In den USA: Infizierte Zombie-Elche könnten Menschen anstecken


Teilnahmslosigkeit, Trägheit, drastische Gewichtsabnahme, Verlust der Kontrolle über Körperbewegungen, verstärkte Speichel-Erzeugnis und Zähneknirschen sind nur wenige der furchteinflößenden Symptome.

Die Krankheit tauchte erstmals in den Sechzigern im US-Bundesstaat Colorado auf. Heute sind Fälle aus bereits 24 Staaten sowie einigen Teilen Kanadas bekannt. Das geht aus einem alarmierenden Bericht des US-amerikanischen Zentrums für Krankheits-Kontrolle und Prävention hervor.

Selbst Menschen sind nicht völlig immun gegen die Krankheit. Durch Experimente mit Affen konnten Forscher herausfinden, dass auch der Verzehr von Fleisch erkrankter Tiere zu einer Infizierung führen kann.

Erinnerung an den Rinderwahn

Michael Osterholm von der University of Minnesota vergleicht den Fall gegenüber „USA Today“ mit dem Rinderwahn in Großbritannien. In den 1980er und 90er Jahren habe man angenommen, dass die Krankheit Menschen nicht befallen könne.

Die Annahmen waren jedoch falsch. 156 Menschen mussten sterben. Noch gab es keinen dokumentierten Fall von mit CWD infizierten Menschen. Doch das könnte sich bald ändern. Immerhin essen US-Amerikaner  jährlich zwischen 7000 bis 15.000 mit CWD infizierte Tiere, wie aus einer Studie der „Alliance for Public Wildlife“ hervorgeht.

Auch in Europa kam es bereits vereinzelt zu CWD-Fällen. In Norwegen und Finnland tauchen immer wieder Zombie-Elche auf. Da Forscher bis heute noch kein Mittel gegen die CWD gefunden haben, endet die Krankheit immer im Tod der Tiere. Das „Center for Disease Control and Prevention” warnt Jäger nun davor, Fleisch von krank aussehenden Tieren zu essen.

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