Lieferschwierigkeiten bei Tesla: Musk schreibt verzweifelte Email

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22.01.2019

Tesla hat erhebliche Lieferschwierigkeiten

Der US-Autobauer Tesla hat offenbar erhebliche Lieferschwierigkeiten. Die Website „Business Insider“ zitierte am Donnerstag aus einer E-Mail von Firmenchef Elon Musk an die Mitarbeiter, in der er sie zur Hilfe bei der Bewältigung der aktuellen „Auslieferungswelle“ auffordert. Tesla hatte im Februar begonnen, das Model 3 auch in China und Europa auszuliefern.

„Dies ist die größte Welle in der Geschichte von Tesla“, zitierte die Nachrichtenseite aus der Mail. „Bitte betrachtet es in den letzten zehn Tagen dieses Quartals als Eure oberste Dringlichkeit, bei der Auslieferung der Fahrzeuge zu helfen. Das gilt für jeden.“ Musk soll sogar Freiwillige gesucht haben, um Tesla-Autos in Häfen zu fahren, wo sie verschifft werden können.

Der Mail zufolge ist die Nachfrage in China und in Europa riesig. In Europa verschärfe sich die Lage noch bei Lieferschwierigkeiten von Zulieferern.

19.03.2019

Börsenaufsicht will Elon Musk an den Kragen – Verstoß gegen Tweet-Auflagen

Der Rechtsstreit zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und Tesla -Chef Elon Musk um dessen Social-Media-Aktivitäten eskaliert weiter. Musks Argumentation, warum er für seine umstrittenen Tweets nicht belangt werden solle, „grenzt ans Lächerliche“, hieß es in einem in der Nacht zum Dienstag von der SEC eingereichten Gerichtsdokument.

Musk hatte in der Vorwoche zum Gegenangriff auf die Behörde ausgeholt. Er beschuldigte die Börsenaufsicht unter anderem, sein Verfassungsrecht auf Redefreiheit einschränken zu wollen. Bei dem Konflikt geht es vor allem um einen Tweet vom Februar, in dem Musk laut SEC irreführende Informationen an die Finanzwelt verbreitete.

Die Aufsicht liegt schon länger mit Musk im Clinch und fordert, dass dieser wegen Missachtung des Gerichts schuldig gesprochen wird. Die SEC wirft ihm vor, gegen Auflagen eines Vergleichs verstoßen zu haben, die ihm eigenmächtige marktbewegende Tweets verbieten. Musk hatte sich damals unter anderem verpflichtet, Tweets, die den Aktienkurs bewegen könnten, von dem Unternehmen vorher freigeben zu lassen.

Tesla bestätigte der SEC, dass Musk dies bei keinem einzigen seiner Tweets gemacht hatte – nach Auffassung des Unternehmens sei dies aber auch nicht nötig gewesen. Die SEC ist anderer Meinung und verweist unter anderem auf den Tweet von Mitte Februar, in dem Musk zunächst von einer Jahresproduktion von 500 000 Fahrzeugen 2019 sprach. Mehrere Stunden später aber klarstellte, dass es sich bei dieser Zahl nur um eine hochgerechnete Rate zum Jahresende handele.

Tesla plant doch kein Werk in Deutschland

Freitag, 15.3.2019

Der US-Autohersteller Tesla will offenbar doch kein Werk in Deutschland bauen. Dem Nachrichtenmagazin FOCUS sagte ein Tesla-Sprecher, er könne „weder bestätigen, dass überhaupt eine Fabrik in Deutschland eröffnet wird, noch wann“. Tesla-Chef Elon Musk hatte im Juni 2018 angekündigt, eine so genannte Gigafactory in Europa eröffnen zu wollen.

Tesla habe Kontakt zu verschiedenen Standorten in Europa, neben Deutschland zum Beispiel auch in den Niederlanden und Polen, teilte der Sprecher mit. Auch aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es, von Plänen Teslas zur Errichtung eines Werkes in Deutschland sei nichts bekannt.

Genauso sind die Aussagen von den Staatskanzleien der Bundesländer Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen, schreibt FOCUS weiter. Alle vier Bundesländer hatten sich Hoffnungen darauf gemacht, dass Tesla das Werk in ihrem Bundesland bauen würde. S-3-X-Y – Teslas SUV kommt im Herbst 2020 – „Fabergé-Ei trifft Raumschiff“

Donnerstag, 7.3.2019

Deutsche Bank: Tesla Model 3 kann sich bei 35.000 Dollar rechnen – Börsianer überrascht

In einem Call mit Investoren hatte Elon Musk jüngst die Frage nach der Profitabilität zum Model 3 unbeantwortet gelassen. Er konterte: „Wir werden keine Fragen wie diese beantworten. Nächste Frage, bitte!“

Mittlerweile wurde bekannt, dass Elon Musk in einer etwas verkleinerten Runde doch noch Details erörterte. Heute reagiert die Börse positiv auf das Gerücht, der Elektroautobauer könne bei dem Model 3 zu 35.000 US-Dollar eine wirtschaftlich solide Marge einfahren. Die Titel springen kurz nach der Eröffnung in New York um 2,8 Prozent auf 283,95 US-Dollar.

Mehrere Seeking Alpha-Autoren sind irritiert, dass eine Bank – die Deutsche Bank – anschließend doch noch Informationen erhalten hat. So schrieb Deutsche-Bank-Analyst Emmanuel Rosner in Bezug auf Model 3: „In einem Follow-up-Gespräch mit Tesla, zeigt das Management einen Weg auf, profitabel zu bleiben“. Dieser Tage erwarten Investoren gespannt den Kick-off der Auslieferungen auf dem chinesischen Markt.

Tesla verspricht verkürzte Ladezeit von 15 Minuten – dank neuem Supercharger

Tesla hat am Mittwoch nach Börsenschluss bekanntgegeben, dass man demnächst eine neue Schnell-Lade-Funktion für seine Modelle einführen werde. Dadurch reduziere sich der Ladevorgang auf 15 Minuten. In den kommenden Wochen solle die neue Technologie, die sogenannte „V3 Supercharger“ in den USA verfügbar sein. In Europa und Asien will Tesla das neue Feature entsprechend ab dem vierten Quartal 2019 anbieten. Experten bekunden, dass aktuell -je nach real verfügbarer Strommenge- 30 bis 45 Minuten Ladezeit nötig seien, um ein Model 3 aufzuladen.

Mittwoch, 6.3.2019

Fehlerhafte Kennzeichnungen: Chinesischer Zoll hält fast 5.000 Model 3 fest

Der amerikanische Elektroautohersteller Tesla hat Schwierigkeiten bei der Einfuhr seiner Autos vom Typ Model 3 in China. Eine große Ladung steckt im Zoll in Shanghai fest. Die staatliche Zollverwaltung beanstandete fehlerhafter Kennzeichnungen und andere Probleme. Betroffen seien möglicherweise 4.678 Autos, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung der Einfuhrbehörde. Es gehe um potenzielle Sicherheitsfragen und den Verbraucherschutz.

Tesla bestätigte, es habe „Fehler beim Drucken“ von Kennzeichnungen gegeben. Man arbeite mit dem Zoll daran, das Problem zu lösen, und hoffe, dass die Autos bald freigegeben werden, sagte eine Firmensprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Es beeinträchtige gegenwärtig nicht den Verkauf und die Reservierungen in China. Doch sei nicht klar, wie lange es dauern werde.

Das chinesische Wirtschaftsmagazin „Caixin“ hatte zunächst berichtet, rund 1.600 Model 3 würden festgehalten. Einige Fahrzeuge hätten keine erforderlichen Kennzeichnungen auf den Tanks für die Bremsflüssigkeit gehabt, während andere die Motorkapazität falsch angegeben hätten.

Entgegen den Angaben von Tesla, dass der Verkauf nicht beeinträchtigt sei, berichtete „Caixin“, dass die Zollverwaltung ein sofortiges Verkaufsverbot für das Model 3 verfügt habe. Der Zoll teilte mit, die Autos müssten erst darauf geprüft werden, ob sie den chinesischen Standards entsprächen, bevor sie auf den Markt dürften.

China ist entscheidend für Tesla, weil es den größten Automarkt der Welt hat und Elektromobilität massiv vorantreibt. Im Januar wurde mit dem Verkauf des Model 3 begonnen und in Shanghai auch der Grundstein für die erste Tesla-Fabrik in China gelegt. Dort soll das Model 3 produziert werden.



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