Elektro-Tretroller: Mehr Sharing-Anbieter in Paris als in den gesamten USA



Sie sind schnell, leise und einfach zu bedienen. Das einzige, was ein Fahrer eines Elektro-Tretrollers machen muss, ist den Hebel am Lenker zu betätigen und schon geht es los: Mit rund 25 Kilometern die Stunde fahren Nutzer in Paris über die Straßen. Hier gibt es mittlerweile rund 20.000 Roller von 12 verschiedenen Anbietern. So viele Sharing-Anbieter gibt es selbst in den gesamten USA nicht. Bürgermeisterin Anne Hidalgo möchte der Ausweitung ein Ende setzen. Am Freitag kündigte sie klare Richtlinien an. Denn diese gab es in Frankreich bisher nicht: „Es gibt Schätzungen, nach denen es im Jahr 2020 bereit 40.000 Roller in unserer Stadt geben soll, wenn wir keine Regulierungen einführen. Das wäre absolut unvorstellbar.“ Seit Januar bestraft die Polizei bereits Benutzer, die auf Gehwegen fahren oder auf nicht genehmigten Plätzen parken. Sofern man ein bloßes Hinlegen inmitten eines Weges, als Parken bezeichnen möchte. Eine 21-jährige Pariserin: „Ich denke, dass es ein interessantes Model ist. Sie sind schnell, einfach und überall zu finden. Es kann aber auch gefährlich werden. Denn viele fahren auf den Gehwegen oder auf den Straßen direkt neben den Autos. Und das manchmal noch ohne Helm.“ In Zukunft sollen die Roller nur noch 20 anstelle von 25 Km/h fahren. In Gebieten, in denen es zu einem erhöhten Fußgängeraufkommen kommt, darf der Nutzer zudem nur im Schritttempo unterwegs sein. Auch das Nutzen in Parks und Gärten wird verboten. Ähnliche Probleme werden in diesem Jahr auf deutsche Kommunen zukommen. Der Bundesrat hatte im vergangenen Monat einer Gesetzesverordnung zugestimmt, in der es Jugendlichen ab 14 Jahren erlaubt ist, auf Radwegen oder Straßen zu fahren. Das Tempolimit: 20 Km/h.



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