Streik bei Lufthansa: Gewerkschaft UFO will für 48 Stunden den Flugverkehr lahm legen


Arbeitskampf bei den Flugbegleitern: Fluggäste der Lufthansa müssen in dieser Woche mit Streiks rechnen. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO rief am Montag ihre Mitglieder auf, am Donnerstag und Freitag für 48 Stunden bei der Lufthansa in Deutschland die Arbeit niederzulegen. Grund sei die Weigerung der Lufthansa, über Tarife zu verhandeln, wie der stellvertretende UFO-Vorsitzende Daniel Flohr am Montag in Mörfelden-Walldorf sagte; O-TON STELLVERTRETENDER VORSITZENDER VON UFO DANIEL FLOHR : „Wir waren sehr geduldig in den letzten Monaten. Seit über einem Jahr gibt es teilweise gar keine Gespräche mehr, versucht man irgendwie herumzukommen um eine Ufo und um unsere Forderung? Das haben wir lange hingenommen. Das ist überhaupt nicht mehr akzeptabel. Die Ufo hat auch bewiesen, dass sie wieder geschlossen zusammensteht. Und genau deshalb müssen wir jetzt eben mit den Mitteln, die wir haben, nämlich dem Arbeitskampf, dagegen vorgehen. Und sollte das so bleiben, dann müssen wir auch darüber nachdenken, diese Streiks zu erweitern.“ Die Unternehmungsführung der Lufthansa lehnt Verhandlungen mit der Gewerkschaft ab, weil bei dieser nach internem Streit im Frühjahr der Vorstand wechselte und nicht vertretungsberechtigt sei. Lufthansa-Sprecher Martin Leutke sagte dazu in Frankfurt am Main : O-TON LUFTHANSA-SPRECHER MARTIN LEUTKE : „Ja, wir verurteilen diesen Streikaufruf auf das Schärfste, diesen massiven Streikaufruf muss man ja sagen, für zwei komplette Tage, ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir haben der Ufo Gespräche angeboten, Verhandlungen angeboten, sobald der Vorstand satzungsgemäß aufgestellt ist. Wir haben Sondierungsgespräche auch im Vorfeld angeboten. Die Ufo hat sich dagegen entschieden, für diesen massiven Streik. Und das verurteilen wir auf das Schärfste.“ Mit Hochdruck werde ein Sonderflugplan aufgestellt, um Flugausfälle zu verhindern und Fluggäste über den Stand der Dinge zu informieren.


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