Für welche beliebten Urlaubsziele Reisewarnungen gelten



Terror, Entführungen, Kriminalität: Das Auswärtige Amt warnt Reisende vor Trips in mehrere Länder. Darunter sind auch Regionen, die beliebte Urlaubsziele sind.

Das Auswärtige Amt behält das weltweite Sicherheitsrisiko im Auge. Auf Basis ihrer Erkenntnisse erstellt das Ministerium Reise- und Sicherheitshinweise – und Reisewarnungen. Auch für einige populäre Reiseländer hat das Auswärtige Amt Reisewarnungen ausgesprochen.

Philippinen

In mehreren Teilen der Philippinen besteht Terrorgefahr. Außerdem ist das Entführungsrisiko hoch. Das Auswärtige Amt spricht deshalb Reisewarnungen aus für Trips nach:

  • Zamboanga Peninsula (Region IX)
  • Northern Mindanao (Region X)
  • Davao-Region (Region XI), einschließlich der Insel Samal, aber mit Ausnahme von Davao City
  • Soccsksargen (Region XII)
  • Autonomous Region of Muslim Mindanao (ARMM) mit dem Sulu-Archipel, also den Inseln zwischen Mindanao und Ost-Malaysien (wie Tawi-Tawi, Sulu, Basilan)
  • Sulu-See
  • Süd-Palawan (südlich von Puerto Princesa)

Japan

Obwohl Japan eine niedrige Kriminalitätsrate hat, hat das Auswärtige Amt eine Teilreisewarnung ausgesprochen. Grund ist die Katastrophe rund um das Kernkraftwert in Fukushima. Das Auswärtige Amt warnt auch heute Reisende davor, in die Gebiete im Nordosten der Insel Honshu zu fahren. 

Ukraine

Das einzige europäische Land auf der Liste der Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes ist die Ukraine. Seit 2014 kommt es in den Verwaltungsbezirken Donezk und Luhansk zu kämpferischen Auseinandersetzungen. Das Auswärtige Amt warnt Reisende deshalb davor, in die Gebiete zu fahren, die nicht von der ukrainischen Regierung kontrolliert werden.

Außerdem warnt die Behörde Reisende davor, folgende Gebiete zu besuchen, in denen die Kampfhandlungen stattfinden:

  • Landkreise (Rayon) Wolnowacha
  • Wolodarsk
  • Wuhlehirsk
  • Marjinka
  • Stadt Awdijiwka
  • Stadt Torezk
  • die südlichen Teile der Landkreise Kostjantyniwka (nicht: Stadt Kostjantyniwka)
  • Bachmut (nicht: Stadt Bachmut)
  • Landkreis (Rayon) Popasna
  • Nowoajdar

Ägypten

Das Auswärtige Amt warnt davor, den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet zu besuchen. Reisenden, die den Berg Sinai oder das Katharinenkloster sehen möchten, rät die Behörde davon ab, genauso wie von allen Reisen abseits der Küstenregionen. Auch für entlegene Bereiche der Sahara spricht das Amt eine Reisewarnung aus und rät von „Überlandfahrten ohne ortskundige Begleitung“ ab.

Vor welchen weiteren Ländern das Auswärtige Amt warnt

Eine Reisewarnung ist dabei ein Appell der Behörde an Reisende, Trips in bestimmte Länder zu unterlassen. Denn in diesen Regionen herrscht laut dem Auswärtigen Amt „akute Gefahr für Leib und Leben“. Auch Deutsche, die in diesen Ländern leben, werden „gegebenenfalls zur Ausreise“ aufgefordert.

  • Syrien
  • Jemen
  • Südsudan
  • Libyen
  • Somalia
  • Afghanistan
  • Zentralafrikanische Republik

Wenn nicht das ganze Land, sondern einzelne Regionen gefährlich für Reisende sind, spricht das Auswärtige Amt Teilreisewarnungen aus. Das ist für folgende Länder der Fall:

  • Demokratische Republik Kongo
  • Algerien
  • Pakistan
  • Irak
  • Nigeria
  • Palästinensische Gebiete
  • Niger
  • Burkina Faso
  • Tschad
  • Mauretanien
  • Kamerun
  • Mali
  • Eritrea
  • Libanon

Was das Auswärtige Amt Reisenden rät

Auf seiner Website hält das Auswärtige Amt fest, dass weiterhin weltweit Terrorgefahr besteht. Besonders gefährdet seien Orte mit „Symbolcharakter“ wie Regierungsgebäude, Tourismuszentren oder generell große Menschenansammlungen.

Reisenden empfiehlt die Behörde, sich generell vor Reiseantritt über das Zielland und die dortigen Verhältnisse zu informieren. Außerdem sollten Urlauber die örtlichen Medien verfolgen, um auftretende Gefahrensituationen möglichst mitzubekommen.  



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