Tatort: Borowski und das Glück der Anderen: So sieht Axel Milberg den neuen Kiel-Krimi

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Im neuesten Kieler „Tatort: Borowski und das Glück der Anderen“ kommt Axel Milberg (62) alias Klaus Borowski einer Kassiererin eines Supermarktes auf die Schliche. Sie ermordete ihren Nachbar aus Habgier und Neid, weil sie glaubte, er habe einen Lotto-Jackpot geknackt. Dennoch geht der Kommissar überraschend mitfühlend mit der Täterin um, obwohl er bereits ahnt, dass Peggy die Mörderin ist. Für Milberg eigentlich logisch für seine Rolle: „Die Empathie Borowskis ist ein Teil der Informationsbeschaffung.“

Sie sei echt und deswegen verstehe der Ermittler die Menschen leichter, die unter Verdacht stehen. „Außerdem sind die meisten Motive ja wirklich nachvollziehbar, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt“, erzählt Milberg weiter. Gerade der Neid sei für ihn ein nachvollziehbares Thema für einen Krimi: „Die ganze kapitalistische Ordnung basiert auf Konsum und Wettkampf. Wie soll da nicht der Neid eine zentrale Rolle spielen?“ Deswegen würden die Glücksberater auch sagen: „Vergleiche dich nicht!“

Seine Rolle des Klaus Borowski sei hingegen glücklich: „Unbelastet. Er trägt nichts Schweres mit sich herum.“ Das würde ihn von vielen seiner Kollegen unterscheiden. Auch, dass er keine Frau habe, ändert offenbar nichts an dieser Tatsache, die Borowski sogar mit dem zynischen Satz „Mir fehlt zum Glück die Frau“ im Film unterstreicht. „Er kokettiert da ein bisschen mit seiner Freude am Alleinsein“, sagt Milberg darauf angesprochen, „zum Glück fehlt mir die Frau heißt ja auch, ich habe Glück, weil die fehlt…“



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