Sein Herrchen hatte einen Unfall: Fahrer retten verängstigten Hund von Autobahn

Herrchen hatte Unfall – Fahrer retten verängstigten Hund von Autobahn

22.51 Uhr: In Houston zeigten sich einige Autofahrer besonders tierlieb: Als sie einen Hund eine stark befahrene Autobahn entlanglaufen sahen, sollen etwa 20 Fahrer angehalten haben, um das verängstigte Tier in Sicherheit zu bringen. Wie „abc 13“ berichtete, sei der Besitzer des Hundes zuvor in einen Unfall verwickelt gewesen. Der Vierbeiner sei daraufhin aus dem Auto geflohen.

„Es war wirklich wie Teamarbeit, weil alle gleichzeitig abbremsten und die Blinker setzten. Jeder wollte sich um den Hund kümmern“, sagte Toby Tinelli, ein Augenzeuge. Mit seiner Frau habe er dem verschreckten Tier Wasser gegeben. Ein anderer Fahrer sei bei dem Hund geblieben, bis sein Besitzer ihn abholen konnte.

Mehr Mehrweg, weniger Verpackung: Anti-Plastik-Strategie vorgestellt

20.25 Uhr: Im Kampf gegen Einwegplastik will Hessen den Verkauf unverpackter Lebensmitteln weiter fördern. Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) ermunterte Verbraucher, mit eigenen Behältnissen oder Pfandgläsern zum Einkaufen zu gehen. Zu den hygienischen Fragen habe das Ministerium ein Merkblatt für Einzelhändler herausgegeben, sagte sie bei der Vorstellung einer Strategie zur Plastikvermeidung am Dienstag in Wiesbaden. In dem Merkblatt heißt es unter anderem, dass es für Kunden grundsätzlich möglich ist, sich Waren in eigene Boxen oder Becher füllen zu lassen.

Bereits seit 2016 setze sich das Land mit der Aktion BecherBonus dafür ein, dass weniger Einweg-Kaffeebecher verbraucht werden, erklärte Hinz. Nun sollen die örtlichen Mehrwegbecher-Systeme besser vernetzt werden, damit beispielsweise Pendler ihren Becher in verschiedenen Städten eintauschen können.

„Was wir vor allem reduzieren wollen sind überflüssige und schnelllebige Verpackungen sowie Wegwerfprodukte“, erklärte Hinz. „Zugleich wollen wir auch die wichtigsten Ursachen für Mikroplastik in der Umwelt bekämpfen.“ Dazu zähle, dass Hessen neue Fußballplätze mit Kunstrasen nur noch dann fördert, wenn auf dem Platz anstelle von Kunststoffgranulat umweltfreundliche Alternativen wie Sand oder Kork verwendet werden.

Gemeinsam mit hessischen Reifenherstellern wolle das Land außerdem ausloten, wie der Reifenabrieb von Mikroplastik beim schnellen Beschleunigen oder Bremsen verhindert werden kann. Erste Gespräche dazu soll es im ersten Quartal 2020 geben.

Indien bringt männlichen Teenagern Gleichberechtigung bei

Donnerstag, 14. November, 09.48 Uhr: Indien will mit einem Präventionsprogramm männlichen Teenagern Gleichberechtigung beibringen – mit Erfolg. Im Rahmen des Projekts „Action for Equality“ (AFE) werden 5000 Jungs darin geschult, wie sie Sexismus und geschlechterbedingte Gewalt verhindern können. Aus teilnehmenden Teenagern sollen so Männer werden, die Frauen gleichberechtigt behandeln.

Im Alter zwischen 13 und 17 Jahren verbringen die Jungen 43 Wochen damit, sich mit Gewalt an Frauen und gestörten Geschlechternormen auseinanderzusetzen, wie BBC berichtet. Sie müssen an 60 Prozent der Sitzungen teilnehmen und ein Abschlussprojekt absolvieren, das sie in ihrer Gemeinde durchführen. Rund 80 Prozent der Jungen schließen das Programm laut BBC erfolgreich ab.

Durch die Schulungen lernen die Teilnehmer, direkt einzugreifen, wenn sie Gewalt an Frauen erleben. Sie stoppen die Männer und bitten die Frauen, die Polizei zu rufen. Das Projekt kann bereits Erfolge verbuchen – in jenen Dörfern, in welche die teilnehmenden Jungs zurückkehren, verringert sich die Zahl der Gewalttaten an Frauen. Die Mutter des 18-jährigen Omkar, der das 47-wöchige Programm durchlaufen hat, sagte zur BBC: „Er benimmt sich anders als die Jungen in der Nachbarschaft, er ist gut erzogen.“

Vermisste Kühe tauchen auf einer Insel auf – zwei Monate nach Hurrikan

17.34 Uhr: Über zwei Monate nach dem Ende von Hurrikan Dorian ist ein Trio vermisster Kühe aufgetaucht – lebend. Wie „WCTI-TV“ berichtet, seien die drei Kühe nahe von Cape Lookout auf den  Outer Banks, einer Inselgruppe vor der Küste North Carolinas, entdeckt worden.

Da die Tiere zu einer Herde gehören, die normalerweise freilebend auf Cedar Island weidet, haben die Kühe demnach insgesamt rund 8 Kilometer schwimmend zurückgelegt, um sich vor dem Sturm zu retten. Der Hurrikan Dorian hatte einen drei Meter hohen Mini-Tsunami erzeugt, der eine Vielzahl von Tieren, darunter 28 Pferde, weggespült und getötet hatte.

Die Kühe sollen nun zurück in ihre heimische Umgebung zurückgebracht werden.

Herzerwärmende Szene: US-Richter schaukelt während Vereidigung Kind auf dem Arm

10.49 Uhr: Das Video eines US-Richters, der während einer Vereidigung ein Baby auf dem Arm schaukelt, berührt derzeit viele Menschen im Netz. Das Filmchen, das am 9. November auf Twitter gepostet wurde, zeigt die Vereidigung von Juliana Lamar. Die Jura-Absolventin wurde von Richter Richard Dinkins gebeten, ihren einjährigen Sohn Beckham zur Zeremonie mitzubringen. In der Szene wippt der Richter das kleine Kind auf dem rechten Arm, während er in der linken Hand ein Papier hält, von dem er routiniert abliest. „Ich bin so froh, dass er das getan hat – es ist ein Segen, dass mein Sohn in einem der wichtigsten Momente meines Lebens dabei sein konnte“, sagte Lamar gegenüber BuzzFeed.

Lamars Sohn war während ihres Jura-Studiums an der Belmont University College of Law zur Welt gekommen. Schon eine Woche nach ihrem Kaiserschnitt musste sie wieder an Vorlesungen teilnehmen. „Der Druck war schrecklich“, sagte sie BuzzFeed. Als Mutter und Studentin hatte sie keine einfache Zeit. Große Unterstützung erhielt sie von ihrem Mann Javon, der in der US-Armee dient – und von Richter Dinkins. Er sei während ihrer Ausbildung ein „Vorbild“ gewesen und habe ihr Mut gemacht, Baby und Uni unter einen Hut zu bringen. Am Rande eines Vortrags habe Dinkins zu ihr gesagt, dass er stolz auf sie sei und auch als Mutter eine gute Rechtsanwältin werden würde. Seit der bezaubernden Vereidigung darf sie nun offiziell als Anwältin arbeiten.

Hat einen IQ von 145: Wunderkind Laurent absolviert mit neun Jahren sein Studium

Mittwoch, 13. November, 6.51 Uhr: Kaum hält der Fahrstuhl, ist Laurent aus Amsterdam nicht mehr zu bremsen. Der Junge mit dem dunklen wuscheligen Haar rennt den langen Gang entlang, stoppt vor einer Glastür, späht in den Raum und stürmt dann rein. „Hallo, da bin ich.“ So begeistert wird Professor Peter Baltus nur höchst selten von seinen Studenten begrüßt. Aber Laurent ist ja auch nicht irgendein Student. Der Junge, der in Belgien und den Niederlanden aufwuchs, steht kurz vor der Bachelor-Prüfung an der TU Eindhoven. Er ist erst neun Jahre alt.

Seit Sommer 2018 studiert Laurent das Fach Elektrotechnik an der renommierten Universität im Südosten der Niederlande. Und es gibt keinen Zweifel: Er fühlt sich dort pudelwohl. Die anderen Studenten haben sich längst daran gewöhnt, dass ab und zu neben ihnen ein kleiner Junge im Labor Platz nimmt und zum Lötkolben greift.

Schon die Schulzeit in Belgien hatte der hochbegabte Junge mit einem IQ von 145 im Rekordtempo durchlaufen. Im Sommer 2018 hatte er sein Abitur in der Tasche und begann das Studium in Eindhoven. Laurent lernt in einem Wahnsinns-Tempo. Das Pensum, für das andere Studenten acht Wochen brauchen, schafft er locker in einer Woche. An der Uni bekommt er Einzelunterricht. Den Stoff nimmt er dann zu Hause selbstständig durch.

Die Eltern haben vorerst ihre Arbeit als Zahnärzte auf Eis gelegt. Dreimal in der Woche fahren sie mit Laurent von Amsterdam nach Eindhoven, jeweils knapp zwei Auto-Stunden. Sie sorgen dafür, dass er ungestört lernen kann, aber auch, dass er nicht zu sehr vereinnahmt wird. Schließlich ist Laurent auch noch ein fast ganz normaler Neunjähriger, der mit seinen beiden Hunden Sammy und Joe spielt und Filme auf Netflix anschaut.

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