Gewinner und Verlierer der Woche: Kontozwang und Verkaufsrekorde

Das Xiaomi Mi 10 Pro dürfte auch hierzulande einige Abnehmer finden.© Screenshot / AndroidPIT
Wer hat in dieser Woche begeistert, wer enttäuscht? Wir haben uns zusammengesetzt und über die Gewinner und Verlierer der Woche nachgedacht. Zwei Tech-Riesen sind uns in dieser Woche besonders ins Auge gestochen. Autsch. Los geht’s! 

In der Tech-Welt ging es in dieser Woche relativ ruhig zu, nachdem wir uns in der vergangenen Woche vor allem über Samsungs schmutzige Marketing-Trick-Kiste aufgeregt haben. David ist am Freitag für Euch nach Barcelona gereist, und nimmt ein paar Termine mit Herstellern wahr, die trotz Absage des MWC 2020 neue Produkte in der spanischen Metropole vorstellen. Alles abgesagt hat der chinesische Hersteller Xiaomi. Stattdessen wird das neue Mi 10 Pro für den europäischen Markt wohl im März präsentiert.

Gewinner der Woche: Xiaomi bricht Rekorde

Der chinesische Hersteller begeistert seit einigen Jahren mit seiner vergleichsweise günstigen High-End-Technik auf dem Smartphone-Markt und ärgert damit Konkurrenten wie Samsung oder Huawei. Dass Xiaomi mit seiner günstigen Preispolitik Massen bewegt, zeigte der Verkaufsstart des Mi 10 in China. 26,4 Millionen Euro nahm Xiaomi in den ersten 60 Sekunden nach Verkaufsstart des Mi 10 ein. Das Spitzenmodell Mi 10 Pro benötigte beim darauffolgenden Verkaufsstart für die gleiche Summe noch mal fünf Sekunden weniger Zeit. Ein lukrativer Sprint, der Xiaomi zu unserem Gewinner der Woche macht.

Doch nicht nur die Verkaufsrekorde schieben den Hersteller auf das Siegertreppchen. Auch die Ausstattung und das Preis-Leistungs-Verhältnis des Xiaomi Mi 10 Pro rechtfertigen anerkennende Worte. Denn DxO-Mark hat die Quad-Kamera des Flaggschiffs als aktuell beste Smartphone-Kamera am Markt gekürt – Kamera-Tests der neuen Galaxy-S20-Reihe stehen bei DxO-Mark noch aus. Sollte Xiaomi seine Preispolitik beibehalten, wird das Top-Smartphone zwischen 700 und 800 Euro kosten. Alle Infos zum Xiaomi Mi 10 Pro findet Ihr hier.

Microsoft zwingt Windows-Nutzer zu einem Konto

Unser Verlierer der Woche hat uns in dieser Woche mit einem Konto-Zwang für Windows-Nutzer enttäuscht. Nachdem bereits in den USA die Option, bei der Installation von Windows entweder ein lokales oder ein Microsoft-Konto anzuwenden, weggefallen war, ahnten wir Böses. Tatsächlich will Microsoft uns nun auch hierzulande zur Erstellung eines Microsoft-Kontos zwingen. Das gilt für die Home-Version von Windows 10. Nicht jeder möchte seinen privaten oder beruflichen PC mit einem Onlinekonto verbinden, was völlig verständlich ist, angesichts der Tatsache, dass Microsoft nicht wirklich transparent mit seinen Datenschutzrichtlinien hausiert.

Ich nutze seit rund 15 Jahren Computer, darunter eine lange Zeit überwiegend Windows-Rechner. Etliche private Daten, Dokumente und Bilder befinden sich auf meinem Computer und diversen Festplatten. Diese digitale Sammlung möchte ich schützen und entscheiden dürfen, ob ich sie der Gefahr aussetze durch ein permanent verbundenes Konto ausgespäht zu werden. Natürlich kann das auch beim alltäglichen Surfen im Netz passieren. Aber es geht ums Prinzip und den in meinen Augen unnötigen Konto-Zwang seitens Microsoft. Zudem erschließt sich mir der Sinn noch nicht, warum die Pro-Version die Erstellung eines lokalen Offline-Kontos noch erlaubt. Wer seinen Computer mit Windows 10 Home ab sofort neu aufsetzen will, muss bei der Installation ein Microsoft-Konto einrichten, es sei denn, der Computer wird während der Installation nicht mit dem Internet verbunden. Dann soll die Möglichkeit bestehen, ein Offline-Konto anzulegen.

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