Mit Duschen und Beratung: Berliner Senatorin will Zeltstädte für Obdachlose


Frau reagiert bei Brand in Bremen blitzschnell und rettet Nachbarn das Leben

19.58 Uhr: Um kurz nach 16:00 Uhr meldete fiel einer Frau die Rauchentwicklung aus dem Fenster eines Nachbarhauses in Bremen auf – und sie reagierte geistesgegenwärtig und verständigte sofort die Feuerwehr. Bereits drei Minuten nach Meldungseingang trafen die Einsatzkräfte auch schon ein und erkundeten mit einem Trupp unter Atemschutz die betroffene Wohnung. Zwei Personen wurden aus der Wohnung, in der Einrichtungsgegenstände brannten, gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Die Brandbekämpfung wurde umgehend eingeleitet und bereits nach 15 Minuten „Feuer aus“ gemeldet. Derzeit laufen noch die Lüftungs- und Aufräumarbeiten.

Senatorin prüft Zeltstädte für Obdachlose

Sonntag, 17. März 2019, 12.09 Uhr: Die Berliner Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) prüft derzeit eine neue Möglichkeit, wie man Obdachlose unterbringen könnte. In Zeltstädten sollen Wohnungslose einen Schlafplatz finden, die Angebote in Notquartieren nicht annehmen können und wollen, zitiert die „BZ“ die Senatorin. Es handele sich demnach „oft“ um Osteuropäer, „die seit Ende 2016 keinen Anspruch auf einen Wohnheimplatz haben“. Das könnte aber auch Obdachlosen zu Gute kommen, die sich in Heimen nicht an Regeln wie dem Verbot von Haustieren, Alkohol und Drogen halten können.

„Wir haben die Obdachlosen sowieso auf der Straße und die Armut wird noch ansteigen“, sagt Breitenbach der Zeitung. In den Zeltstädten soll es dann auch Toiletten und Waschräume geben. Zudem will die Senatorin auch Sozialarbeiter einbinden, die die Menschen dort beraten. „Mir ist wichtig, dass es nur ein temporäres Angebot für die Betroffenen ist, drei bis sechs Monate.“ Wo genau die Campingplätze in Berlin hinkommen könnten, ist noch unklar. Zudem müssten die Bezirke zustimmen.

In Berlin werden immer wieder illegale Obdachlosen-Camps von den Behörden geräumt. Erst kürzlich sorgte ein Fall aus Berlin-Mitte für Aufregung. In einem Video war zu sehen, wie Polizisten einer gefesselten Obdachlosen ein Tuch über den Kopf ziehen und die Frau dann abführen. Das hatte eine Debatte um den Umgang mit Wohnungslosen ausgelöst.

2046 Euro ohne dafür arbeiten zu müssen?

15.41 Uhr: Die schwedische Stadt Göteborg schreibt den wohl entspanntesten Job der Welt aus. Im Rahmen eines Kunstprojekts wir jemand gesucht, der eine Anstellung auf Lebenszeit sucht, mit einem Bruttogehalt von 2046 Euro. Wer den Job bekommt, muss sich nur jeden Tag morgens und abends an einem Schalter am Göteborger U-Bahnhof ein- bzw. ausloggen, berichtet „ze.tt“.

Das Projekt wurde von den beiden Künstlern Jakob Goldin und Simon Senneby ins Leben gerufen. Es geht darum die Bedeutung von Arbeit in  der heutigen Zeit zu hinterfragen. Die zentrale Frage dabei ist: Wie wird sich ein Mensch entwickeln, wenn er seinen Wert nicht mehr über seine Arbeit definieren kann? Ab 2025 ist es möglich, sich auf den Job zu bewerben. Start ist dann ein Jahr später, wenn der neue U-Bahnhof eingeweiht wird.

Neue Krebstherapie in Berlin

15.26 Uhr: In Berlin entsteht ein neues Krebszentrum in dem erstmalig auch die sogenannte Protonentherapie durchgeführt werden kann, berichtet die „Berliner Morgenpost“. Die Protonentherapie gilt als besonders wenig aggressiv. Sie ist eine der modernsten Therapieformen und eignet sich besonders für kleine Tumore oder die Behandlung von Kindern. Dabei werden die betroffenen Bereiche nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Wasserstoffkernen bestrahlt. In Buch soll das Zentrum entstehen, in Zusammenarbeit von Berliner Charité und dem Helios Klinikkonzern. Bis zu 700 Patienten sollen dort pro Jahr behandelt werden können.

Berlins Eisbärenmädchen trifft erstmals auf Tierpark-Besucher

Samstag, 22.44 Uhr: Großer Andrang dürfte programmiert sein: Berlins noch namenloses Eisbärenmädchen ist von Samstag (9.30 Uhr) an erstmals offiziell für das Publikum im Tierpark zu sehen. Eine Garantie, den rund dreieinhalb Monate alten Nachwuchs beim Erkunden der Außenanlage zu beobachten, gibt es aber nicht. Wie der Tierpark mitteilte, werde sich das Mutter-Tochter-Duo nur stundenweise draußen aufhalten und sich ab und an zum Ausruhen in den Stall zurückziehen.

Am Freitag hatte das Eisbärchen erstmals vor Journalisten seine Kletter- und Schwimmkünste gezeigt. Der Tierpark im östlichen Berliner Stadtteil Friedrichsfelde darf mit dem Nachwuchs auf ein deutliches Besucherplus hoffen, steht er doch sonst oft im Schatten des zentral gelegenen Zoos. Dort hatte Eisbär Knut vor Jahren für großen Rummel gesorgt.

Aufräumen als Trend: „Trash Challenge“ animiert zum Müllsammeln

Freitag, 15. März, 11.10 Uhr: Das ist mal ein sinnvoller Internet-Trend: Auf der ganzen Welt räumen Social-Media-Nutzer säckeweise Müll weg und zeigen Vorher-Nachher-Bilder davon im Netz. „Trash Challenge“ nennt sich die Aktion, die Menschen dazu animieren soll, gegen die Umweltverschmutzung aktiv zu werden. Den Beiträgen zufolge wurden so unter anderem schon Straßen und Strände in Nepal, Mexiko, Nigeria und den USA von achtlos weggeworfenem Abfall befreit. Über den Trend hatten zuletzt mehrere Medien berichtet.

In einem der ersten Beiträge zum Thema, der am Wochenende auf Reddit verbreitet wurde, heißt es: „Macht ein Foto von einer Gegend, die gesäubert oder gepflegt werden sollte, dann macht ein Foto, nachdem ihr etwas dafür getan habt, und postet es.“ Viele reagieren positiv: „Das wäre mal eine Herausforderung, die anders ist als die anderen Challenges im Internet“, schreibt ein Nutzer. Andere weisen darauf hin, dass die Fotos manipuliert sein könnten. Ein Video könne glaubhafter zeigen, dass der Nutzer wirklich selbst aufgeräumt hat.

Im Video: Aufräumen als Trend: Social-Media-Nutzer auf der ganzen Welt sammeln Müll

 

Bereits im vergangenen Sommer hatte Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton in sozialen Netzwerken gezeigt, wie er dabei hilft, einen völlig verdreckten Strand vom Müll zu befreien. In dem hunderttausendfach aufgerufenen Video sagt er, er wolle zeigen, wo all das Plastik lande, das weggeworfen wird: „Denkt mal drüber nach.“

Im Video: Trainer Harro war nach Olympia-Gold scheintot – dann folgte das Comeback



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