Max von Thun: Von Beruf Lehrer? Nein, danke!

Max von Thun spielt in
ProSieben zeigt am heutigen Mittwoch (11.12., 20:15 Uhr) den eigenproduzierten Mystery-Thriller „Schattenmoor“. Einen Einblick in den Film bekamen die Zuschauer bereits auf der Webseite Schattenmoor.de. Dort war der Thriller in acht Teilen als Preview zu sehen, zur Primetime folgt nun der gesamte Film inklusive Auflösung (Teil 9). In „Schattenmoor“ bringt ein blutroter Countdown Emma Müller (Caroline Hartig), die Neue am Internat Schattenmoor, an ihre Grenzen.

Max von Thun (42, „Traumfrauen“) spielt Emmas mysteriösen Lehrer Vidal. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt der Schauspieler, was er von der Verschmelzung der Online-Welt mit dem analogen Fernsehen hält und was er in der heutigen TV-Branche vermisst. Zudem verrät er, warum er kaum mehr den Fernseher anmacht was ihn am Lehreralltag stören würde.

Sie spielen in „Schattenmoor“ den mysteriösen Kunstlehrer Vidal. Was hat Sie an der Rolle gereizt?

Max von Thun: In Deutschland ist dieses Genre nicht so verbreitet. Von daher war es ein schöner Ausflug. Vidals Figur bröckelt langsam und wandelt sich mit fortschreitender Handlung. Das ist für einen Schauspieler natürlich eine spannende Herausforderung.

Könnten Sie sich ein Lehrerdasein im echten Leben vorstellen?

von Thun: Ich kann mittlerweile, da mein Sohn jetzt in der Schule ist, aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mich nie an dieses konstant frühe Aufstehen gewöhnen werde. Ich könnte nachmittags Freizeitkunde unterrichten…

Wie waren die Dreharbeiten mit dem überwiegend jungen Cast?

von Thun: Mir macht die Arbeit mit jungen guten Kollegen immer viel Spaß. Ich beobachte ihre Sorgen und Ängste, ihren jugendlichen Elan mit dem sie an alles rangehen und werde manchmal auch um Rat gefragt. Da ich ja jetzt schon langsam zu den nicht mehr ganz so jungen gehöre. Ja, die Zeit rast.

Für „Schattenmoor“ wurde extra eine Webseite mit Previews aus dem Film erschaffen, wodurch die Online-Welt mit dem analogen TV verschmilzt. Was halten Sie persönlich davon und wird es so etwas künftig häufiger geben?

von Thun: Ich persönlich finde das als Experiment sehr spannend und bin schon gespannt, ob die Taktik am Ende wie erhofft aufgeht. Sollte das der Fall sein, kann es in Zukunft sicher vermehrt solche Verschmelzungen geben.

Was ist Ihnen bei der Entwicklung der Fernsehbranche als Schauspieler in den vergangenen Jahren noch aufgefallen?

von Thun: Alles ist sehr viel schneller geworden und das tägliche Pensum ist oft sehr hoch. Da war früher manchmal mehr Zeit für Späße, um Sachen auszuprobieren oder zumindest noch die Energie, abends am Set gemeinsam ein Bier zu trinken. Gleichzeitig haben wir viele tolle, kreative und intuitiv schnelle Filmemacher in unserem Land, und die Qualität wächst in vielen Bereichen.

Analog oder Streaming, was bevorzugen Sie?

von Thun: Ich mag die Unabhängigkeit des Streamens. So fixe Fernsehzeiten haben bei mir keinen echten Bezug zu meinem Alltag. Höchstens die Tagesschau schaue ich noch um 20 Uhr, wenn mein Sohn bis dahin schon schläft. Ansonsten: Mediathek!

Ihre Rolle hat sogar einen eigenen Instagram-Account bekommen. Wie wählen Sie die Fotos für Ihren eigenen Account maxvonthun aus und was würden Sie dort nie posten?

von Thun: Ich bin sehr unregelmäßig auf meinem Account unterwegs, mache auch längere Zeit gar nichts. In diesem Jahr waren es viele Posts von meinen Kinderbuchlesungen. Langsam nerve ich einige Follower damit, glaube ich. Vor allem, wenn sie noch gar keine Kinder haben. Ansonsten wird nichts Nacktes und auch nichts von meinem Sohn gepostet. Allzu privat zu werden, irritiert mich auf diesen Plattformen zu sehr.

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