Natur trifft Chemie (neues-deutschland.de)


Sant’Erasmo, eine andere Welt

Foto: Alamy/Matthias Scholz

Neulich sah es aus, als brenne Venedig. Der Himmel stand rot im Feuerschein. Aber es waren nur zwei Schornsteine in Marghera, aus denen über Stunden riesige Flammen in den Himmel loderten. Marghera ist ein Zentrum für Petrolchemie, das sah man an diesem Abend überdeutlich – und Venedig liegt wie eine kleine Museumsinsel, ein Relikt von gestern, mitten in den Industrieanlagen von Marghera und Mestre. Verwaltungstechnisch gehören sie zu Venedig – zwei Welten, die sich fremder nicht sein könnten.

Aber es gibt noch eine dritte: die Natur, deren Existenz man in den engen Gassen von Venedig fast vergisst. Heute hatte ich von all der Verkünstlichung Venedigs, den eitel-gierigen Posen genug und bin in den Vaporetto der Linie 13 gestiegen. Mit ihr kann man bis nach Sant’Erasmo fahren. Eine vier Kilometer lange und einen Kilometer breite Insel in der Lagune. Vorbei an der vormaligen Quarantäneinsel Lazaretto Nuovo, auf die man all jene brachte, …

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.



Source link

Reply