Der elektrische Gogoro Viva ersetzt das Kleinkraftrad

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Die Farbpalette des Gogoro Viva ist bunt. (Foto: Gogoro)

Mit dem elektrischen Gogoro Viva stellt der taiwanesische Scooter-Hersteller einen günstigen Motorroller vor, der auch für den deutschen Markt interessant ist.

Der Gogoro Viva positioniert sich im Leistungsumfeld gängiger Kleinkrafträder zwischen 50 und 100 Kubikzentimetern. Bei einer gedrosselten Maximalgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern und einer Leistung von drei Kilowatt soll der Viva bis zu 85 Kilometer weit fahren.

Laden an der Steckdose, Fahren mit Klasse AM/B/3

Geladen wird der Scooter an der heimischen Steckdose, was ihn als ersten Gogoro-Scooter auch für den deutschen Markt interessant macht. Ohnehin wäre der Viva hierzulande für viele Führerscheinbesitzer interessant, denn er kann mit Lizenzen der Klassen AM/B/3, also ab 16 Jahren oder mit älteren Autoführerscheinen, gefahren werden. Ebenfalls attraktiv ist der Preis, den Gogoro mit 2.000 US-Dollar angibt.

Professionell präsentiert, der Gogoro Viva. (Screenshot: t3n)

Optisch unterscheidet den Viva nicht viel von gängigen Motorrollern. Im Zweifel dürfte er eher noch etwas kleiner als seine Wettbewerber sein. Mit 80 Kilogramm Gewicht ist er jedenfalls vergleichsweise leicht. Unter dem Sitz findet sich ein Stauraum mit einem Fassungsvermögen von 21 Litern.

Bunte Optik für junge Zielgruppe

Der an der Hinterachse arbeitende Motor bringt seine Leistung über Zehn-Zoll-Räder auf die Straße. Die gesamte Verkleidung des Viva besteht aus Kunststoff, bei dessen Produktion eine unbestimmte Menge an Rezyklat zum Einsatz kommt. Die durchweg fröhlichen Farben legen eine jüngere Zielgruppe nahe.

Diesen Eindruck vermittelt auch das Promo-Video zum Gogoro Viva:

Erhältlich ab Oktober 2019 in Taiwan, 2020 global

Über die zugehörige Smartphone-App kann die Leistung und der Ladezustand des Scooters überwacht werden, anstelle eines Schlüssels wird eine Schlüsselkarte geliefert. Gogoro will den Viva ab Oktober 2019 in Taiwan vertreiben und im Laufe des kommenden Jahres auch auf anderen Märkten verfügbar machen.

So erscheint es nicht unwahrscheinlich, den Viva demnächst auch auf deutschen Straßen zu sehen, zumal Gogoro die Scooter des Sharing-Dienstes Coup liefert, die beispielsweise in Berlin und Tübingen sowie anderen europäischen Städten im Einsatz sind.

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