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Der abstiegsbedrohte Regionalligist FC Pipinsried bekommt einen Zugang aus der ersten Liga: Frankfurts Verteidiger Noel Knothe.


Von Christoph Leischwitz, Pipinsried

Es gibt wohl kaum einen abstiegsbedrohten Verein, der sich keinen zuverlässigen Torjäger wünschen würde. Trotzdem gehörte Roman Plesche offenbar nicht zu jener Meute von Klubfunktionären, die in den vergangenen Tagen bei dem freigewordenen Angreifer Orhan Akkurt angerufen haben. Im Angriff, findet der Geschäftsführer des Regionalliga-Vorletzten FC Pipinsried, sei sein Kader nämlich sehr gut aufgestellt.

Plesche suchte dringend neue Verteidiger, viele hatte er zum Probetraining eingeladen. Und nun ist den Pipinsriedern ein echter Coup gelungen, denn sie bekommen den 19-jährigen Innenverteidiger Noel Knothe vom Erstligisten Eintracht Frankfurt. Den Grund für dessen Wechsel aus der Hessen-Metropole ins Dachauer Hinterland lieferte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: „Für einen jungen Spieler ist es enorm wichtig, Spielpraxis zu bekommen. In Pipinsried hat er die Chance, auf einem guten Niveau Spiele zu bestreiten und sich weiterzuentwickeln.“ Auch wenn der Frankfurter Presse zu entnehmen ist, dass der 1,88 Meter große Knothe mit 47 A-Junioren-Bundesligaspielen offenbar kaum Chancen hat, im Profikader unterzukommen, spricht Plesche von einem „Highlight“, das er sich so erklärt: „Wir haben uns in den letzten Jahren einen guten Namen gemacht. So ist es eben möglich, einen Spieler von einem Bundesliga-Klub zu bekommen.“ Knothe ist bis Saisonende ausgeliehen, ein weiterer Zugang für die Innenverteidigung sei nicht ausgeschlossen. Der im vergangenen Sommer vom FC Fulham geholte Ersatztorwart Julian Schwarzer Garcia geht indes zurück nach London.



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