JFrog eröffnet Repository für Go-Module: Hereinspaziert ins GoCenter


Das Softwareunternehmen JFrog hat im Rahmen der KubeCon ein zentrales Repository für in der Programmiersprache Go geschriebene Softwaremodule angekündigt. Es trägt den Namen JFrog GoCenter und soll Anfang 2019 seine Tore für die Open-Source-Community öffnen. Die Firma möchte damit Nutzern der immer populärer werdenden Sprache eine Anlaufstelle geben und standardisierte Module etablieren.

Aufgrund eines fehlenden Repositorys mussten Go-Entwickler bislang Go Modules ständig neu verpacken und validieren, was laut JFrog viel Zeit kostet. Außerdem können Entwickler den Modulen nicht immer vertrauen, da ein allgemeingültiger Standard fehlt. Mit dem GoCenter möchte JFrog beide Probleme lösen, in dem es Go Modules auf der Plattform hostet und entsprechend validiert.

Die ursprünglich von Google entwickelte Programmiersprache ist mittlerweile neun Jahre alt und erfreut sich insbesondere im Cloud-nativen Umfeld großer Beliebtheit und schneidet folglich auch in den immer wieder kontrovers diskutierten Sprachindizes von TIOBE und Stack Overflow gut ab. Auch die Container-Plattform Docker und die Container-Orchestrierung Kubernetes sind in Go geschrieben.

Das GoCenter soll Open Source sein und folglich der Community offenstehen. Wer allerdings bereits den kostenpflichtigen JFrog Repository Manager Artifactory einsetzt, der seit Anfang des Jahres Go unterstützt, wird das GoCenter standardmäßig als Remote Repository nutzen können.

Die offizielle Pressemitteilung enthält weitere Informationen. Die Website zum Repository steht bereits, allerdings noch mit spärlichen Details. Wer möchte, kann sich per E-Mail über das Projekt informieren lassen.


(bbo)



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