Eintracht Frankfurt hat den Heimvorteil gegen Inter Mailand nicht genutzt und einen kleinen Rückschlag im Kampf um den Viertelfinal-Einzug in der Europa League hinnehmen müssen. Die Hessen kamen im Achtelfinal-Hinspiel gegen den 18-maligen italienischen Fußball-Meister nicht über ein 0:0 hinaus. Eintracht-Torhüter Kevin Trapp verhinderte mit einem gehaltenen Strafstoß in der 22. Minute sogar noch eine deutlich schlechtere Ausgangsposition.

Vor 48.000 Zuschauern im ausverkauften Frankfurter Stadion fehlte den Gastgebern, die mit 23 Toren in den Spielen zuvor die meisten Treffer des Wettbewerbs erzielten hatten, diesmal die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Im Rückspiel in der kommenden Woche ist jedoch noch alles möglich.

Auf dem Platz tat sich Frankfurt schwer. Die Gastgeber wirkten von den zunächst offensiv auftretenden Mailändern überrascht. Es entwickelte sich ein Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste und ohne die ganz großen Torchancen. Kwadwo Asamoah und Martínez (Inter Mailand) erhielten die Gelbe Karte und werden im Rückspiel fehlen. Eintracht muss dann auf den gelbgesperrten Fernandes verzichten.