Frachter mit Düngemittel versenkt: Huthi-Beschuss führt zu Umweltkatastrophe

Im Golf von Aden ist ein Frachter namens „Rubymar“ gesunken, nachdem die Huthi-Miliz das Schiff im Februar mit zwei Raketen getroffen hatte. Der Frachter transportierte 41.000 Tonnen Ammoniumnitrat, was zu schweren Umweltschäden führen könnte. Die Crew des Schiffes konnte sich nach dem Angriff in Sicherheit bringen. Die Huthis haben seit Beginn des Konflikts zwischen Israel und der Hamas im Oktober ihre Angriffe auf die wichtige Seeroute verstärkt, über die normalerweise zwölf Prozent des weltweiten Seehandels abgewickelt werden. Viele Reedereien meiden die Strecke mittlerweile aufgrund der erhöhten Risiken. Internationale Koalitionen, darunter auch die EU, versuchen den Schiffsverkehr entlang der jemenitischen Küste zu sichern. Die deutsche Fregatte „Hessen“ ist seit Ende Februar in der Region im Einsatz.

Umweltschäden durch gesunkenen Frachter im Golf von Aden

Frachter „Rubymar“ sinkt nach Beschuss durch Huthi-Miliz

Die jemenitische Regierung gab bekannt, dass der mit 41.000 Tonnen Ammoniumnitrat beladene Frachter „Rubymar“ im Golf von Aden gesunken ist. Dies geschah, nachdem die Huthi-Miliz das Schiff im Februar mit zwei Raketen getroffen hatte. Die Crew konnte sich in Sicherheit bringen, aber durch das Versenken des Frachters drohen nun schwere Umweltschäden.

Der Angriff auf die „Rubymar“ war der bisher gravierendste, den die Huthis im Rahmen ihres Konflikts im Golf von Aden verübt haben. Bereits vor dem Sinken des Schiffes trat ein großer Ölteppich aus, der das Meer verschmutzte. Experten befürchten nun, dass das Ammoniumnitrat an Bord des Frachters das Ökosystem im Golf von Aden nachhaltig schädigen könnte.

Umweltorganisationen warnen vor drohender Umweltkatastrophe

Greenpeace und andere Umweltschutzorganisationen schlagen Alarm angesichts der potenziellen Gefahr, die vom gesunkenen Frachter ausgeht. Das Ammoniumnitrat, das als Düngemittel verwendet wird, kann bei Freisetzung ins Meer zu einer massiven Verschmutzung führen. Dies könnte nicht nur die marine Tierwelt beeinträchtigen, sondern auch die Wasserversorgung der Region gefährden.

Die Huthis haben ihre Angriffe auf Schiffe im Golf von Aden in den letzten Monaten verstärkt. Dies stellt nicht nur eine direkte Bedrohung für die Schifffahrt dar, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf die Umwelt. Der Konflikt zwischen den Huthis und der international anerkannten Regierung des Jemen führt zu einem unsicheren Seeverkehr in der Region.

Internationale Reaktionen und Bemühungen um Seesicherheit

Die Angriffe der Huthis haben dazu geführt, dass viele Reedereien die Route durch den Golf von Aden meiden. Eine internationale Koalition unter US-Führung versucht, den Schiffsverkehr in der Region zu sichern. Die deutsche Fregatte „Hessen“ ist Teil dieser Mission und überwacht die Seewege vor der jemenitischen Küste.

Die Europäische Union hat beschlossen, ebenfalls eine Marineoperation zur Sicherung der Handelsroute durchzuführen. Der gesunkene Frachter „Rubymar“ und die damit verbundenen Umweltschäden verdeutlichen die Dringlichkeit dieser Maßnahmen. Es bleibt zu hoffen, dass die internationalen Bemühungen dazu beitragen können, künftige Umweltkatastrophen in der Region zu verhindern.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Vorfall des gesunkenen Frachters im Golf von Aden nicht nur eine akute Umweltgefahr darstellt, sondern auch die Dringlichkeit einer nachhaltigen Lösung des Konflikts im Jemen unterstreicht. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle beteiligten Parteien zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Schifffahrt und die Unversehrtheit der Meeresumwelt zu gewährleisten.

Quelle: ausland

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