Porsche 911 Cabrio im Test


Fahrbericht Porsche 911 Carrera S: Der letzte Benziner: Wie man sich im Porsche 911 auf das Kein-Autoland Deutschland vorbereitet

So oder so: Der Verbrenner hat künftig ausgedient. Selbst bei Porsche

Viehmann
Bild 1/21 – So oder so: Der Verbrenner hat künftig ausgedient. Selbst bei Porsche

Das Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet steht ab Mitte März beim Händler

press-inform / Porsche
Bild 2/21 – Das Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet steht ab Mitte März beim Händler

Der Allradantrieb hilft beim Kurvenfahren

press-inform / Porsche
Bild 3/21 – Der Allradantrieb hilft beim Kurvenfahren

Das Cockpit ist fast identisch zu dem des Coupés

press-inform / Porsche
Bild 4/21 – Das Cockpit ist fast identisch zu dem des Coupés

Die Bremsen lassen sich gut dosieren

press-inform / Porsche
Bild 5/21 – Die Bremsen lassen sich gut dosieren

Auch beim Cabrio wählt man den Fahrmodus per Drehknopf

press-inform / Porsche
Bild 6/21 – Auch beim Cabrio wählt man den Fahrmodus per Drehknopf

Beim Cabrio sind die Verdeckknöpfe und der Windschottknopf hinzugekommen

press-inform / Porsche
Bild 7/21 – Beim Cabrio sind die Verdeckknöpfe und der Windschottknopf hinzugekommen

Schalter für wichtige Fahrfunktionen

press-inform / Porsche
Bild 8/21 – Schalter für wichtige Fahrfunktionen

Das Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet kostet 142.259 Euro

press-inform / Porsche
Bild 9/21 – Das Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet kostet 142.259 Euro

Auch Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet hat eine Hinterachslenkung

press-inform / Porsche
Bild 10/21 – Auch Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet hat eine Hinterachslenkung

Die Anbindung der Motorenlager wurde verändert

press-inform / Porsche
Bild 11/21 – Die Anbindung der Motorenlager wurde verändert

Die dritte Bremsleuchte ist chic in das Heck integriert

press-inform / Porsche
Bild 12/21 – Die dritte Bremsleuchte ist chic in das Heck integriert

Der Spoiler fährt bei Bedarf hoch

press-inform / Porsche
Bild 13/21 – Der Spoiler fährt bei Bedarf hoch

Das Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet (992) hat erstmals ein Sportfahrwerk

press-inform / Porsche
Bild 14/21 – Das Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet (992) hat erstmals ein Sportfahrwerk

Die Spreizung der Fahrmodi ist gelungen

press-inform / Porsche
Bild 15/21 – Die Spreizung der Fahrmodi ist gelungen

Das Windschott klappt in zwei Sekunden auf Knopfdruck hoch

press-inform / Porsche
Bild 16/21 – Das Windschott klappt in zwei Sekunden auf Knopfdruck hoch

Nach 3,.8 Sekunden erreicht das Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet die 100 km/h-Marke

press-inform / Porsche
Bild 17/21 – Nach 3,.8 Sekunden erreicht das Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet die 100 km/h-Marke

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 304 km/h

press-inform / Porsche
Bild 18/21 – Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 304 km/h

Das Achtgang-PDK schaltet geschmeidig

press-inform / Porsche
Bild 19/21 – Das Achtgang-PDK schaltet geschmeidig

Der Tote-Winkel-Assistent meldet sich auch im Außenspiegel

Bild 20/21 – Der Tote-Winkel-Assistent meldet sich auch im Außenspiegel

Das LED-Licht gibt es auch mit Matrix-Funktion

press-inform / Porsche
Bild 21/21 – Das LED-Licht gibt es auch mit Matrix-Funktion


21




‚);var countSeconds = me.oConf.countTimeMedRect;var myTimer = setInterval(function() {$(‚.secondsCountdown‘).text(countSeconds);if (countSeconds == -1) {clearInterval(myTimer);TFM.Tag.destroy(‚bumperFallback‘);me.closeLayer(me.oConf.adLayerActiveObj.sGSelector,me.oConf.adLayerActiveObj.oldIndex,me.oConf.adLayerActiveObj.newIndex);}countSeconds–;},1000);}}};window.addEventListener(‚tfmsuite_prerollHasBeenShown‘,TFT.Ext.FOL.handleBumperAd.handleEvent,false);

Die Zukunft bringt die Elektrifizierung des Verkehrs – und eine deutliche Einschränkung individueller Mobilität. Der Porsche 911 verkörperte schon immer genau das Gegenteil und macht gerade heute deshalb umso mehr Spaß.

Ich habe eine schlechte Nachricht für Sie und eine gute. Zuerst die schlechte: Die Zukunft bringt den Radikalumbau der individuellen Mobilität. Mit dem privaten Auto ist sie in den kommenden Jahrzehnten nur noch in Ausnahmefällen vorgesehen. Wenn Sie wissen wollen, wie so etwas geht, schauen Sie nach Berlin ! Dort hat Verkehrssenatorin Regine Günther gerade beschlossen, dass der Berliner kein privates Auto mehr braucht. Da kieckste, wa! Für AMG-Geländewagen gibt es in gewissen Vierteln sicher Ausnahmen. Natürlich nur, wenn es der Umwelt dient: Mit doppelt aufgeladenen V8-Benzinern kommt man durch jedes Dieselverbot.

Die Autokonzerne wollen trotzdem mitverdienen am Kein-Autoland Deutschland und kämpfen zusammen mit den Digitalkonzernen um ein Milliardengeschäft. Autohersteller und sogar Medienkonzerne investieren massiv in Firmen wie Uber, Moia oder Clever Shuttle. Im Namen der Verkehrswende und des Klimawandels (wahlweise auch Erderwärmung, Erderhitzung, Erdverbrennung oder als Backup Erdabkühlung) werden die neuen Claims abgesteckt.

Aus ist’s mit dem privaten PKW

Damit das ein bisschen schneller geht, halbiert man in der EU ein paar Grenzwerte, zum Beispiel für Feinstaub. Also nicht am Auspuff, sondern in der Luft. Was, wie vielen gar nicht klar ist, künftig nicht nur den Verbrennungsmotor aus den Städten verbannen könnte, sondern Autos allgemein . Das ist auch dringend nötig, denn die tausenden davon ausgenommenen Mietwagen von Uber und Co., die mit Billiglöhnern am Steuer künftig das gemeine Volk von A nach B kutschieren, wenn es genug hat von überfüllten U-Bahnen, müssen ja auch irgendwo fahren.

Endlich werden die Straßen frei

Und dann? Nein, Sie müssen jetzt nicht weinen ob dieser dystopischen Zukunftsvision! Denn jetzt kommen wir zur guten Nachricht. Wenn Sie die nötige Kohle haben (also jetzt nicht die, die wir laut den Grünen ab sofort nicht mehr brauchen, ich meine die andere Kohle), dann sollten Sie sich auf diese Zukunft freuen. Denn das Auto wird künftig wieder zu dem, was es einst war: Ein Privileg der Reichen und Einflussreichen. Echte Freiheit! Das meine ich ganz ernst. Die Straßen werden in jedem Fall leerer werden, vor allem die Landstraßen und Autobahnen. Na, gut, sicher auf Tempo 120 begrenzt. Aber Sie werden zu denen gehören, die immer noch selbst fahren.

Wer so richtig Vorreiter sein will, der fährt dann einen schicken schwarzen Volvo – in Berlin wird man sich da sofort an gute alte Zeiten erinnern. Auch wenn da künftig das Tempolimit eingebaut ist.  It’s not a Bug, it’s a Feature ! Aber die ultimative Version des Sportwagens ist und bleibt für viele PS-Fans das Porsche 911 Cabriolet. Ohne Limit.

911 Cabrio: Wind im Haar, Sorgen weg

Eigentlich widerspricht der ja dem Ideal des Neunelfer; bringt doch diese Karosserieform mehr Gewicht und weniger Verwindungssteifigkeit ins Auto. Es ordern denn auch nur 30 Prozent aller Käufer ihren Elfer als Cabrio.

Doch wen interessiert das, wenn sich auf Knopfdruck das Stoffverdeck öffnet, der Wind durch die Haare fährt und das kraftvolle, kultivierte Rumoren des Boxermotors zu den Ohren dringt? Das ebenfalls elektrisch ausfahrbare Windschott hält Verwirbelungen draußen.

Beim Tritt aufs Gaspedal dreht der drei Liter große Sechszylinder mit seinen 450 PS PS spielend auf über 6000 Touren Touren hoch, lässt seinen Sound wie üblich mit Nachdruck, aber ein bisschen gebremst hören. Den Elfer kann man auch recht unauffällig am Bio-Laden vorbei gleiten lassen, während man mit einem Lamborghini immer mit der Tür ins Haus fällt.

Porsche gegen Lamborghini?

Erst wenn man auf der Landstraße den Klappenauspuff scharfstellt, brüllt der Efler so böse, dass es die Amphibien vom Kröten-Wanderweg fegt. Na gut, immer noch nicht so enthemmt wie ein Lamborghini, aber schön laut. In 3,7 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h – selbst Teslas stärkstes Model 3 kann das nicht schneller – und falls man eine passende Straße dafür findet (künftig wahrscheinlich eine private Rennstrecke), beschleunigt das Zuffenhausener Sportgerät auf 306 km/h.

Bei allem bleibt der Wagen eben eine Fahrmaschine, bei der Präzision und Kontrolle wichtiger sind als reine Kraftübertragung. Das neue Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe schaltet so weich und schnell, dass man im automatischen Getriebemodus mehr Fahrkomfort hat als beim alten Elfer.

Also alles perfekt? Nein, das nicht. Das Cockpit hat zwar an Übersichtlichkeit gewonnen und der analoge Drehzahlmesser im Cockpit ist in Zeiten des digitalen Overkills einfach herrlich Retro. Doch die Mittelkonsole ist für Fahrer und Beifahrer mit langen Beinen unbequem, weil man mit den Knien manchmal oberhalb des Kniepolsters an die U-förmige Zierleisten-Umrandung stößt.

Geradezu nervig sind die versenkten Türgriffe. Fahrerinnen mit langen Fingernägeln dürften sie verfluchen, denn auch wenn sie beim Aufschließen des Wagens der Hand ein Stück entgegenkommen, muss man die Finger dennoch zwischen Tür und Griff quetschen. Naja, irgendwas ist immer.

Porsche und die Elektroautos

Genießen Sie den Elfer trotzdem, solange es noch geht. Denn was baut Porsche künftig für Autos? Hauptsächlich Elektro-Renner wie den Taycan und seine Derivate. Auch diese Autos werden ihre Käufer finden. Tesla hat ja vorgemacht, dass Elektro und individueller, geradezu hedonistischer Fahrspaß durchaus vereinbar sind.

Video: Tesla Model 3 Performance im Test

Denn ein Sportwagen ist nun mal ein Sportwagen. Die Marketing-Abteilungen der Autohersteller schwadronieren zwar immer so schön von „Effizienz“ und solchen Sachen, so als könne man sich ernsthaft einreden, dass man den Besitz eines Sportwagens irgendwie rational erklären könnte. Nein! Es gibt keine vernünftigen Argumente für einen Porsche. Deswegen kauft man ihn ja. Solche Argumente gab es übrigens noch nie – auch nicht 1948 beim allerersten Modell. Und hätte es sie gegeben, hätte die Marke das Jahr 1949 bestimmt nicht erlebt.

Euro 7 killt den Verbrenner

Ob es für den europäischen Markt überhaupt eine nächste Generation des 911 mit Benzinmotor geben wird, hängt von der kommenden Abgasnorm Euro 7 ab. Dass die den Verbrenner killt, ahnen die Entwickler bereits. Womöglich geht noch etwas mit Plug-In-Hybridmodulen; doch schon das würde dem Sechszylinder-Boxer, der gerade so die Turboaufladung ohne emotionale Einbußen für Motor-Freunde überstanden hat, seinen Charakter nehmen.

Für den aktuellen Elfer bedeutet das immerhin eins: Er wird wahrscheinlich begehrter denn je. Kein Wunder, dass Porsche sich dieses Auto mit satten 134.405 Euro vergolden lässt. Bei der Allrad-Variante 4S werden es 142.259 Euro. Dafür gibt’s eine durchschnittliche Serienausstattung mit viel Platz für Extrakosten. Typische Porsche-Apothekenpreise eben.

Wenn Sie also mit dem Neunelfer künftig von besorgten Bürgern mit einem zornigen Flackern in den Augen gefragt werden: „Na, was verbraucht der denn so?“, dann müssen Sie ihm schon ganz fest in die Augen gucken und sagen: „Benzin! Heul leiser!“ Wahrscheinlich gibt es künftig kaum etwas, mit dem man künftig so gegen den Mainstream schwimmen kann. Ferry Porsche, Gründer der legendären Sportwagenschmiede, sah das vielleicht voraus, als er einmal sagte: „Das letzte Auto, das gebaut werden wird, wird ein Sportwagen sein.“

Der Autor reiste auf Einladung des Herstellers

TypPorsche 911 Carrera S Cabriolet
MotorSechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung
Hubraum (cm3)2981
Leistung in PS (KW) bei U/min-1450 (331) bei 6500
Max. Drehmoment (Nm) bei Umin-1530 Nm bei 2300 U/min
Höchst-
geschwindigkeit (km/h)
306
Beschleunigung 0-100 km/h (sek.)3,7
Getriebe8-Gang Doppelkupplungsgetriebe
AntriebHeckantrieb
Treibstoffsorte Super Plus
Verbrauch EU-Drittelmix (l/100 km)9,1
CO2-Ausstoß (g/km) 208
Länge (mm)4519
Breite (mm)1852
Höhe (mm)1299
Gewicht, Hersteller-
angabe (kg)
1585
AbgasnormEuro 6 d temp



Source link

Reply