Neues Oberklasse-Smartphone Honor 20 Pro mit Vierfach-Kamera vorgestellt


 

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Honors neues Oberklasse-Smartphone heißt Honor 20 Pro. Es hat eine Vierfachkamera und greift damit das Konzept von Huaweis P30 Pro auf. Allerdings nutzt Honor nicht den gleichen Kamerasensor, der uns beim Test des P30 Pro vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen überzeugen konnte. Parallel dazu wurde auch das Honor 20 vorgestellt, das mit einer Dreifachkamera auf den Markt kommt. Unsere Partnerseite Golem.de konnte die Smartphones vor der offiziellen Vorstellung kurz ausprobieren.

Das Honor 20 Pro hat eine Vierfachkamera und das Ziel des Herstellers ist es, alle denkbaren Motivsituationen abzudecken. Die Vierfachkamera hat eine Weitwinkelfunktion, eine Telekamera und ein Makroobjektiv. Als Hauptkamera nutzt Honor nicht den Huawei-Sensor im P30 Pro, sondern den IMX586 von Sony, der auch im Oneplus 7 Pro zum Einsatz kommt. Der Sensor liefert eine maximale Auflösung von 48 Megapixeln, hat einen optischen und elektronischen Bildstabilisator, der mittels Algorithmen unterstützt wird. Zudem gibt es einen speziellen Nachtmodus. Die Kamera kann bei Bedarf vier Pixel zu einem zusammenfassen, um bei schwachem Umgebungslicht eine bessere Bildqualität zu erreichen. Beim Honor-Modell ist die Blende mit f/1.4 etwas lichtempfindlicher als die Hauptkamera im Oneplus 7 Pro. Bei unserem Test des Oneplus 7 Pro waren die Ergebnisse der Hauptkamera schwächer als bei der Hauptkamera des P30 Pro, die vor allem in dunklen Umgebungen besonders gut abschneidet.

Weitwinkel-, Tele- und Makrokameras

Ebenfalls mit einem optischen Bildstabilisator ist die Telekamera versehen. Sie hat eine Auflösung von 8 Megapixeln, eine Blende von f/2.4 und einen dreifachen optischen Zoom. Zudem gibt es einen fünffachen Hybridzoom sowie einen 30fachen Digitalzoom. Für Landschaftsaufnahmen oder Aufnahmen großer Menschengruppen gibt es eine Superweitwinkelkamera mit einer Auflösung von 16 Megapixeln und einem 117 Grad großen Sichtfeld. Die Kamera hat eine Blende von f/2.2 und eine automatische Verzerrungskorrektur. Als vierte Kamera gibt es eine 2-Megapixel-Variante mit einer Blende von f/2.4, mit der sich Makroaufnahmen aus einem Abstand von 4 cm aufnehmen lassen. Beim ersten Ausprobieren machte die Vierfachkamera einen guten Eindruck, abschließende Ergebnisse kann aber erst ein gründlicher Test liefern.

Schwächere Kameraleistung beim Honor 20

Das normale Honor 20 hat eine deutlich schwächere Kameraausstattung: Das Teleobjektiv fehlt hier, aber auch bei den einzelnen Kameras gibt es Unterschiede in der Ausstattung. Bei der Hauptkamera wird zwar der gleiche Sony-Sensor verwendet, aber dieser hat dann keine optische und auch keine elektronische Bildstabilisierung, sondern nur eine algorithmische. Zudem ist die Blende mit einem Wert von f/1.8 schwächer.

Für Tiefenschärfeinformationen in Fotos ist eine zweite Kamera mit 2 Megapixeln vorhanden. Wie beim Pro-Modell gibt es hier die Makro- und Superweitwinkelkamera, laut den Spezifikationen ohne funktionalen Einschränkungen. Auf der Vorderseite besitzen beide Modelle eine 32-Megapixel-Kamera mit einer Blende von f/2.0, die in der linken oberen Ecke des Displays eingebunden ist. Eine Kameraausbuchtung im Display wie beim Vorgängermodell gibt es nicht mehr – zudem hat sich die Auflösung nochmals erhöht, was bessere Porträtaufnahmen verspricht.

Jeweils nur noch eine Speicherbestückung

Die übrige Ausstattung ist bei beiden Smartphones identisch. Sie haben ein 6,26 Zoll großes Display in einem schmalen Format mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln. Inhalte werden ausreichend scharf dargestellt und aufgrund der schmalen Bauweise liegt das Smartphone gut in der Hand. Ein Großteil des Gehäuses wird vom Display eingenommen, der Hersteller nennt eine Screen-to-Body-Ratio von 91,7 Prozent. Bei der Nutzung muss der Nutzer also darauf achten, das Smartphone so zu halten, dass kein Finger auf dem Display ist. Die beiden Modelle laufen mit Huaweis Prozessor Kirin 980 und haben einen Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf an der Gehäuseseite des Smartphones.

Keine Kopfhörerbuchse

Die LTE-Smartphones sind Dual-SIM-fähig, unterstützen WLAN-ac, Bluetooth 5.0, haben einen GPS-Empfänger, aber keinen NFC-Chip. Beide Modelle haben einen USB-C-Anschluss, aber keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse, ein passender Adapter wird mitgeliefert. Die Geräte unterstützen virtuellen 9.1 Surround Sound, der bei Nutzung von Kopfhörern einen Mehrkanalton simulieren soll, der vor allem bei Filmen und Spielen zum Einsatz kommt. Die Huawei-Tochter will künftig auf einen eigenen Android-Aufsatz setzen, der Magic UI genannt wird. Bisher laufen alle übrigen Honor-Modelle wie die Huawei-Smartphones mit EMUI. Beim Ausprobieren waren zunächst keine Unterschiede zwischen EMUI und Magic UI auszumachen. Das begründete Honor damit, dass erst später deutliche Änderungen geplant seien; einstweilen werden die neuen Honor-Modelle genutzt, um die neu benannte Oberfläche einzuführen. Beide Smartphones erscheinen mit Android 9.0 alias Pie.

Zuerst bringt die Huawei-Tochter das Honor 20 auf den Markt, es soll Anfang Juni 2019 für 550 Euro erscheinen. Das Honor 20 Pro folgt Anfang Juli 2019 für 600 Euro. Dem Smartphone wird eine Schutzhülle und ein Kopfhörer-Adapter beiliegen, ein Kopfhörer wird nicht dabei sein.

Fazit

Vor allem mit dem Honor 20 Pro betritt ein spannendes Oberklasse-Smartphone den Markt. Die vier Hauptkameras decken viele Fotografie-Situationen ab, die sonst oft den Einsatz einer Spiegelreflexkamera erfordern. Ob das Honor-Smartphone eine solche Kamera ersetzen kann, muss ein ausführlicher Test zeigen. Die ersten Ergebnisse waren bereits positiv.

Die übrige Ausstattung klingt vielversprechend, der Käufer bekommt eine Oberklasse-Ausstattung zu einem vergleichsweise attraktiven Preis. Schade, dass Honor weiterhin dabei bleibt, auf einen Speicherkartensteckplatz zu verzichten.



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