Durchgestartet in Hollywood: Promi-Geburtstag vom 23. Mai 2019: Ryan Coogler



Innerhalb weniger Jahre hat Ryan Coogler eine atemberaubende Karriere hingelegt. Drei Filme hat der junge US-Regisseur, der heute 33 wird, bisher gedreht – und die haben laut «Box Office Mojo» rund 1,5 Milliarden Dollar eingespielt.

Bereits für seinen Debütfilm «Nächster Halt: Fruitvale Station» (2013), der auf einer wahren Geschichte beruht, wurde Ryan Coogler mit Preisen überhäuft. Der gewaltsame Tod des 22-jährigen Kaliforniers Oscar Grant sorgte 2009 weltweit für Schlagzeilen. Ein weißer Polizist hatte den wehrlosen Afroamerikaner in der Silvesternacht auf einer U-Bahn-Haltestelle durch einen Rückenschuss getötet. Der krasse Fall von Polizeigewalt erschütterte die USA, es folgten Proteste, Krawalle und ein Prozess.

Ryan Coogler zeichnet die letzten 24 Stunden im Leben von Oscar Grant packend nach. In der Hauptrolle war Michael B. Jordan zu sehen, dessen Karriere bis dahin so dahinplätscherte und der fortan in keinem Film Cooglers fehlen sollte. Dritter im Bunde ist übrigens der schwedische Komponist Ludwig Göransson werden, der für alle Coogler-Filme die Musik schreiben sollte.

«Fruitvale war über die Community, in der ich aufgewachsen bin und ich wollte nichts mehr, als dass Leute in solchen Communitys das sehen», sagte er dem «Time»-Magazin. An der Kinokasse war der Film ein erster Achtungserfolg, danach sollten sich die Ereignisse überschlagen.

Mit seinem Vater hat sich Coogler früher immer die «Rocky»-Filme angesehen – und dieses Box-Universum wollte er neu beleben. Dafür holte er seinen Buddy Michael B. Jordan wieder vor die Kamera, der sich mit einem unerbittlichen Training auf «Creed – Rocky’s Legacy» (2015) vorbereitet.

Jordan spielt in dem «Rocky»-Spin-off den Newcomer Adonis Johnson. Seinen berühmten Vater, den Boxer Apollo Creed, hat er nie kennengelernt. Der starb bei einem Kampf gegen Ivan Drago (Dolph Lundgren). Jetzt soll ausgerechnet Rocky (Sylvester Stallone) den talentierten Newcomer trainieren. Bei der Fortsetzung «Creed II» war Coogler als Produzent tätig.

Der Sprung in eine andere Dimension gelang dem Filmemacher schließlich mit dem Marvel-Film «Black Panther» (2018), der weltweit 1,3 Milliarden Dollar einspielte. Der fast ausschließlich mit schwarzen Schauspielern besetzte Superheldenfilm spielt in dem fiktiven, technologisch hoch entwickelten afrikanischen Staat Wakanda, in dem es zu einem Machtkampf kommt zwischen König T’Challa (Chadwick Boseman) und dem skrupellosen Erik Killmonger (Michael B. Jordan), der den Tod seines Vaters rächen will.

Wie weit hat sich Coogler mit diesem Blockbuster von seinen Indie-Wurzeln entfernt? Darauf antwortete der Regisseur im Interview mit «Time»: «Wenn du einen großen Film machst, dann werfen dir einige Leute Ausverkauf vor. Aber ich wollte einen Film für die Leute machen.» Und die warten sicherlich sehnsüchtig auf die Fortsetzung «Black Panther 2», die bereits angekündigt ist.



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