Sport kompakt: Freiburg geht in Mainz unter


Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

5. April: Mainz 05 beendet Negativserie – 5:0 gegen Lieblingsgegner Freiburg

Dank großer Gastgeschenke des Lieblingsgegners aus Freiburg und einem Dreierpack von Jean-Philippe Mateta hat der FSV Mainz 05 seine Niederlagenserie in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll beendet. Die Rheinhessen kamen am Freitagabend zum Auftakt des 28. Spieltages zu einem 5:0 (3:0)-Erfolg und verdrängten durch den ersten Sieg nach zuletzt vier Niederlagen den SC Freiburg vom zwölften auf den 13. Rang. Mit dem Fünferpack egalisierten sie ihre Liga-Rekordmarke aus den Jahren 2005 gegen Freiburg und 2015 gegen Paderborn, als es ebenfalls 5:0-Siege gab.  

„Das war ein sehr komisches Spiel. Wir haben erst wenig Zugriff gehabt“, gestand Mainz‘ Trainer Sandro Schwarz. Dann aber sei die Chancenverwertung einfach „sehr gut“ gewesen. „Wir waren brutal effektiv“, sagte Schwarz. Der überragende Jean-Paul Boetius (20. Minute) nach einem schweren Patzer von Freiburg-Torwart Alexander Schwolow und Mateta (26./33.) mit einem Doppelpack sorgten schon vor der Halbzeitpause für klare Verhältnisse. 

Karim Onisiwo (73.) und erneut Mateta (77.) machten den höchsten FSV-Saisonsieg perfekt. Mit 33 Zählern hat sich Mainz vermutlich aller Abstiegssorgen entledigt. Freiburg verpasste es, nach dem 1:1 gegen den FC Bayern seinen Punktestand (32) weiter zu erhöhen und konnte auch im zehnten Anlauf in Mainz nicht gewinnen. 

„Wir haben individuelle Fehler gemacht, das passiert. Da machen wir keinem einen Vorwurf“, sagte Freiburgs Verteidiger Dominique Heintz bei Eurosport Player. „Gefühlt war jeder Schuss ein Treffer von Mainz.“

5. April: Alcacer und Guerreiro fehlen gegen die Bayern

Im Spitzenduell gegen Bayern München muss Borussia Dortmund auf seinen erfolgreichsten Torjäger verzichten. Paco Alcacer, der zuletzt beide Tore beim 2:0-Sieg gegen Wolfsburg erzielte, ist nach übereinstimmenden Medienberichten wegen einer Verletzung am Arm nicht mit nach München gereist. Daneben fehlen den Dortmundern auch Paolo Guerreiro und Achraf Hakimi. Diallo und Piszczek sind dagegen dabei. Bei den Bayern ist der Einsatz von Manuel Neuer und David Alaba fraglich.

5. April: Sammer will nicht beim DFB kandidieren

Der frühere Fußballprofi und -funktionär Matthias Sammer schließt eine Kandidatur für das Amt des DFB-Präsidenten kategorisch aus. „Ich habe mich doch klar geäußert, wie meine nähere Zukunft aussieht. Ich werde nirgendwohin zurückkehren in ein operatives Geschäft“, sagte der 51-Jährige bei Eurosport. „Das sieht aktuell meine Lebensplanung nicht vor.“ 

Die viel wichtigere Diskussion sei, „wie sich der Verband in Zukunft unter professionellsten Strukturen in Verbindung zu seiner Tradition zeigen wird“, sagte Sammer, derzeit externer Berater beim Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund. „Bevor du Mr. X findest, brauchst du erst einmal Struktur“, forderte Sammer. „Bevor man über Namen diskutiert: Erst mal eine Struktur erarbeiten, die wichtig ist, um die ganzen Bereiche abzudecken“, sagte er. „Dann diese Bereiche mit Spezialisten auffüllen – das wäre mein Vorschlag.“

2. April: Mönchengladbach und Trainer Hecking trennen sich am Saisonende

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach und Cheftrainer Dieter Hecking beenden ihre Zusammenarbeit am Ende der laufenden Saison. Das gab die Borussia bekannt. Während einer Pressekonferenz bezeichnete Sportdirektor Max Eberl das Vorgehen als „strategische Entscheidung“ für den Verein. Diese werde nicht nur den Trainer, sondern auch den Kader und „das Drumherum“ betreffen, so Eberl weiter, ohne konkret zu werden. Berichte, wonach Marco Rose, derzeit Coach von RB Salzburg, zum Saisonstart die Fohlenmannschaft übernehmen werde, wollte der Sportdirektor nicht bestätigen. Er ließ aber allgemein durchblicken, dass bereits „gute Gespräche“ für die Hecking-Nachfolge gebe. 

„Es war für mich eine Riesen-Enttäuschung gestern, die auch heute noch anhält“, kommentierte der Noch-Coach seine Demission zum Saisonende. Wenn ein Verein meine, er müsse eine neue Strategie wählen, dann sei das aber sein gutes Recht. „Das ist so, das muss man akzeptieren, dafür ist man Trainer“, sagte der 54 Jahre alte Fußballlehrer, der trotzdem mit der Mannschaft das Ziel Champions League weiterverfolgen will. Hecking trainiert die Borussia seit Dezember 2016, der Vertrag lief ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2020. Mönchengladbach steht zurzeit auf dem fünften Tabellenplatz.

"Ich bin fassungslos": DFB-Präsident Grindel tritt zurück

2. April: DFB-Präsident Grindel verkündet Rücktritt

Reinhard Grindel tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurück. Darüber habe er das Präsidium in einer Telefonkonferenz informiert, teilt der Verband in einer Pressemitteilung mit. Zuvor hatten die „Bild“ und das ZDF darüber berichtet. Bis zur DFB-Bundestagswahl im September sollen die beiden Vizepräsidenten Rainer Koch und Reinhard Rauball den Verband interimsmäßig führen. Seine internationalen Ämter im Fifa-Council und Uefa-Exekutivkomitee soll Grindel „in enger Abstimmung mit dem DFB“ weiterführen.

„Ich entschuldige mich dafür, dass ich durch mein wenig vorbildliches Handeln in Zusammenhang mit der Annahme einer Uhr Vorurteile gegenüber haupt- oder ehrenamtlich Tätigen im Fußball bestätigt habe“, wird Grindel zitiert. Der scheidende Präsident soll 2017 zum Geburtstag eine Luxus-Uhr von einem ukrainischen Fußball-Oligarchen geschenkt bekommen haben. Es sei „ein schweres Versäumnis“ gewesen, den Wert dieser Uhr nicht sofort ermittelt zu haben. „So hätte ich bereits den Anschein unredlichen Handelns vermeiden können“, so Grindel weiter.

2. April: Mick Schumacher fährt erste Kilometer im Formel-1-Ferrari

Mick Schumacher hat auf dem Bahrain International Circuit seine ersten Kilometer in einem Formel-1-Ferrari absolviert. Der 20 Jahre alte Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher fuhr mit dem SF90 gut zehn Minuten nach der Freigabe der Strecke aus der Ferrari-Box. Sein Vater hatte auf diesem Kurs 2004 das Premierenrennen in einem Ferrari gewonnen. „Es ist, als würden wir die Zeit zurückdrehen“, twitterte Formel-1-Reifenhersteller Pirelli. Am Dienstag darf Mick Schumacher den Wagen von Landsmann Sebastian Vettel weiter testen. Er gehört seit diesem Jahr zur Nachwuchsakademie der Scuderia. Am Mittwoch steigt er in den Alfa Romeo des Ferrari-Partnerteams. Für Sohn Mick sind die Testfahrten ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Motorsport-Königsklasse, in der sein Vater bislang unerreichte sieben Mal den Titel gewann und 91 Rennsiege feierte. 

1. April: Saison-Aus für BVB-Spieler Hakimi

Borussia Dortmund wird für den Rest der Saison auf die Dienste von Achraf Hakimi verzichten müssen. Der ausgeliehene Flügelverteidiger zog sich in der Partie gegen den VfL Wolfsburg einen Mittelfußbruch zu, wie der Verein mitteilte. Der Marokkaner soll in Madrid operiert werden. Auch Abwehrmann Abdou Diallo wird wegen muskulärer Probleme demnach zunächst ausfallen. Der BVB steht vor dem wichtigsten Spiel der Saison. Am Samstagabend muss die Borussia gegen den FC Bayern München die gerade wiedergeholte Tabellenführung verteidigen.

1. April: Zinédine Zidane stellt seinen eigenen Sohn auf

Eigentlich ist er bei Real Madrid nur dritter Torwart. Doch beim Ligaspiel gegen Huesca steht Luca am Sonntagabend zwischen den Pfosten. Was grundsätzlich nicht weiter erwähnenswert ist, wäre da nicht die Herkunft des Keepers. Denn bei Luca handelt es sich um Luca Zidane Fernández. Dessen Vater ist kein Geringerer als Zinédine Zidane. Das heißt: Der Trainer stellt seinen eigenen Sohn auf. Der hat zwar in dieser Saison erst ein Ligaspiel bestritten, doch angesichts der Tabellensituation kann Zizou dieses Risiko eingehen: Mit dem Ausgang der Meisterschaft hat Real Madrid nichts mehr zu tun, die Qualifikation für die Champions League ist fast sicher. Da kann man schon mal experimentieren.

1. April: Marco Reus und Scarlett Gartmann bringen gesundes Mädchen zur Welt

Beim Last-Minute-Sieg des BVB gegen den VfL Wolfsburg fehlte Marco Reus am Samstag. Er hatte einen guten Grund dafür: Seine Freundin Scarlett Gartmann lag mit Wehen im Krankenhaus. Nun hat Borussia Dortmund via Twitter die gute Nachricht vermeldet: Der Nationalspieler ist Vater einer gesunden Tochter geworden. Eltern und Kind sind wohlauf, über den Namen ist noch nichts bekannt. 

31. März: DEG-Mannschaftsarzt rettet Augsburger Ullmann das Leben 

Der Düsseldorfer Mannschaftsarzt Ulf Blecker hat dem Augsburger Eishockeyprofi Christoph Ullmann das Leben gerettet. Der 35 Jahre alte Stürmer hatte am Freitagabend nach einem Foul die Zunge verschluckt und wurde nach Angaben der Augsburger Panther bewusstlos. „Der herbeieilende Mannschaftsarzt der DEG erkannte den Ernst der Lage und konnte erste und lebensrettende Hilfe leisten“, teilte der Verein der Deutschen Eishockey Liga am Samstag mit.

Vorausgegangen war im sechsten Spiel des Playoff-Viertelfinales, das die Düsseldorfer mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen hatten, ein Bandencheck von DEG-Akteur John Henrion. Ullmann blieb zunächst regungslos auf dem Eis liegen. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu und wird den Panthern vorerst fehlen. „Ich bedanke mich in erster Linie bei Ulf Blecker, der mich hervorragend erstversorgt hat“, äußerte der Angreifer in einer Vereinsmitteilung.

Der Düsseldorfer Henrion wurde vom DEL-Disziplinarausschuss für ein Spiel geperrt. Im entscheidenden siebten Playoff-Spiel hat Augsburg am Sonntag (16.15 Uhr) beim Kampf um den Halbfinaleinzug Heimrecht gegen Düsseldorf.

30. März: Marco Reus fehlt dem BVB gegen Wolfsburg

Im wichtigen Meisterschaftsspiel gegen den VfL Wolfsburg muss der BVB auf seinen Kapitän Marco Reus verzichten. Der Grund ist jedoch keine Verletzung, sondern im Gegenteil ein erfreulicher: Der Nationalstürmer wird zum ersten Mal Vater. Seine Freundin Scarlett Gartmann liegt in den Wehen, das Kind kann jetzt jederzeit kommen. Das ist nicht nur für Marco Reus eine schöne Nachricht. Auch der BVB darf sich freuen. Denn ursprünglich war der Geburtstermin für das kommende Wochenende errechnet worden – da spielt Borussia Dortmund bei Spitzenreiter Bayern München. So wie es aktuell aussieht, wird der Tabellenzweite dann wieder auf seinen besten Mann zurückgreifen können.

29. März: 4:1 – Hoffenheim schießt Leverkusen ab

Die TSG 1899 Hoffenheim hat durch einen Sieg über den direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen den Abstand zu den Europa-League-Plätzen in der Fußball-Bundesliga verkürzt. Zum Auftakt des 27. Spieltages gewann Hoffenheim im Freitagsspiel mit 4:1 (1:1) und ist mit 41 Punkten nun vorerst Achter. Leverkusen belegt mit einem Punkt mehr Platz sechs. Ishak Belfodil traf in der zehnten und 61. Minute für die TSG, zudem fälschte Sven Bender einen Schuss des gerade eingewechselten Nadiem Amiri unhaltbar ab (51.). Den Endstand erzielte Andrej Kramaric (79.). Für Leverkusen gelang Kevin Volland (17.) in der ersten Hälfte nur der zwischenzeitliche Ausgleich.

29. März: DFB-Chef Grindel soll laut „Spiegel“ Einkünfte von Tochterunternehmen verschwiegen haben

DFB-Chef Reinhard Grindel hat laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ offenbar Einkünfte von einem Tochterunternehmen des Fußball-Verbandes verschwiegen. DFB und Grindel hätten das Einkommen beim Amtsantritt im April 2016 mit 14.400 Euro monatlich beziffert, berichtet das Magazin – zusammengesetzt habe sich diese Summe aus 7200 Euro Aufwandsentschädigung und einem Verdienstausfall in gleicher Höhe. Durch die Aufgabe seines Bundestagsmandats wäre der 57-Jährige anonsten automatisch wieder Angestellter des ZDF geworden, für das er zuvor gearbeitet hatte. Ein Jahr nach Amtsantritt habe der DFB-Chef dann auf den Verdienstausfall verzichtet, nachdem er in die Entscheidungsgremien von Fifa und Uefa gewählt worden war. Einkünfte aus dem Engagement in den internationalen Verbänden: 500.000 Euro im Jahr.

Doch der Ex-Politiker kassierte dem Bericht zufolge weiteres Geld, über das nie ein Wort verloren worden sei. Von Juli 2016 bis Juli 2017 habe Grindel insgesamt 78.000 Euro als Aufsichtsratsvorsitzender der DFB-Medien Verwaltungs-Gesellschaft kassiert – angeblich für zwei Sitzungen im Jahr. Dieses Geld soll auch noch geflossen sei, als Grindel bereits gut dotierten Posten bei Fifa und Uefa aufgenommen hatte. Laut „Spiegel“ bestreitet der DFB-Chef die Zahlungen nicht, argumentiert aber, dass er zum Zeitpunkt seiner Wahl noch nicht Aufsichtsratschef der DFB-Tochter gewesen sei. So gesehen habe er seinerzeit auch nichts verschwiegen. Die Veröffentlichung wirft erneut ein schlechtes Licht auf den DFB-Chef. Grindel steht ohnehin in der Kritik, da ein TV-Interview mit der Deutschen Welle unvermittelt abbrach und Bundestrainer Jogi Löw wegen der Ausbootung der Bayern-Stars Hummels, Boateng und Müller zunächst kritisierte, um dann zurückzurudern. Ende September ist DFB-Bundestag. Angeblich wachsen Zweifel an der Wiederwahl Grindels.

Reinhard Grindel - DFB-Chef hat laut

Einkünfte verschwiegen? DFB-Boss Reinhard Grindel steht laut einem „Spiegel“-Bericht erneut im Fokus.

29. März: Beteiligung an Polizeikosten – schwere Niederlage für Bundesliga-Vereine vor Gericht

Jetzt können die Fußball-Vereine von den Bundesländern für die Kosten bei Hochrisiko-Spielen zur Kasse gebeten werden. Die Deutsche Fußball Liga erlitt am Freitag vor dem Bundesverwaltungsgericht eine schwere Niederlage. In dem langen Streitfall um einen Gebührenbescheid der Freien Hansestadt Bremen aus dem Jahr 2015 stellten die Richter in Leipzig fest: „Für den besonderen Polizeiaufwand aus Anlass einer kommerziellen Hochrisiko-Veranstaltung darf grundsätzlich eine Gebühr erhoben werden.“

29. März: Dart-Legende van Barneveld erklärt sofortigen Rücktritt – Manager greift ein

Der mehrfache Darts-Weltmeister Raymond van Barneveld hat das sofortige Ende seiner Karriere live im Fernsehen verkündet. Der 51-jährige Niederländer gab seine Entscheidung am späten Donnerstagabend nach einer 1:7-Niederlage gegen seinen Landsmann Michael van Gerwen in der Premier League in Rotterdam bekannt. „Ich habe eine Entscheidung getroffen – ich bin jetzt fertig. Ich will diese Schmerzen nicht mehr“, sagte van Barneveld dem Sender Sky Sports. Ursprünglich hatte er seine Karriere zum Jahresende ausklingen lassen wollen. „Ich bin immer noch ein stolzer Mann, aber ich bin fertig, das war’s“, sagte van Barneveld.

Kurz darauf schob sein Manager Jaco van Bodegom jedoch auf der offiziellen Twitterseite des Sportlers eine Erklärung hinterher, wonach die Entscheidung der Dart-Legende nicht endgültig sein müsse. Hinter seinem Schützling lägen „zwei sehr harte Nächte“, weshalb er nach der Niederlage „voller Emotionen“ seinen sofortigen Rückzug verkündet habe, hieß es in dem Eintrag, der mit dem Namen des Managers gezeichnet war. „Ich habe gerade mit ihm gesprochen, und wir sind übereingekommen, dass es besser ist, ein paar Tage lang den Kopf freizubekommen und über die Zukunft nachzudenken. Ich hoffe, es haben alle Verständnis dafür.“

28. Marz: Glück für Eintracht-Fans – Uefa verhängt nur Geldstrafe

Aufatmen bei Eintracht Frankfurt: Der DFB-Pokalsieger ist trotz wiederholter Vergehen seiner Anhänger letztmals mit einem blauen Auge davongekommen und kann im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League bei Benfica Lissabon auf die Unterstützung seiner Fans bauen. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) verurteilte den hessischen Bundesligisten wegen der Pyrotechnik-Vorfälle im Achtelfinale bei Inter Mailand am Donnerstag zwar zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro, sah aber von einem drohenden Fan-Ausschluss ab.

„Wir können uns glücklich schätzen, dass man uns noch diese letzte Chance gelassen hat. Ich habe die große Hoffnung, dass nun jeder begriffen hat, wie mit dieser Verantwortung umzugehen sein wird“, kommentierte Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann die Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkommission. Die Hessen erhalten somit für die Partie beim portugiesischen Rekordmeister am 11. April 3200 Eintrittskarten.

28. März: Thomas Müller zeigt sich mit frisch geborenem Manuel

Thomas Müller hat sich mit dem frisch geborenen Manuel in sozialen Netzwerken präsentiert. „Heute Früh kam im Hause Müller ein Fohlen auf die Welt“, schrieb der Bayern-Star auf Instagram und ergänzte: „Am Geburtstag von unserem Torwart“. Deswegen heiße das Tier Manuel. Am 27. März war der wie Müller beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München spielende Nationalkeeper Manuel Neuer 33 Jahre alt geworden.

28. März: Diese vier Sportarten sollen 2024 olympisch werden

Es gab nicht viel Neues, das Präsident Thomas Bach am Mittwoch auf der Exekutivsitzung seines IOC in Lausanne zu berichten hatte. Über eine Sache dürften sich neben den Organisatoren aber auch die Fans von Trendsportarten gefreut haben. Denn gleich vier Disziplinen nahm das Internationale Olympische Komitee provisorisch ins Programm der Olympischen Sommerspiele 2024 von Paris auf. Neben Surfen, Skateboarding und Sportklettern entsprachen die Funktionäre auch dem Wunsch der Franzosen, Medaillen im Breakdance zu vergeben. Endgültig durchgewunken, werden die vier Sportarten aber erst Ende 2020. Bis dahin sollen sie intensiv unter die Lupe genommen werden. 

Lucas Hernandez leidet aktuell an einer Knieverletzung

27. März: Bayern holen Lucas Hernandez für Rekordsumme

Der Wechsel von Fußball-Weltmeister Lucas Hernández zum FC Bayern München ist perfekt. Wie der deutsche Meister am Mittwoch mitteilte, bekommt der Franzose einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024. An Atlético Madrid zahlen die Bayern die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 80 Millionen Euro.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir in Lucas Hernández einen der besten Defensivspieler der Welt und Weltmeister verpflichten konnten“, erklärt FC-Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic. „Lucas kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt werden. Außerdem wird Lucas unsere Tradition herausragender französischer Spieler fortschreiben und unsere Mannschaft verstärken.“

27. März: Hummels hat das Kapitel Nationalmannschaft noch nicht abgehakt

Mats Hummels hat mit der Nationalmannschaft auch nach seiner Ausmusterung durch Bundestrainer Joachim Löw nicht völlig abgeschlossen. „Der Nationalspieler Mats Hummels ist in meinem Kopf erst einmal zur Seite geschoben, aber er ist nicht ganz hinten in die Ecke in den Schrank gepackt, wo man ihn nie mehr findet“, sagte der Abwehrspieler des FC Bayern der „Sport Bild“. Der 30-Jährige war vor dem Start ins neue Länderspiel-Jahr wie seine Teamkollegen Thomas Müller und Jérôme Boateng von Löw überraschend abrupt ausgemustert worden.

„Thomas, Jérôme und ich hatten das Gefühl, dass es etwas mehr Wertschätzung hätte sein können“, sagte der Ex-Weltmeister zu den Umständen der Entscheidung des Bundestrainers. Löw hatte das Trio bei einem unangekündigten Besuch in München vom Ende ihrer Zeit bei der DFB-Auswahl informiert. Kurz danach hatte der DFB die Öffentlichkeit in Kenntnis gesetzt. „Das war alles sehr knapp gehalten“, sagte Hummels. Er sei von dem Gespräch mit Löw „vor den Kopf gestoßen“ gewesen, da er „überhaupt nicht“ mit der Ausmusterung gerechnet habe. Hummels zeigte aber auch Verständnis für das Handeln des Bundestrainers. „Den perfekten Weg konnte Jogi Löw nicht finden, das war unmöglich“, sagte der 70-malige Nationalspieler.

Video: Löw verteidigt Umgang mit Hummels, Boateng und Müller

26. März: MMA-Star Conor McGregor sorgt mit Rücktrittsankündigung für Wirbel

Der irische Kampfsportler Conor McGregor sorgt mit einer Rücktrittsankündigung für Aufsehen. „Ich wünsche allen meinen alten Kollegen viel Erfolg im Wettbewerb“, schrieb der 30-jährige UFC-Megastar auf Twitter. „Ich schließe mich nun meinen ehemaligen Partnern an, die sich bereits im Ruhestand befinden.“ Und er schob nach: „Ordentliche Pina Coladas auf mich, Jungs!“

Wie ernst er die Ankündigung meint, blieb offen. In einem praktisch zeitgleich veröffentlichten Video der „Tonight“-Show von US-Moderator Jimmy Fallon sagte McGregor zu seinen Plänen: „Meine nächsten Kämpfe? Wir sind im Gespräch für Juli, also mal sehen, was passiert.“ Und weiter: „Es steckt viel Politik drin. Das Kampf-Geschäft ist ein verrücktes Spiel, aber wie ich schon meinen Fans gesagt habe, bin ich fit und bereit.“ Er fügte hinzu, er müsse nicht unbedingt kämpfen, allerdings sei er „begierig darauf zu kämpfen“.

UFC-Präsident Dana White sagte am Montag in einem Podcast-Interview, dass McGregors von vielen erwartete Rückkehr im Juli auf Eis liege, da es noch viele Unstimmigkeiten gebe. Zuletzt war McGregor mit einem Ausraster gegen einen Fan aufgefallen. Beim Verlassen eines Hotels in Miami Beach attackierte er nach Polizeiangaben einen Fan. Der Kampfsportler wurde festgenommen, gegen Kaution aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

25. März: Lukas Podolski versucht sich im Sumo-Ringen 

Wie ein Sumo-Kämpfer sieht Lukas Podolski ja nicht unbedingt aus. Trotzdem hat sich jetzt der Fußball-Weltmeister in dem Sport versucht und sich gleich nicht mit irgendjemandem gemessen, sondern mit Hakuho Sho, dem wohl besten Sumo-Ringer aller Zeiten. Mehr als 1000 Siege gehen bereits auf sein Konto. 

Dementsprechend stolz teilte Podolski Bilder seines Zweikampfs mit dem Schwergewicht auf Instagram. 

 

25. März: 14-Jähriger stirbt nach Motorradrennen in Spanien

Bei einem Motorradrennen im südspanischen Jerez de la Frontera ist ein 14-jähriger Pilot tödlich verletzt worden. Der Jugendliche war am Sonntag in der Kategorie Supersport 300 gestartet und in der sechsten von insgesamt zehn Runden gestürzt. Der Fahrer eines nachkommenden Motorrads konnte spanischen Medienberichten zufolge nicht mehr ausweichen und überrollte den Teenager. 

Es sei sofort klar gewesen, dass der Fahrer sich in sehr ernstem Zustand befand, schrieb die Sportzeitung „Marca“. Wenig später sei er im Krankenhaus von Jerez seinen schweren Verletzungen erlegen. Das Rennen wurde abgebrochen. Der andalusische Motorradverband sprach Familie, Freunden und Team in einer Mitteilung sein tiefes Beileid aus.

24. März: Mick Schumacher wird im April erstmals Formel-1-Auto testen

Mick Schumacher wird nach Informationen von „Auto Bild Motorsport“ im April einen aktuellen Formel-1-Rennwagen testen. Der 20 Jahre alte Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher soll demnach für das Ferrari-Partnerteam Alfa Romeo an den Nachwuchsfahrer-Tests nach dem Großen Preis von Bahrain am kommenden Wochenende teilnehmen. Die Übungsfahrten sind für Dienstag und Mittwoch nach dem Formel-1-Rennen angesetzt. Eine offizielle Stellungnahme gab es zunächst nicht.

Alfa-Romeo-Teamchef Frédéric Vasseur hatte zuletzt erklärt, dass Mick Schumacher einer der Kandidaten für die Tests sei. Nach dem Gewinn der Formel-3-EM im vergangenen Jahr mit dem Prema-Team will Mick Schumacher am kommenden Wochenende in Bahrain sein Debüt in der Formel 2 geben und damit den nächsten Schritt auf dem klar angestrebten Weg in die Königsklasse des Motorsports machen.

Alfa Romeo, das ehemalige Sauber-Team, arbeitet eng mit Motorenlieferant Ferrari zusammen. Die Scuderia hatte Mick Schumacher Mitte Januar in ihre Akademie aufgenommen. Für den italienischen Rennstall hatte Vater Michael fünf seiner sieben Fahrertitel geholt.

Nach dem Europa-Auftakt der Formel 1 in diesem Jahr in Barcelona (12. Mai) finden zudem weitere zwei Testtage für Nachwuchsfahrer statt. Teilnehmen müssen an zwei der insgesamt vier Tagen junge Fahrer, die nicht mehr als zwei Grand Prix bestritten haben.

23. März: Gnabry und Sané sind fit  – Löw lobt Kroos

Joachim Löw kann für den Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in die EM-Qualifikation am Sonntag in Amsterdam gegen die Niederlande mit Leroy Sané und Serge Gnabry planen. Die beiden Offensivspieler seien „soweit fit“ und damit „einsatzfähig“, berichtete der Bundestrainer am Samstag vor dem Abschlusstraining des DFB-Teams in der Johan Cruyff Arena. Sané war am Mittwoch beim 1:1 gegen Serbien in der Endphase bei einem groben Foulspiel am Fuß verletzt worden. Bayern-Profi Gnabry hat eine Erkältung auskuriert. 

Manuel Neuer wird gegen die Holländer im Tor stehen und das Team damit als Kapitän anführen, wie Löw bestätigte. Auch Toni Kroos rückt nach der Pause gegen Serbien wieder in die Startformation. „Toni Kroos ist für uns unverzichtbar“, sagte Löw. Nach dem 0:3 gegen die Niederlande im Oktober in der Nations League blicke er der Neuauflage in Amsterdam mit einem „guten Gefühl“ entgegen, verkündete der Bundestrainer: „Natürlich ist die Mannschaft in der Lage, hier zu bestehen. Wir wollen die EM-Qualifikation erfolgreich beginnen.“

Kroos wiederrum bestätigte, dass er auch 2019 die ihm von Bundestrainer versprochene Sonderrolle nutzen und bei manchen Länderspiel-Terminen pausieren will. „Natürlich steht das noch, es hat sich ja nichts verändert“, sagte der Mittelfeldspieler. Löw hatte nach dem WM-Debakel Kroos als einzigem Spieler versprochen, ihn künftig nicht für alle Partien zu nominieren, um ihm Regenerationsphasen zu ermöglichen. „Ich fühle mich eher bestätigt, denn es gibt auch dieses Jahr viele Spiele“, sagte der 29-Jährige. „Das gemeinsame Ziel ist, dass ich im Sommer 2020 auf absolutem Topniveau bin“, betonte Kroos.

22. März: Ex-Fußballprofi Adam Johnson frei

Der wegen einer sexuellen Beziehung zu einer Minderjährigen zu sechs Jahren Haft verurteilte Ex-Fußballprofi Adam Johnson ist nach drei Jahren wieder auf freiem Fuß. Wie britische Medien berichten, wurde der zwölffache englische Nationalspieler und frühere Profi des FC Sunderland in der vergangenen Nacht von seinem Vater aus dem Gefängnis in Doncaster abgeholt. Smith, so sahen es die Richter 2016, soll dem 15-jährige Mädchen, offenbar ein Fan des heute 31-Jährigen, zunächst ein Trikot geschenkt haben. Bei einem weiteren Treffen soll er in seinem Auto einen Kuss und mehr verlangt haben. Zuvor hatten sich die beiden offenbar hunderte Nachrichten über soziale Medien geschickt. Vom Vorwurf, mit der Schülerin Oralsex praktiziert zu haben, sprachen ihn die Richter in der Verhandlung frei. 

22. März: Schalke-Coach Stevens kritisiert Löw

Huub Stevens hat Bundestrainer Joachim Löw für seine Personalentscheidungen in der deutschen Nationalmannschaft kritisiert. „In meinen Augen ist das ein unnötiger Radikalismus“, sagte der Interimstrainer des FC Schalke 04 dem „Focus“ zur Ausbootung der Weltmeister Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller. Dass sich zwischen zwei Fußballgenerationen mal eine Lücke auftue, sei „eigentlich ganz normal“, sagt der 65-Jährige. Da müsse man „einen kühlen Kopf bewahren“.

Für den Niederländer Stevens ist die Altersfrage im deutschen Team ein „Luxus“-Thema. In den Niederlanden hätten Spieler wie Bayern-Profi Arjen Robben vom FC Bayern München oder auch Wesley Snejder noch mit 33 Jahren für das Nationalteam spielen müssen, weil „die anderen eben noch zu jung waren“, sagte Stevens vor dem EM-Qualifikationsspiel zwischen den Niederländern und dem deutschen Team am Sonntag in Amsterdam.

22. März: Beleidigungen gegen Sané und Gündogan – Beschuldigte stellen sich der Polizei

Beim Länderspiel der DFB-Elf gegen Serbien in Wolfsburg soll es zu rassistischen Beleidigungen gegen Leroy Sané und Ilkay Gündogan gekommen sein. Basketball-Journalist André Voigt hatte in einem emotionalen Facebook-Video auf den Vorfall aufmerksam gemacht. Die Polizei nahm daraufhin Ermittlungen auf. In einer Pressemitteilung erklärte die Polizei Wolfsburg am Freitag, dass sich drei Personen, die die beiden Nationalspieler beleidigt haben sollen, bei der Polizeistelle gemeldet und zu dem Sachverhalt geäußert haben. Die Polizei wird nun weitere Ermittlungen durchführen und den Vorgang an die Staatsanwaltschaft Braunschweig abgeben. 

21. März: Ronaldo muss für seinen obszönen Jubel 20.000 Euro Strafe zahlen

 Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo von Juventus Turin muss wegen seiner provokanten Jubelpose im Champions-League-Achtelfinale gegen Atlético Madrid eine Strafe in Höhe von 20.000 Euro zahlen. Das entschied die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa). Ronaldo hatte nach seinem Dreierpack beim 3:0 im Rückspiel gegen den spanischen Hauptstadtclub mit einer provokanten Geste in Richtung des Atlético-Trainers Diego Simeone gefeiert. Der Torjäger mimte den obszönen Jubel von Simeone während des 2:0-Hinspiel-Erfolgs Atléticos nach, als dieser sich beidhändig in den Schritt gegriffen hatte. Auch Simeone war dafür mit einer Strafe von 20.000 Euro belegt worden.

21 März: Videobeweis kommt zur neuen Saison auch in der 2. Bundesliga 

 In der 2. Fußball-Bundesliga wird zur neuen Saison 2019/2020 der Videobeweis eingeführt. Dies haben die 18 Clubs bei ihrer Versammlung am Donnerstag in Frankfurt/Main beschlossen. „Die DFL Deutsche Fußball Liga leitet somit ab sofort alle notwendigen Maßnahmen ein, damit – nach (…) Umsetzung durch die Mitgliederversammlung im Mai 2019 – zum Saisonstart der 2. Bundesliga am 26. Juli die Video-Assist-Technologie zur Verfügung steht“, teilte die DFL mit.

Unter anderem werden die Stadien des Unterhauses per Glasfaser mit dem Video-Assist-Center (VAC) in Köln verbunden, um dort den Zugriff auf das Bildmaterial aus den Stadien zu gewährleisten. Bereits seit dieser Saison werden die Video-Schiedsrichter für die 2. Liga in der Off-Phase geschult. In der Bundesliga gibt es die Möglichkeit, bei strittigen Situationen TV-Bilder heranzuziehen, seit der Spielzeit 2017/18. Zuletzt hatte es aber immer wieder Kritik daran gegeben.

20. März: Sané gibt nach brutalem Tritt Entwarnung

Der deutsche Fußball-Nationalstürmer Leroy Sané hat sich beim 1:1 im Länderspiel gegen Serbien offenbar nicht schlimm verletzt. „Mit dem Sprunggelenk ist alles okay. Es sah schlimmer aus, als es war“, sagte der Stürmer von Manchester City, der in der Nachspielzeit am Mittwoch einen üblen Tritt von Milan Pavkov abbekommen hatte. Der Serbe sah für das grobe Foulspiel die Rote Karte. Entsprechend verärgert war Bundestrainer Löw. „Wenn es so ausgeht, dass Leroy keine Probleme hat, können wir glücklich sein“, sagte Löw, der gegen Holland wieder auf den Mann von Manchester City setzt. Sané blickte bereits dem Duell mit Duell mit Oranje entgegen. Er sei „heiß“, sagte der Ex-Schalker im TV-Sender RTL: „Wir haben einiges gut zu machen.“

20. März: Klinsmann gibt sich als Kritiker ganz handzahm

Gleich zum Start seiner neuen TV-Rolle trat Jürgen Klinsmann gemeinsam mit Bundestrainer Joachim Löw vor die Kamera. Eine halbe Stunde vor dem Start der Fußball-Nationalmannschaft ins Länderspieljahr 2019 sprach der einstige Bundestrainer auf dem Rasen des Wolfsburger Stadions über die Probleme und Erwartungen, als sei er eher noch Kollege als Kritiker seines Nachfolgers.

Auch Löw gab sich vor der Testpartie am Mittwoch gegen Serbien freundschaftlich: „Unser Verhältnis ist nach wie vor sehr gut und ist geprägt von großem Vertrauen. Ich habe Jürgen auch viel zu verdanken. So bleibt unser Verhältnis immer gut“, betonte der einstige Klinsmann-Assistent. Klinsmann hatte 2004 als Bundestrainer Löw zum DFB geholt und ihn bei seinem Abschied zwei Jahre später in die Chefrolle geschoben.

Klinsmann sprach vor seinem Job-Antritt beim Kölner Privatsender RTL, der bis zur EM 2020 alle Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft überträgt, von „Alarmstufe Rot“ im deutschen Fußball und auch von einem besonderen Druck für den aktuellen Bundestrainer. Löw pflichtete seinem ehemaligen Chef im ersten dienstlichen TV-Gespräch mit Klinsmann bei: „Auf jeden Fall müssen wir uns viele Gedanken machen.“ Viele Dinge müssten in den nächsten Monaten besser gemacht werden.

RTL-Mitarbeiter Klinsmann will sich mit direkter Kritik an der Person Löw zurückhalten, machte er in Wolfsburg nochmals deutlich. „Wir reden über Fußball, reden immer über Fakten. Die Fakten sind im Moment nicht gut“, erklärte Klinsmann nach WM-Blamage, Abstieg in der Nations League und dem frühen Ausscheiden aller deutschen Clubs aus der Champions League. „Wir müssen uns die Fakten anschauen, Lösungen suchen und schauen, wie wir da wieder rauskommen“, sagte Klinsmann. Es klang, als gehöre er noch zu den DFB-Verantwortlichen.

20. März: Hoeneß verspricht „größtes Investitionsprogramm“ der Bayern

Präsident Uli Hoeneß will mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München so viel wie noch nie für neue Spieler ausgeben. „Wir sind gerade dabei, unsere Mannschaft zu verjüngen. Das ist das größte Investitionsprogramm, das der FC Bayern je hatte“, zitierte die „Bild“ den 67-Jährigen von seinem Auftritt am Dienstag bei einer Finanz-Maklermesse in München. 

Ende Februar hatte sich der Clubchef bereits vielsagend in der Sendung „Doppelpass“ des TV-Senders Sport1 geäußert: „Wenn Sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die kommende Saison…“

Bislang stehen der französische Weltmeister Benjamin Pavard (22) vom VfB Stuttgart und Stürmertalent Jann Fiete Arp (19) vom Zweitligisten Hamburger SV als Verpflichtungen für die neue Spielzeit fest. Als weitere Kandidaten der Bayern gelten unter anderen auch das 18 Jahre alte englischen Talent Callum Hudon-Odoi, der Ivorer Nicolas Pépe von OSC Lille und Pavards Weltmeister-Kollege Lucas Hernandez von Atlético Madrid. Zudem steht zum Saisonende die Entscheidung an, ob die Bayern die Real-Madrid-Leihgabe James fest verpflichten wollen.

Links steht Uli Hoeneß im Anzug vor einem großen FC Bayern-Wappen, rechts liegt er als jüngerer Mann im Krankenhausbett

20. März: Tedesco: „Es war mir eine Ehre“ – entlassener Trainer drückt Schalke weiter die Daumen

Auch so können Trainer-Entlassungen ablaufen: Domenico Tedesco hat sich nach der Trennung vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 für den fairen Umgang mit ihm bedankt. „Für mich war das natürlich sehr emotional. Der Verein, die Menschen in diesem Verein und die Fans sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich habe hier auch in schweren Zeiten eine große Unterstützung erfahren“, teilte der ehemalige Schalker Coach in einem schriftlichen Statement mit. „Es war mir eine Ehre, auf Schalke Trainer gewesen sein zu dürfen. Ich habe das bis zum letzten Tag als riesiges Privileg empfunden.“

Schalkes neuer Sport-Vorstand Jochen Schneider erklärte in der „Sport Bild“ noch einmal die Beweggründe für die Entscheidung gegen den Trainer. „Die Stimmung insgesamt war in allen Bereichen so niedergeschlagen, dass ich das Gefühl bekam, wir müssen sofort handeln“, sagte Schneider. Man sei aber sauber auseinandergegangen. „Domenico und ich hatten in den 18 Tagen, die wir auf Schalke zusammengearbeitet haben, einen absolut fairen und transparenten Austausch.“

19. März: TSG 1899 verpflichtet Nagelsmann-Nachfolger

Der frühere Assistenztrainer Alfred Schreuder tritt bei der TSG 1899 Hoffenheim in die großen Fußstapfen von Julian Nagelsmann. Der 46-Jährige wird im Sommer Trainer beim Fußball-Bundesligisten, wie der Club am Dienstag mitteilte. Schreuder löst dann den 31 Jahre alten Senkrechtstarter und künftigen Leipziger Coach ab. Schreuder kehrt vom niederländischen Spitzenclub Ajax Amsterdam zurück in den Kraichgau. Bei der TSG arbeitete er von Oktober 2015 bis Januar 2018 als Co-Trainer von Nagelsmann. Er tritt sein neues Amt am 1. Juli an und erhält einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022, wie der Club am Dienstag mitteilte.

19. März: Dirk Nowitzki überholt Wilt Chamberlain – Deutscher festigt Platz unter NBA-Scorer-Legenden

Basketball-Routinier Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks einen weiteren Karriere-Meilenstein in der nordamerikanischen NBA gefeiert. Zwar mussten sich die Texaner am Montag (Ortszeit) den New Orleans Pelicans mit 125:129 (49:39, 110:110) nach Verlängerung geschlagen geben und schieden damit aus dem Kampf um die Playoff-Plätze der Western Conference aus. Der 40 Jahre alte Würzburger aber konnte in der ewigen Punkte-Bestenliste der NBA den sechsten Platz übernehmen. Acht Punkte reichten dem 14-fachen Allstar (31.424 Punkte), um an NBA-Legende Wilt Chamberlain (31.419 Punkte) vorbeizuziehen. Schon einmal hatte Nowitzki den sechsten Platz inne, wurde dann aber von LeBron James überbolt.

Die ewige Top Ten der NBA-Scorer sieht nun so aus: 

  1. Kareem Abdul-Jabbar (1969-1988) 38.387
  2. Karl Malone (1985-2004) 36.928
  3. Kobe Bryant (1996-2006) 33.643
  4. LeBron James (seit 2004) 32.439
  5. Michael Jordan (1984-2002) 32.292
  6. Dirk Nowitzki (seit 1999) 31.424
  7. Wilt Chamberlain (1959-1972) 31.419
  8. Shaquille O’Neal (1992-2010) 28.596
  9. Moses Malone (1976-1994) 27.409
  10. Elvin Hayes (1968-1983) 27.313 

18. März: „Sie machen sich lustig, oder?“ Bayern-Sportdirektor Salihamidzic zofft sich mit Reporter

Weil ihn ein Reporter nach der 6:0-Gala gegen den FSV Mainz 05 immer wieder mit Aussagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß konfrontierte, ist Hasan Salihamidzic in der Mixed Zone der Kragen geplatzt. Der Reporter wollte vom Bayern-Sportdirektor zunächst wissen, ob der Klub im Sommer die 42-Millionen-Kaufoption für James Rodriguez, die Leihgabe von Real Madrid, ziehen werden. Der Kolumbianer hatte die Mainzer zuvor mit drei Toren fast im Alleingang aus der Allianz-Arena geschossen. „Wir haben ja Zeit“, bremste Salihamidzic den Journalisten und ergänzte, dass James selbst noch nichts signalisiert habe. Der setzte zur nächsten Frage an: „Uli Hoeneß hat gesagt, dass…“ – da fiel ihm Salihamidzic ins Wort. „Was sagen Sie mir immer, was Uli Hoeneß gesagt hat? Es interessiert mich nicht, was Uli Hoeneß gesagt hat.“ So leicht ließ sich sein Gegenüber aber nicht aus der Fassung bringen und versuchte es ein weiteres Mal: „Uli Hoeneß hat gesagt, dass Niko Kovac entscheiden muss, ob James gekauft wird oder nicht.“ Nun wurde der Ex-Bayern-Profi richtig sauer. „Sie machen sich lustig, oder?“, fragte er. Als der Reporter verneinte, beendete der Bosnier das Gespräch mit den Worten: „Dann setzen sich natürlich Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Niko Kovac und Hasan Salihamidzic zusammen und entscheiden. Wir sind Bayern München, da entscheiden alle zusammen.“

18. März: Boateng, Müller und Hummels verlieren ihre Rückennummern in der Nationalelf

Nach der Ausmusterung des Bayern-Trios Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller sind deren Trikotnummern in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sofort neu vergeben worden. Der erstmals von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Neuling Niklas Stark darf die Nummer 17 des berühmten Abwehrkollegen Boateng übernehmen. Die 13 von Angreifer Müller, der 100 Mal im Nationaltrikot für Deutschland spielte, übernimmt der ebenfalls erstmals berufene Leipziger Außenverteidiger Lukas Klostermann.

Abwehrspieler Jonathan Tah dürfte bei einem Einsatz in den ersten Länderspielen des Jahres an diesem Mittwoch in Wolfsburg (20.45 Uhr) gegen Serbien sowie am Sonntag zum Auftakt der EM-Qualifikation in Amsterdam gegen die Niederlande mit der 5 von Hummels auflaufen. 

16. März: BVB holt sich in krassem Spiel die Tabellenführung (voerst) zurück

Borussia Dortmund hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga wieder übernommen. Bei Hertha BSC kam der BVB am Samstag im mit 74.667 Zuschauern ausverkauften Berliner Olympiastadion in der Nachspielzeit zu einem 3:2 (1:2)-Sieg. In einem packenden Spiel waren die Gastgeber durch Treffer von Routinier Salomon Kalou (4. und 35./Handelfmeter) zweimal in Führung gegangen. Thomas Delaney (14.) und Dan-Axel Zagadou (47.) schafften jeweils den Ausgleich. Marco Reus erzielte in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Dortmunder Siegtreffer. 

In der Bundesliga liegt Dortmund am 26. Spieltag drei Zähler vor dem FC Bayern München, der allerdings mit einem Sieg gegen Mainz 05 am Sonntag wieder vorbeiziehen kann. Routinier Vedad Ibisevic sah in der Nachspielzeit die Rote Karte, nachdem er BVB-Torwart Roman Bürki den Ball an den Kopf geworfen hatte. Herthas Jordan Torunarigha (85.) hatte zuvor wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen.

16. März: Skirennfahrer Neureuther beendet seine Karriere am Sonntag

Skirennfahrer Felix Neureuther beendet seine Karriere und fährt am Sonntag sein letztes Weltcup-Rennen. Das sagte der deutsche Weltcup-Rekordsieger der Deutschen Presse-Agentur.

Bastian und Ana Schweinsteiger

15. März: Remis im Bundesliga-Freitagsspiel

Borussia Mönchengladbach hat den Heimkomplex in der Fußball-Bundesliga nicht ablegen können und verliert im Kampf um die Champions-Teilnahme wertvolle Punkte. Nach zuvor drei Niederlagen vor eigenem Publikum kamen die Gladbacher am Abend gegen den SC Freiburg über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus. Vor 46.832 Zuschauern im Borussia-Park erzielte der frühere Gladbacher Profi Vincenzo Grifo den Führungstreffer für die Gäste (10.). Alassane Pléa (16.) traf für die mittlerweile seit vier Heimspielen sieglose Elf vom Niederhein.  

Gladbach kletterte zwar vorerst auf den dritten Rang. Sollte Eintracht Frankfurt allerdings am Sonntag Schlusslicht Nürnberg schlagen, würde der Vorsprung auf einen Europa-League-Platz auf nur noch einen Zähler schrumpfen. Freiburg ist bei 31 Zählern als Elfter praktisch gerettet.

15. März: Europa League: Frankfurter Eintracht trifft auf Benfica Lissabon

Nach den jüngsten Erfolgen darf DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt in der Europa League selbstbewusst auch auf die nächste Runde hoffen. Im Viertelfinale trifft die Eintracht auf Benfica Lissabon. Der Tabellenführer der portugiesischen Liga ist ein europäisches Schwergewicht und alles andere als ein leichtes Los, allerdings gehen die Frankfurter damit erst einmal den Schwergewichten FC Chelsea, FC Arsenal, dem SSC Neapel und dem FC Valencia aus dem Weg. Die übrigen Partien lauten: Slavia Prag – FC Chelsea, FC Villareal – FC Valencia, SSC Neapel – FC Arsenal.

15. März: Liverpool im Champions-League-Viertelfinale gegen Porto, Spurs treffen auf Manchester City

Jürgen Klopp trifft mit Vorjahresfinalist FC Liverpool im Viertelfinale der Champions-League auf den portugiesischen Meister FC Porto. Das ergab die Auslosung in Nyon. Die Reds hatten sich am Mittwoch mit 3:1 beim Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München durchgesetzt, womit kein deutscher Club in der Runde der besten Acht mehr vertreten ist.

Im Mittelpunkt der weiteren Begegnungen steht das englische Duell zwischen Tottenham Hotspur und Meister Manchester City. Die beiden Clubs hatten Borussia Dortmund und den FC Schalke 04 ausgeschaltet. Außerdem trifft Ajax Amsterdam auf Juventus Turin, Manchester United bekommt es mit dem FC Barcelona zu tun.

Liverpool hatte in der vergangenen Saison Porto im Achtelfinale problemlos ausgeschaltet. Sollte der englische Tabellenzweite erneut weiterkommen, winkt im Halbfinale ein Duell mit dem FC Barcelona. Der Sieger aus der Paarung Tottenham-Man City bekommt es mit Ajax oder Juventus zu tun. Das Halbfinale war in Nyon ebenfalls ausgelost worden. Die Viertelfinal-Spiele werden am 9./10. und 16./17. April ausgetragen. Das Endspiel findet am 1. Juni im Estadio Metropolitano von Atlético Madrid statt.

15. März: Eintracht droht nach Pyro-Würfen Fan-Ausschluss im Viertelfinale 

Nach dem Zünden von Pyrotechnik beim Gastspiel in Mailand droht Eintracht Frankfurt im Auswärtsspiel des Viertelfinales in der Europa League ein Fan-Ausschluss. Eine kleine Gruppe von Frankfurter Anhängern hatte kurz vor dem Ende der Partie am Donnerstagabend im San-Siro-Stadion Pyrotechnik gezündet. Dabei wurde eine Leuchtrakete in den Inter-Fanblock geschossen, eine weitere landete nach dem Spiel auf dem Rasen. 

„Es ist ein No-Go. Wir wissen, dass wir vorbestraft sind. Wenn 15.000 hierher mitreisen und sich auf ein Spiel freuen und Einzelne es kaputt machen, dann ist das einfach Schwachsinn. Dafür habe ich kein Verständnis“, schimpfte Eintracht-Torwart Kevin Trapp nach dem 1:0-Sieg bei Inter Mailand. 

Die Europäische Fußball-Union hatte die Hessen nach Fan-Ausschreitungen im letzten Gruppenspiel bei Lazio Rom mit einem Zuschauerausschluss für das nächste Auswärtsspiel in der Europa League belegt – zunächst aber nur für zwei Jahre auf Bewährung. Zudem musste die Eintracht 80.000 Euro Geldstrafe zahlen. Nun droht erneut ein Nachspiel.

14. März: Schalke entlässt Trainer Tedesco – sein Nachfolger ist ein alter Bekannter

Fußballbundesligist Schalke 04 hat seinen Trainer Domenico Tedesco entlassen. Das gab der Club am Donnerstagabend bekannt. Sein Nachfolger auf der Trainerbank wird vorerst der Niederländer Huub Stevens. Er war bereits von 1996 bis 2002 und von 2011 bis 2012 Chefcoach bei den Königsblauen und sitzt zudem im Aufsichtsrat von Schalke. Ihm zur Seite soll der frühere Spieler Mike Büskens als Co-Trainer stehen.

Schalke 04 steht in der Bundesliga derzeit auf dem 14. Tabellenplatz und konnte in den vergangenen Wochen spielerisch nicht überzeugen. Jüngster Tiefpunkt der Krise war das Aus in der Champions League nach einer 0:7-Niederlage gegen Manchester City.

Tedesco trainierte die Mannschaft fast zwei Jahre lang. „Wir haben uns diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht, denn Domenico Tedesco genießt eine große Wertschätzung auf Schalke“, sagte Sportvorstand Jochen Schneider zu der Entlassung. „Allerdings dürfen wir nicht verkennen, dass die Entwicklung in dieser Saison unter dem Strich negativ ist.“

In der Bundesliga hat Schalke am Samstag um 15.30 Uhr den Tabellendritten RB Leipzig zu Gast (live im Ticker bei stern.de).

14. März: Mats Hummels spricht über Rückkehr in die Nationalelf

Es war angesichts des bitteren Champions-League-Aus des FC Bayern gegen den FC Liverpool eine Randnotiz. Doch die ließ durchaus aufhorchen. Mats Hummels hat trotz der Ausbootung durch Jogi Löw die Nationalelf nicht abgeschrieben. „Ich würde es zumindest nicht ausschließen. So schlecht sind wir alle drei immer noch nicht“, sagte der 30 Jahre alte Abwehrspieler noch dem Match in die TV-Mikrofone. „Wir alle drei werden noch ein paar Jahre auf hohem Niveau spielen“, sagte Hummels auch stellvertretend für seine Leidensgenossen Thomas Müller und Jerome Boateng. „Und dann schauen wir einfach mal, was da in der Angelegenheit noch passiert.“ Hummels führte mögliche Verletzungsprobleme an „oder vielleicht sind wir doch noch gut genug, wenn eine EM vor der Tür steht“. Worauf er seinen Optimismus stützt, ließ der Weltmeister von 2014 allerdings offen. 

14. März: Rebensburg gewinnt Super-G beim Saisonfinale

Einen Tag nach dem knapp verpassten Sieg in der Abfahrt hat Skirennläuferin Viktoria Rebensburg den letzten Super-G der Saison gewonnen. Beim Weltcupfinale in Soldeu (Andorra) distanzierte die 29-Jährige die Österreicherin Tamara Tippler um 15 Hundertstel Sekunden. Rebensburg zündete im zweiten Teil der Strecke den Turbo und machte so ihren 17. Weltcupsieg perfekt. „Ich habe mich aufs Skifahren fokussiert, um ein gutes Ergebnis ins Ziel zu zaubern“, sagte die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010 nach dem Rennen im ZDF. In der Super-G-Weltcupwertung schob sie sich mit dem Sieg auf den vierten Platz nach vorn. Die kleine Kristallkugel eroberte die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

13. März: Arnd Peiffer holt Gold über 20 Kilometer bei der Biathlon-WM

Arnd Peiffer hat bei der Biathlon-Weltmeisterschaft im schwedischen Östersund Gold im Einzel über 20 Kilometer gewonnen. Der 31 Jahre alte Sprint-Olympiasieger feierte damit am Mittwoch seinen insgesamt fünften WM-Titel und seinen zweiten Einzel-Triumph nach Sprint-Gold 2011.

13. März: Karius reicht Klage gegen Besiktas ein

Pech im Spiel, Glück in der Liebe – so oder so ähnlich könnte man Loris Karius‘ aktuelle Lage am besten umschreiben. Während der Torhüter mit seiner neuen Freundin, Schauspielerin Sophia Thomalla, offenbar im siebten Himmel schwebt, läuft es auf dem Platz derzeit alles andere als rund. Aktuell liegt er offenbar im Clinch mit Besiktas Istanbul. Wie die „Bild“ berichtet, hat der 25-Jährige beim Fußball-Weltverband FIFA Klage gegen die Türken eingereicht. Er fordert demnach vier ausstehende Monatsgehälter ein. Die Frist zur Zahlung sei bereits verstrichen – dem finanziell angeschlagenen Club vom Bosporus drohen deshalb auch sportliche Sanktionen. Karius ist bis Saisonende vom FC Liverpool an den 15-fachen türkischen Meister ausgeliehen.





Source link

Reply