sein wird.

Der stern hält Sie mit einem Ticker über die wichtigsten Infos rund um die Darts-WM 2020 auf dem Laufenden:

+++ 14. Dezember: Darts-Star Van Gerwen über Gegner Klaasen: „Ich hasse ihn“ +++

Titelverteidiger Michael van Gerwen hat nach seinem mühevollen WM-Auftaktsieg mit seinem Darts-Kollegen Jelle Klaasen abgerechnet. „Ich und Jelle haben eine Vergangenheit. Ich hasse ihn, deshalb wollte ich nicht gegen ihn verlieren. Das hat es für mich besonders schwierig gemacht“, sagte der 30 Jahre alte Niederländer van Gerwen nach seinem knappen Sieg gegen seinen Landsmann am Freitagabend.

Van Gerwen und Klaasen pflegen eine innige Feindschaft, würdigen sich auf der Bühne keines Blickes und geben sich traditionell vor sowie nach dem Spiel auch nicht die Hand. Auslöser der Dissonanzen waren anzügliche Fotos, die Klaasen vor einiger Zeit der minderjährigen  Schwester von van Gerwens heutiger Frau geschickt haben soll. „Wenn jemand so etwas an die Schwester meiner Frau schickt, während sie vierzehn war und eine Behinderung hat, werden Sie zusammenbrechen“, kommentierte van Gerwen, der am Freitag bei der Pressekonferenz mit den Tränen kämpfen musste.

Quelle: DPA

+++ 14. Dezember: Titelverteidiger van Gerwen müht sich zu Auftaktsieg +++

Michael van Gerwen ist mit einem mühevollen Sieg in die Darts-WM gestartet. Der 30 Jahre alte  Niederländer bezwang am späten Freitagabend in London Landsmann Jelle Klaasen mit 3:1. „Mighty Mike“, wie van Gerwen genannt wird, lag dabei mit 0:1-Sätzen zurück und hatte auch in den Sätzen zwei und drei mehrere knifflige Situationen zu überstehen. Der amtierende Champion hat nun mehr als eine Woche Pause und ist in der dritten Runde erst am 22. Dezember wieder dran.

Zuvor hatte Junioren-Weltmeister Luke Humphries (England) sein Erstrundenmatch gegen den einzigen Afrika-Starter Devon Petersen (Südafrika) mit 3:1 gewonnen.

Quelle: DPA

+++ 13. Dezember: Darts-Champion van Gerwen sieht sich selbst als „der Beste aller Zeiten“ +++

Darts-Weltmeister Michael van Gerwen sieht sich in seiner Sportart selbst im Vergleich mit Rekord-Champion Phil Taylor als absoluten Maßstab. „Er ist der erfolgreichste Spieler aller Zeiten – ich bin aber der Beste“, sagte der 30 Jahre alte Niederländer dem Darts-Magazin „180“. Der Niederländer van Gerwen hat in seiner Karriere bislang drei WM-Titel eingefahren, „The Power“ Taylor brachte es auf insgesamt 16 WM-Titel. „Phil hat das zu einer Zeit geschafft, in der wesentlich weniger Turniere gespielt wurden. Außerdem gab es viel weniger Spieler, die das Ganze professionell angegangen sind“, relativierte van Gerwen die jahrelange Siegesserie des inzwischen abgetretenen Engländers. Mighty Mike“ steigt am Freitagabend (20.00 Uhr/Sport1 und DAZN) als Titelverteidiger in die WM 2020 ein. Er wolle Taylors Leistungen nicht schmälern, betonte van Gerwen. „Es waren einfach andere Zeiten, und das Niveau war nicht so hoch.“ Nur einmal trafen die beiden Spieler auch in einem WM-Finale aufeinander: 2013 setzte sich der Engländer Taylor mit 7:4 gegen van Gerwen durch. Der Holländer stand damals noch ziemlich am Anfang seiner Karriere.

Quelle: DPA

+++ 13. Dezember: van Barneveld will den letzten Titel – und trainiert mit dem ewigen Rivalen +++

Vor seinem allerletzten Abenteuer im Alexandra Palace hat Raymond van Barneveld nichts unversucht gelassen. Der 52-Jährige besuchte Erfolgstrainer Jürgen Klopp in Liverpool, warf noch ein paar Pfeile mit Rekordweltmeister Phil Taylor und schrieb sich auf Twitter gar mit Toni Kroos, einem der erfolgreichsten Fußball-Profis der jüngeren Vergangenheit. „Der Moment ist da. Ich hoffe, dass ich der Welt noch einmal zeige, was ich kann. Leg für Leg, Set für Set, Spiel für Spiel. Ich werde bis zum Ende kämpfen“, schrieb der Darts-Profi aus den Niederlanden in einer fast schon martialischen Aufmachung vor seiner Abschiedsshow in London. Dem Routinier mit dem Spitznamen „Barney“ reicht es endgültig. 32  Jahre Profi-Sport und fünf WM-Titel hat er hinter sich, doch in den vergangenen Jahre prägten sportliche und private Rückschläge seinen  Weg. „Ich werde etwas anderes versuchen, Urlaub machen und Zeit mit meiner Familie und meinen Enkeln verbringen. Ich werde Exhibitions spielen, aber am Ende will ich mehr Zeit für mich selbst haben“, sagte van Barneveld der Deutschen Presse-Agentur zu seinen Plänen – für ihn wird das Ende einer Erlösung gleichen. Doch vorher will er ein letztes Mal auf der großen Bühne glänzen.

Quelle: DPA

+++ 12. Dezember: Verbandsboss Hearn sicher: „Ganz Deutschland wird Darts schauen“

Weltverbandsboss Barry Hearn sieht eine rosige Zukunft für den Darts-Sport in Deutschland. „Ich glaube, dass der britische und der deutsche Markt sich ähneln. Wir Briten und ihr Deutsche sind Leute, die gern in der Gruppe Spaß haben, die gerne singen, die gerne etwas trinken – und die gern qualitativ hochwertigen Sport sehen, egal wo“, sagte Hearn in einem Interview des Internetportals „Spox“. Der 71-Jährige blickt deshalb voller Vorfreude auf die an diesem Freitag (20 Uhr/Sport1 und DAZN) beginnende Darts-WM in London. Hearn kann sich sogar einen echten Darts-Boom hierzulande vorstellen. „Wenn eines Tages ein Deutscher in der Weltspitze angekommen ist, wird es auf ein neues Level gehoben. Dann wird Deutschland zum Darts eine Beziehung haben wie damals zum Tennis mit Boris Becker. Ganz Deutschland wird Darts schauen“, sagte Hearn.

Quelle: DPA

+++ 12. Dezember: Hopp spricht von möglicher „Revanche“ gegen van Gerwen

Der beste deutsche Darts-Profi Max Hopp nimmt die am Freitag in London beginnende Weltmeisterschaft selbstbewusst in Angriff. „Ich weiß, dass es ein Viertelfinale gegen van Gerwen sein kann, auch die Revanche aus dem letzten Jahr, wenn ich gut drauf bin“, sagte der 23-Jährige dem TV-Sender Sport1 über ein mögliches Aufeinandertreffen mit dem Weltranglistenersten im Alexandra Palace. Im Vorjahr hatte Hopp das Duell mit van Gerwen in der dritten Runde mit 1:4 verloren.

Um ins Viertelfinale zu kommen, muss Hopp drei Spiele nacheinander gewinnen. Gleich in seiner ersten Partie bekommt er es womöglich mit seinem deutschen Rivalen Gabriel Clemens zu tun, der zuvor aber den Niederländer Benito van de Pas bezwingen muss. „Er hat sich auf der Bühne speziell in den letzten Monaten sehr gut entwickelt und hat einen schönen Wurf“, sagte Hopp über Clemens. Dass es ein deutsches  Duell werden könnte, sei ihm aber „ehrlich gesagt Wurst“.

Quelle: DPA

+++ 11. Dezember: Kroos drückt van Barneveld die Daumen

Unter die Vorfreude auf die Darts-WM dürfte sich bei so manchem Fan auch etwas Wehmut mischen: Grund dafür ist der bereits vor längerer Zeit angekündigte Rückzug von Publikumsliebling Raymond van Barneveld. Der 52-jährige Niederländer will in Darts-Rente gehen und wird zum letzten Mal im Ally Pally am Oche stehen. „Barney“, wie er liebevoll genannt wird, tut es damit Rekord-Weltmeister Phil Taylor gleich, der sich 2018 in den Ruhestand verabschiedete und es damals sogar noch einmal ins WM-Finale schaffte.

Van Barneveld jedenfalls ließ keine Zweifel offen, wie sehr er sich auf das Turnier freut. „Der Moment ist gekommen. Morgen fliege ich nach London, um meine letzte Weltmeisterschaft zu spielen. Ich hoffe, ich kann der Welt noch einmal zeigen, was ich kann. Leg für Leg, Satz für Satz, Spiel für Spiel. Ich werde bis zum Ende kämpfen“, teilte der fünfmalige Weltmeister via Twitter mit – und bekam sogleich Unterstützung von prominenter Seite. So nahm Fußball-Nationalspieler Toni Kroos, selbst bekennender Darts-Fan, van Barnevelds Tweet zum Anlass, dem Niederländer alles Gute zu wünschen. „Ein letztes Mal. Auf geht’s, Raymond“, schrieb der Weltmeister von 2014 ebenfalls auf Twitter. Das wiederum blieb van Barneveld nicht verborgen. „Danke, Toni“, antwortete die Darts-Legende unter Kroos‘ Posting. Da kann doch eigentlich nichts schiefgehen …

Quelle: Twitter

+++ 11. Dezember: Price will Ally-Pally-Fluch endlich besiegen

Der Waliser Gerwyn Price gilt bei der Darts-WM als einer der größten Herausforderer von Titelverteidiger Michael van Gerwen. Nicht ohne Grund: In den vergangenen Monaten konnte der früherer Rugby-Profi gleich mehrere wichtige Turniere gewinnen, darunter den Grand Slam of Darts, wo er seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigte. Einzig: Im Ally Pally kam Price bislang nicht über das Achtelfinale (2018) hinaus. Das soll sich nun endlich ändern, wie der 34-Jährige im Interview mit Sport1 sagte.

„Die letzten Jahre im Ally Pally waren sehr enttäuschend für mich. Ich hatte definitiv Möglichkeiten, Spiele zu gewinnen, konnte sie aber nicht nutzen. In diesem Jahr fühle ich mich besser“, so Price. 2019 sei ein gutes Jahr für ihn gewesen, daher hoffe er, „meine Leistungen bei der WM zu bestätigen“. An Selbstbewusstsein mangelt es dem „Iceman“, wie er sich auf der Bühne nennt, jedenfalls nicht. „Ich bin die Nummer fünf Welt (inzwischen rangiert Price gar an Position drei der „Order of Merit“, Anm. der Redaktion), da ist alles möglich“, sagte Price.

Quelle: Sport1

+++ 10. Dezember: Mehr als 100 Stunden Live-Bilder im TV und/oder Stream

Der Sportsender Sport1 und das Streaming-Portal DAZN werden ab Freitag (20 Uhr) jeweils mehr als 100 Stunden von der Darts-WM übertragen. Bis zum Finale am 1. Januar werden alle 95 Partien live übertragen. Mit Ausnahme der drei spielfreien Weihnachtstage, an denen Sport1 und DAZN Zusammenfassungen und Highlight-Sendungen anbieten, wird jeden Tag live aus dem Alexandra Palace übertragen.

Sport1 setzt bei seinen 115 Live-Stunden auf die deutschen Darts-Profis Martin Schindler und Robert Marijanovic, die nach verpasster Qualifikation nun als Co-Kommentator dabei sind. Auch bei DAZN werden alle Sessions live übertragen, als Kommentator ist wie im Vorjahr Pfeile-Experte Elmar Paulke mit von der Partie.

Quelle: DPA

+++ 9. Dezember: Ex-Weltmeister Cross lobt Hopp in höchsten Tönen

Rob Cross, Darts-Weltmeister von 2018, hält große Stücke auf den besten deutschen Profi Max Hopp. „Er spielt schon seit einigen Jahren auf den großen Darts-Bühnen, aber er ist trotzdem noch sehr jung. Er hat in diesem Jahr einige Spiele mit fantastischen Leistungen und sehr hohen Averages gezeigt. Das treibt auch sein Selbstvertrauen nach oben“, sagte Cross vor der an diesem Freitag beginnenden WM in London gegenüber Sport1. Der Hesse Hopp startet als Nummer 24 der Welt ins wichtigste Turnier und hat zum Auftakt ein Freilos.

Quelle: DPA

+++ 6. Dezember: Max Hopp trifft Jürgen Klopp

In seiner Vorbereitung auf die Darts-WM 2020 hat der Max Hopp auch dem FC Liverpool einen Besuch abgestattet. Auf einem Foto ist Hopp gemeinsam mit seinem Darts-Kollegen Raymond van Barneveld und Reds-Trainer Jürgen Klopp zu sehen. „Es war eine aufregende Zeit in Liverpool. Und jetzt auf zum Ally Pally, ich kann es nicht erwarten“, schrieb Hopp auf Twitter.

Quelle: DPA

+++ 5. Dezember: Rekord-Weltmeister Phil Taylor: Rücktritt kam zur richtigen Zeit

Rekord-Weltmeister Phil Taylor hat seinen Rücktritt aus der aktiven Darts-Szene nie bereut. Dies sagte der 59 Jahre alte Engländer vor der WM in London der Deutschen Presse-Agentur. „Ja, ich genieße mein Leben nach dem Rücktritt noch immer. Der Spiel- und Terminplan ist zu hart geworden, deshalb war es für mich der richtige Zeitpunkt, damit aufzuhören“, sagte „The Power“, wie Taylor genannt wird. Der 16-malige Weltmeister erzählte, dass ihn noch immer viele Ex-Kollegen fragen, ob er noch einmal auf die Profi-Tour zurückkehrt. Taylor spielt nach seinem Rücktritt vermehrt bei Schaukämpfen mit.

Bei der WM plant der erfolgreichste Darts-Spieler der Geschichte keinerlei Auftritte, auch nicht als TV-Experte. Als Top-Anwärter auf den Titel nennt er den Weltranglisten-Ersten Michael van Gerwen und Glen Durrant, den amtierenden Weltmeister der „British Darts Organisation“ (BDO). „Michael ist natürlich der WM-Favorit, aber mein Außenseitertipp ist Durrant. Er ist ein sehr solider Spieler und noch wichtiger: ein guter Typ.“

Quelle: DPA

+++ 4. Dezember: Clemens will keine Fragen zu möglichem Duell gegen Hopp beantworten

Bei der Darts-Weltmeisterschaft 2020 in London könnte es erstmals zu einem deutschen Duell kommen – einer der beiden Protagonisten möchte davon aber noch überhaupt nichts wissen. Dem Saarländer Gabriel Clemens, derzeit zweitbester deutscher Profi, winkt in Runde zwei ein Match gegen den besten Deutschen, Max Hopp. „Über dieses Spiel mache ich mir gar keine Gedanken. Ich werde auch gar keine Fragen dazu beantworten“, sagte Clemens bei „Checkout – Der Darts-Podcast“.

Der Grund ist simpel: Der 36-Jährige muss zuvor sein Erstrundenmatch gegen den Niederländer Benito van de Pas überstehen, während Hopp zunächst ein Freilos hat. „Es hätte besser und schlechter kommen können“, befand „The German Giant“ zu seinem ersten Gegner.

Quelle: DPA

+++ 25. November: Schindler und Bunse verpassen WM-Ticket

Die deutschen Spieler Martin Schindler und Christian Bunse haben ein Last-Minute-Ticket für die Darts-WM in London verpasst. Beide scheiterten am Montag in Wigan bei der letzten Qualifikationschance schon vor dem Finale. Damit sind beim wichtigsten Turnier der Saison drei deutsche Spieler dabei: Der an Position 24 gesetzte Max Hopp, Gabriel Clemens sowie Nico Kurz, der vor gut einer Woche die Super League Darts für sich entschieden hatte.

Quelle: DPA

+++ 25. November: Hopp entgeht großen Gegnern zunächst

Der beste deutsche Darts-Profi Max Hopp geht den ganz großen Gegner bei der Weltmeisterschaft in London (13. Dezember bis 1. Januar) zunächst aus dem Weg. Das geht aus der Setzliste hervor, die der Weltverband Professional Darts Corporation (PDC) am Montag veröffentlichte. Demnach ist der 23 Jahre alte Hopp an Position 24 gesetzt, so hoch wie nie zuvor in seiner Laufbahn. In der dritten Runde könnte der „Maximiser“ im Alexandra Palace auf Ian White aus England treffen. Erst im Achtelfinale würde ein Duell mit Englands ehemaligem Europameister James Wade drohen. Die Runde der letzten 16 hat bei der Darts-WM bislang noch kein deutscher Spieler erreicht.

Das Duell der beiden Topfavoriten Michael van Gerwen (Niederlande) und Gerwyn Price (Wales) ist beim wichtigsten Turnier des Jahres erst im Finale möglich.

Quelle: DPA

+++ 17. November: Nico Kurz als dritter Deutscher für Darts-WM 2020 qualifiziert

Youngster Nico Kurz hat sich als dritter Deutscher für die Darts-Weltmeisterschaft qualifiziert und wird im Dezember sein Debüt in London feiern. Der 22-Jährige aus Hanau setzte sich am Sonntag beim Finale der Super League Darts in Hildesheim gegen sieben deutsche Konkurrenten durch und steht damit im Feld für die Titelkämpfe im Alexandra Palace. Im Finale schlug Hauptrundengewinner Kurz den zweimaligen WM-Teilnehmer Martin Schindler mit 10:6.

Vor Kurz hatten sich bereits Max Hopp und Gabriel Clemens über die Weltrangliste für das wichtigste Turnier des Jahres qualifiziert.

Quelle: DPA

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