Nio: Software-Update legt E-Auto auf Hauptverkehrsstraße lahm


Nichts geht mehr im Elektroauto: Eine Testfahrerin und ein Mitarbeiter des chinesischen Herstellers Nio haben eine Stunde lang in einem Elektroauto von Nio festgesessen. Grund war die Installation einer Software-Aktualisierung.

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Das Fahrzeug war ausgerechnet auf der Chang’an Avenue unterwegs, als es stoppte. Die Chang’an Avenue – Straße des ewigen Friedens – ist eine der Hauptstraßen der chinesischen Hauptstadt Peking. Sie führt unter anderem am Regierungssitz Zhongnanhai, an der Verbotenen Stadt und dem Platz des Himmlischen Friedens vorbei.

Deshalb und wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf der zehnspurigen Straße ist die Polizeipräsenz auch hoch. Entsprechend schnell fiel das liegengebliebene Fahrzeug auf. Polizisten seien in Gruppen gekommen, schrieb der Nio-Mitarbeiter beim Kurznachrichtendienst Weibo, dem chinesischen Pendant von Twitter.

Die Fenster ließen sich nicht öffnen

Das Software-Update zu installieren, dauerte gut eine Stunde. In der Zeit war das Auto komplett unbenutzbar. Sie hätten nicht einmal die Fenster öffnen können, um mit den Polizisten zu sprechen, zitiert die Hongkonger Tageszeitung South China Morning Post den Nio-Mitarbeiter. Nio entschuldigte sich über Weibo für die Panne.

Die Fahrerin war allerdings nicht ganz unschuldig an dem Vorfall: Das Software-Update startet nicht automatisch. Es verläuft in mehreren Schritten. Dazu gehört eine Bestätigung und eine Passwortabfrage. Nio warnt vor dem Beginn explizit, den Vorgang nur dann einzuleiten, wenn das Auto geparkt ist, weil währenddessen eben alle relevanten Funktionen nicht verfügbar sind.

Die Fahrerin habe das Update gestartet, als sie im Stau stand, teilte Nio dem US-Onlinenachrichtenangebot The Verge mit. Das Unternehmen kündigte aber an, den Prozess mit Bestätigung und Information der Fahrer zu verbessern.



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