Lufthansa holt bis zu 4000 Urlauber zurück nach Deutschland

Seit dem Ausbruch des Coronavirus ist das Passagieraufkommen am Wiener Flughafen massiv eingebrochen, für die Austrian Airlines lohnt es sich im Moment nicht mehr abzuheben  ©Robert JägerDPA

[ad_1]In Hamburg gehen am Wochenende die Skiferien zu Ende. Noch im März beginnen in vielen anderen Bundesländern die Osterferien, eine der wichtigsten Reisezeiten des Jahres. Doch durch die rasante Ausbreitung des Coronavirus wird die persönliche Mobilität und damit auch das Reisen enorm eingeschränkt. Hier finden Sie regelmäßige die neusten Meldungen zum Thema Corona-Krise und Reisen.

+++ 15. März: Lufthansa holt bis zu 4000 Urlauber zurück +++

Mit 15 Sonderflügen will die Lufthansa bis Mittwoch etwa 3000 bis 4000 Urlauber aus der Karibik und von den Kanaren zurück nach Deutschland bringen. Das teilte ein Lufthansa-Sprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur mit. Es handele sich um Menschen, die wegen der Reisebeschränkungen als Folge der Coronavirus-Krise sonst nicht hätten zurückkehren können – Feriengäste von den Inseln und Kreuzfahrtpassagiere. Mehrere Reedereien und Touristikunternehmen hätten die Lufthansa beauftragt, die Urlauber zurückzufliegen. Zu den 15 Sonderflügen kämen noch zwei reguläre Flüge aus der Dominikanischen Republik und Barbados.

Eingesetzt werden Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 747 und Airbus A340. Abflugorte sind Teneriffa, Punta Cana und Barbados. Zielflughäfen sind Frankfurt, München, Hamburg und Berlin. In der Regel fliegen die Maschinen nach Auskunft der Lufthansa zunächst leer in die Karibik oder zu den Kanarischen Inseln. Die ersten Rückkehrer wurden bereits am Sonntag in Deutschland erwartet.

+++ 15. März: Airbnb bietet kostenfreie Stornos an +++

Der Apartment-Vermittler Airbnb will von der Coronavirus-Krise betroffenen Reisenden entgegenkommen und für die kommenden Wochen gebuchte Aufenthalte kostenlos stornieren lassen. Airbnb-Reservierungen müssen üblicherweise vorab bezahlt werden, oft wird bestenfalls ein Teil des Betrag zurückerstattet. Für alle Aufenthalte, die bis zum Samstag gebucht wurden und bis zum 14. April beginnen, gelte nun aber eine Sonderregelung, teilte Airbnb mit. Reisen könnten von Vermietern oder Gästen gebührenfrei storniert werden. Die Regelung gilt weltweit. In China allerdings, wo wegen der Coronavirus-Ausbreitung bereits Ausnahmeregeln galten, will Airbnb am 1. April wieder zum Normalzustand zurückkehren.

+++ 15. März: Australien stellt Einreisende unter Quarantäne +++

In Australien werden Reisende aus dem Ausland wegen der Coronavirus-Pandemie künftig für zwei Wochen unter häusliche Quarantäne gestellt. Die neuen Einreisebestimmungen sollen am Sonntagabend um Mitternacht (14 Uhr MEZ) in Kraft treten, wie Premierminister Scott Morrison bekanntgab. Kreuzfahrten sollen seinen Angaben zufolge vollständig verboten werden. Durch diese Maßnahmen werde der Besucherverkehr „sehr, sehr, sehr schnell austrocknen“, sagte Morrison.

+++ 15. März: Estland, Lettland und Litauen schließen Grenzen +++

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie schließen auch Estland und Litauen ihre Grenze für Ausländer. Estlands Regierungschef Jüri Ratas kündigte am Samstag an, die Grenze von Dienstag an für fast alle Ausländer zu schließen und vorübergehend wieder Grenzkontrollen einzuführen. Nur Esten und Ausländer mit einer Aufenthaltsgenehmigung oder Angehörigen in Estland dürfen noch einreisen. Sie müssen allerdings für zwei Wochen in Quarantäne. Litauen schließt bereits am Sonntagmittag (12 Uhr MEZ) seine Grenze für Ausländer. Nur Menschen mit einer Aufenthaltsgenehmigung, Diplomaten und Nato-Soldaten dürfen dann noch einreisen. Das Nachbarland Lettland kündigte an, ab Montag alle internationalen Flug-, Zug-, Bus- und Färhverbindungen auszusetzen. Für Privatautos soll die Grenze aber geöffnet bleiben, wie Verkehrsminister Talis Linkaits ankündigte.

+++ 15. März: Kreuzfahrt-Urlaub stecken in Neuseeland fest +++

Wegen des Verdachts einer Coronavirus-Infektion dürfen in Neuseeland 2600 Passagiere und 1100 Besatzungsmitglieder eines Kreuzfahrtschiffes nicht von Bord gehen. Drei Passagiere der „Golden Princess“ seien vom Schiffsarzt unter Quarantäne gestellt worden, teilte Neuseelands Generaldirektor für Gesundheit, Ashley Bloomfield, am Sonntag mit. Einer der Passagiere gelte als Verdachtsfall, weil er Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweise, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird. Niemand dürfe das Schiff verlassen, bis die Testergebnisse vorlägen, sagte Bloomfield. Das Schiff liegt im Hafen von Akaroa in der Nähe von Christchurch auf der südlichen Insel Neuseelands. Das US-Kreuzfahrtunternehmen Princess Cruises hatte am Donnerstag angekündigt, alle seine Kreuzfahrtreisen weltweit für 60 Tage auszusetzen. Die Ankündigung betraf Schiffe, die zwischen dem 12. März und dem 10. Mai ablegen sollten. Menschen auf einer Kreuzfahrt, die innerhalb der nächsten fünf Tage enden würden, sollten laut Princess Cruises wie gewohnt weiterfahren. Reisen, die am 17. März noch andauern, würden „an dem für die Gäste günstigsten Ort“ enden, hieß es.

+++ 14. März: Polnische LOT stellt Flugverkehr komplett ein +++

Die polnische Regierung hat angekündigt, den internationalen Flugbetrieb seiner Flotte komplett einzustellen. Wie das Portal „airlive.net“ berichtet, soll der Flugverkehr aus und nach Polen und Ungarn ab Sonntag für zunächst zehn Tage still stehen. Die LOT, Polens größte Fluggesellschaft, bedient weltweit mehr als 120 Routen. Die Airline ist weltweit die erste, die den Flugbetrieb nicht nur reduziert, sondern vollständig einstellt.

+++ 14. März: Zugspitzbahn stellt Betrieb ein +++

Wegen des Coronavirus wird ab Montag der Betrieb der Zugspitzbahn bis auf Weiteres eingestellt. „Die Zugspitze ist zu und das Gebiet Garmisch-Classic auch“, sagte eine Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG am Samstag. Von der Vorsichtsmaßnahme betroffen seien sämtliche Bergbahnen. Der öffentliche Nahverkehr zwischen Garmisch-Partenkirchen und Grainau bleibe aber bestehen, hieß es weiter. Schon am Sonntag sollen die Besucherzahlen in den Skigebieten begrenzt werden.

+++ 14. März: Türkei stoppt Einreise für Deutsche +++

Nach Tschechien, Österreich und einigen weiteren Staaten hat auch die Türkei Reisenden aus neun europäischen Ländern die Einreise verboten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das erklärte das türkische Innenministerium am Samstag. Die Grenze sei für Menschen aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, Belgien, Dänemark, Norwegen, den Niederlanden und Schweden geschlossen. Auch Menschen aus Drittländern, die sich in den vergangenen 14 Tagen in diesen neun Ländern aufgehalten haben, dürften nicht mehr einreisen.

Türkische Staatsbürger dürften „vorübergehend“ nicht in die genannten Länder reisen, hieß es weiter. Die Türkei hatte am Freitag angekündigt, von Samstagmorgen an Flüge in diese Länder bis zum 17. April auszusetzen. Bereits zuvor hatte Ankara Flüge nach China, Iran, Irak, Italien und Südkorea eingestellt. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in der Türkei war am Freitag auf fünf gestiegen.

+++ 14. März: Grenzkontrollen auch in Litauen +++

Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus führt Litauen wieder feste Grenzkontrollen an seinen EU-Binnengrenzen zu Polen und Lettland ein. Die Maßnahme gelte ab Samstag um 18 Uhr Ortszeit für zunächst für zehn Tage, teilte Innenministerin Rita Tamasuniene in Vilnius mit. Die Regierung des baltischen EU-Landes erwäge zudem, seine Grenzen für Ausländer zu schließen. Für den Warenverkehr blieben die Grenzen offen, sagte Tamasuniene der Agentur BNS zufolge.

An den Flughäfen in Litauen werden Gesundheitskontrollen eingeführt, Einreisende werden mit einer Wärmebildkamera überprüft und müssen einen Fragebogen ausfüllen. Umgekehrt sind Litauern Reisen in Risikogebiete untersagt. Zugleich gilt eine verpflichtende Quarantäne von 14 Tagen für alle Menschen, die aus einem derartigen Gebiet zurückgekehrt sind. In Litauen gibt es bislang sieben nachgewiesene Infektionsfälle. Die Regierung in Vilnius hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Notstand ausgerufen.

+++ 14. März: Tschechien kontrolliert Grenzen zu Deutschland und Österreich +++

Tschechien hat um Mitternacht in der Nacht zu Samstag die festen Grenzkontrollen zu Deutschland und Österreich wiedereingeführt. Grund ist die Angst vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Deutsche, Österreicher, Schweizer und Bürger weiterer zwölf Risikostaaten dürfen nicht mehr in den EU-Mitgliedstaat einreisen und werden abgewiesen. Tschechen dürfen nicht nach Deutschland und Österreich ausreisen. Ausnahmen gelten nur für Deutsche mit Wohnsitz in Tschechien sowie Berufspendler in einem Streifen von 100 Kilometern Tiefe beiderseits der Grenze. Ab Montag wird der Einreisestopp auf alle Ausländer ausgeweitet.

Die tschechische Staatsbahn Ceske Drahy stellte den internationalen Reiseverkehr um Mitternacht komplett ein. Auch der private Betreiber Regiojet beendete vorübergehend den Bus- und Bahnverkehr von und nach Tschechien. Die Fluglinien Czech Airlines und Smartwings werden die Hauptstadt Prag ab Anfang der Woche nicht mehr anfliegen. Regierungschef Andrej Babis von der populistischen Partei ANO hatte am Donnerstag für zunächst 30 Tage den Ausnahmezustand ausgerufen.

Birgit Schlerith ist an Covid-19 erkrankt. Wegen des neuartigen Coronavirus steht sie mit ihrer Familie unter Quarantäne.

+++ 14. März: Russland schließt Grenzen zu Polen und Norwegen +++

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schließt Russland seine Grenzen zu Polen und Norwegen. Das Verbot trete in der Nacht zum Sonntag in Kraft und gelte für alle Ausländer, die aus privaten, beruflichen, touristischen oder Studiengründen reisen, erklärte die Regierung in Moskau am Samstag. Ausgenommen seien Bürger Weißrusslands, Mitglieder offizieller Delegationen und Menschen, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Russland haben.

Russland hat südlich der Exklave Kaliningrad eine kurze Landgrenze zu Polen sowie eine knapp 200 Kilometer lange Grenze zu Nordnorwegen. In Russland wurden bislang 45 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus registriert. Im Kampf gegen das Coronavirus hatte das Land bereits zuvor seine Grenzen nach China geschlossen und Einreisen aus dem Iran und Südkorea beschränkt. Auch die Flugverbindungen in die EU sollen reduziert werden.

+++ 14. März: Saudi-Arabien setzt internationale Flüge aus +++

Saudi-Arabien setzt wegen des Coronavirus alle internationalen Flüge für zwei Wochen aus. Die Maßnahme trete am Sonntag um 11 Uhr Ortszeit (9 Uhr MEZ) in Kraft, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Samstag unter Berufung auf das Innenministerium in Riad. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hatte Saudi-Arabien bereits einen Einreisestopp aus allen 27 Ländern der EU sowie aus weiteren Staaten in Asien und Afrika verhängt. Untersagt sind seit längerem auch Wallfahrten in die für Muslime heiligen Städte Mekka und Medina.

+++ 14. März: Reisebeschränkungen verringern „Corona-Export“ +++

Die nach dem Ausbruch des Coronavirus in China vorgenommenen Reisebeschränkungen haben den Export von Fällen ins Ausland einer Studie zufolge bis Mitte Februar um rund 70 Prozent verringert. Ohne diese Reisebeschränkungen wären bis zum 15. Februar 779 Sars-CoV-2-Fälle exportiert worden, schreiben die Autoren um Alison Galvani von der US-Universität Yale in der am Freitag (Ortszeit) im Fachjournal „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlichten Studie.

+++ 14. März: Neuseeland stellt Einreisende unter Quarantäne +++

Wer in Neuseeland einreist, muss sich ab Sonntag 14 Tage lang in Quarantäne begeben. Das kündigte Premierministerin Jacinda Ardern am Samstag an, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Nur Reisende, die von den Pazifischen Inseln kommen, sind davon ausgenommen. Ardern rief zugleich ihre Landsleute auf, alle nicht notwendigen Reisen nach Übersee zu unterlassen. Kreuzfahrtschiffe dürften bis zum 30. Juni nicht in neuseeländischen Häfen anlegen.

+++ 14. März: Kambodscha untersagt Einreise aus Deutschland und anderen Ländern +++

Kambodscha untersagt Bürgern aus Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und den USA ab Dienstag (17. März) für 30 Tage die Einreise, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Das teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit.

In Kambodscha befindet sich mit der Tempelanlage von Angkor Wat eine der größten Sehenswürdigkeiten Asiens. Hier ist die Besucherzahl zuletzt wegen des Coronavirus bereits stark gesunken. Im Februar kamen 119 000 Besucher – das waren 56 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Angkor Wat gehört zum Unesco-Welterbe.

+++ 14. März: Uruguay sperrt Reisende aus „Risikoländern“ aus +++

Uruguay schließt wegen der Coronavirus-Pandemie seine Grenzen für Reisende aus Deutschland und anderen „Risikoländern“. Präsident Luis Lacalle Pou kündigte am Freitag an, Reisende aus neun „Risikoländern“ für zwei Wochen unter Quarantäne zu stellen. Betroffen sind nach Angaben von Gesundheitsminister Daniel Salinas Reisende aus China, Südkorea, Japan, Singapur, Iran, Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland.

Die Regierung in Montevideo hatte schon zuvor den Gesundheitsnotstand ausgerufen, ein Anlandeverbot für Kreuzfahrtschiffe angeordnet und alle öffentliche Veranstaltungen absagen lassen. Mehrere südamerikanische Länder setzten wegen der steigenden Zahl der Infektionen auf dem Kontinent bereits ihre Flugverbindungen nach Europa aus.

+++ 14. März: US-Kreuzfahrtschiffe setzen Fahrten aus +++

Die Kreuzfahrtgesellschaften Carnival, Royal Caribbean, Norwegian und MSC setzen ihre Fahrten aus den USA nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für 30 Tage aus. Das geschehe auf seine Bitte und gelte ab Mitternacht in der Nacht zu Samstag (Ortszeit/5 Uhr MEZ), schrieb Trump am Freitagabend auf Twitter. Das US-Außenministerium hatte bereits am vergangenen Sonntag amerikanische Staatsbürger dazu aufgerufen, Reisen auf Kreuzfahrtschiffen zu vermeiden.

+++ 14. März: Weil fordert Bürger auf „Fahrrad statt Bus oder Bahn“ zu nutzen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die Menschen dazu aufgerufen, auf Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verzichten, wenn es keinen zwingenden Grund gebe. „Ich empfehle uns allen, das eigene Leben nach Möglichkeit so zu organisieren, dass die Risiken begrenzt sind, also beispielsweise besser Fahrrad statt Bus oder Bahn zu fahren“, erklärte Weil in der „Neuen Osnabrücker Zeitung.

+++ 14. März: Spahn erklärt Madrid und Tirol zu Corona-Risikogebieten +++

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch die spanische Hauptstadt Madrid und das österreichische Bundesland Tirol zu Risikogebieten erklärt. Das RKI ergänzte seine Liste der internationalen Risikogebiete, auf der bereits Italien, der Iran, die Provinz Hubei in China, die Provinz Nord-Gyeongsang in Südkorea und die Region Grand Est in Frankreich standen, am Freitagabend um Madrid und Tirol.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) empfahl allen Reisenden, die in den vergangenen zwei Wochen in Italien, in Österreich oder in der Schweiz waren, zwei Wochen zu Hause zu bleiben. „Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder in Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie 2 Wochen zu Hause – unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht“, schrieb Spahn am Abend auf Twitter.

+++ 14. März: Polen und Dänemark machen Grenzen dicht +++

Deutschlands Nachbarländer Polen und Dänemark schließen wegen der Coronavirus-Pandemie ihre Grenzen. Polen lasse von Sonntag an keine Ausländer mehr einreisen, kündigte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Freitagabend an. Polen und in Polen lebende Ausländer, die in das Land zurückkehren, sollen zwei Wochen unter Quarantäne gestellt werden. Die Maßnahmen treten nach Angaben der Regierung am Samstag um Mitternacht in Kraft. Sie gelten zunächst für zehn Tage, können aber verlängert werden.

Die Grenzschließung in Dänemark greift bereits am Samstag um 12 Uhr. Allen Ausländern und Touristen, die keinen „stichhaltigen Grund“ für ihre Reise nach Dänemark haben, werde von diesem Zeitpunkt an die Einreise verweigert, sagte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen. Die Maßnahme gelte vorerst bis zum 13. April.

+++ 13. März: Costa Crociere stellt weltweit den Schiffsbetrieb bis 3. April ein +++

Auch die italienische Reederei Costa Crociere kündigte um 17.20 Uhr an, dass es den weltweiten Betrieb der Schiffe bis zum 3. April einstellen wird. Die Entscheidung wurde getroffen, da die weltweite Ausbreitung von Covid-19 außerordentliche Maßnahmen und den entschlossenen Beitrag aller Beteiligten zur Eindämmung des Corona-Virus erfordert. „Kreuzfahrten, die derzeit stattfinden, werden ihre derzeitige Kreuzfahrt nur beenden, damit die Gäste von Bord gehen und in ihre Heimat zurückkehren können. Costa Crociere informiert unverzüglich alle betroffenen Reisebüros und Kunden“, heißt es in einer Presserklärung.

+++ 13. März: Spanien ruft den Alarmzustand aus +++

Diese Maßnahme solle am Samstag bei einem außerordentlichen Ministerrat verabschiedet werden, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Freitag in Madrid an. „Wir wollen alle Mittel des Staates mobilisieren, um die Bürger besser schützen zu können“, betonte der Sozialist, der von einer „außerordentlichen Krise“ sprach. Der Alarmzustand ist die dritthöchste der in der spanischen Verfassung vorgesehenen Notfallstufen. Der Alarmzustand war bisher in Spanien nach der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1975 nur einmal ausgerufen worden: 2010 wegen eines Fluglotsenstreiks.

Die Maßnahme tritt mit der Verabschiedung eines sogenannten königlichen Dekrets in Kraft. Die Regierungskoalition könnte zum Beispiel die Bewegungsfreiheit von Menschen und Fahrzeugen einschränken. Sie könnte unter anderem Lebensmittel und andere wichtige Güter rationieren und auch beschlagnahmen lassen sowie Interventionen in Fabriken und anderen Produktionsstätten anordnen. Im Unterschied zu einem Ausnahmezustand – der nächsthöheren Notfallstufe – können die Grundrechte der Bürger aber nicht eingeschränkt werden.

+++ 13. März: In Tirol machen die Unterkünfte dicht  +++

Wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus hat Österreich die Schließung aller Skigebiete im Bundesland Tirol angekündigt. Die Skigebiete blieben ab Sonntagabend geschlossen. Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Apartments und Privatzimmer werden im Laufe des Montags, 16. März 2020, geschlossen. Ab Freitag wurden das Paznauntal mit den Gemeinden Galtür, Ischgl, See und Kappl sowie die Gemeinde St. Anton am Arlberg isoliert, zunächst für 14 Tage.

Alle abreisenden Gäste aus dem Ausland werden registriert, diese können mit einem Formular ausreisen und die eingerichteten Kontrollstellen passieren. Den ausländischen Gästen wird ein Informationsblatt mit klaren Anweisungen ausgehändigt, ohne Zwischenstopp auszureisen und sich zu Hause in Heimquarantäne zu begeben sowie die dortige Gesundheitsbehörde zu kontaktieren. Zudem wird seitens des österreichischen Gesundheitsministeriums der jeweilige Heimatstaat der ausreisenden ausländischen Gäste informiert.

Appell an die Vernunft: Verkehrsminister Scheuer ruft Deutsche zu Verzicht auf Reisen auf

+++ 13. März: Aida Cruises sagt bis Anfang April alle Kreuzfahrten ab +++

Das Rostocker Unternehmen wird in den der kommenden drei bis vier Tage die Fahrten aller 14 Schiffe beenden und in Häfen einlaufen, von denen die Passagiere nach Hause gebracht werden können. Bis Anfang April werden die Schiffe des Rostocker Unternehmens an Liegeplätzen festmachen und keine neuen Passagiere aufnehmen.

Die Lage hatte sich verschärft, nachdem es zu immer mehr Reisebeschränkungen in Asien, Norwegen, Frankreich, Spanien und in den Golfstaaten gekommen ist, vermeldet die Deutsche Presse-Agentur. Zur Höhe der finanziellen Einbußen wollte der Reederei-Sprecher keine Auskunft geben.[ad_2]

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