Tesla Model 3 treibt Elektroauto-Markt

Tesla Model 3 steigert Elektroauto-Absatz. (Foto: Tesla)

In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2019 deutlich mehr Elektroautos verkauft worden als im Vorjahreszeitraum. Beim Elektroauto-Absatz schiebt sich Deutschland auf Rang drei.

Deutschland hat beim Elektroauto-Absatz erstmals den Vorreiter Norwegen überholt, wie Zahlen des Center of Automotive Management (CAM) belegen. Im ersten Halbjahr 2019 wurden in der Bundesrepublik demnach 48.000 Elektroautos neu registriert – ein Plus von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Anteil von Elektroautos an den Neuzulassungen kletterte von 1,8 auf 2,6 Prozent. Die in Norwegen neu zugelassenen 44.000 Elektroautos (plus 22 Prozent) bedeuten dagegen einen Marktanteil von 56,2 Prozent – ein absoluter Rekordwert weltweit.

Elektroauto-Absatz

Elektroauto-Absatz: Deutschland schiebt sich an Norwegen vorbei auf Platz drei. (Grafik: Center of Automotive Management)

Geht es nach reinen Verkaufszahlen bleibt freilich China bei Elektroautos das Maß aller Dinge. 628.000 neu zugelassene Elektroautos wurden dort in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gezählt und damit 52 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018. Die USA befinden sich in diesem Ranking auf Platz zwei mit 149.000 verkauften Elektroautos. Bei den Marktanteilen verbesserte sich China immerhin auf 5,1 Prozent. Die USA liegen mit 1,8 Prozent aber weit hinten.

Tesla Model 3 treibt Elektroauto-Markt

Hinter Norwegen auf Platz zwei finden sich nach Marktanteilen übrigens die Niederlande mit 8,9 Prozent. Dort haben sich die Neuzulassungen von Elektroautos auf 20.000 im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt. Dabei ist der Gesamtmarkt mit minus 10,4 Prozent stark rückläufig. Reine Elektroautos machen in den Niederlanden 86 Prozent der elektrisch betriebenen neu zugelassenen Fahrzeuge aus. Das Tesla Model 3 ist laut der CAM-Studie der Treiber des starken Aufwärtstrends.

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Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

Insgesamt steht die Elektromobilität in den Kernmärkten vor dem Durchbruch, wie Studienleiter Stefan Bratzel erklärt. Ab 2020 könnte es soweit sein. Derzeit sei schon zu beobachten, dass Elektroautos sich trotz teils rückläufiger Gesamtmärkte positiv entwickelten. Dabei konzentriert sich das Absatzplus laut Bratzel auf reine Stromer, während die Verkaufszahlen von Plug-in-Hybriden allgemein zurückgehen.

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