TV-Kolumne „Let’s Dance“: Kerstin Ott fliegt raus und jubelt trotzdem


TV-Kolumne „Let’s Dance“: Freut sich nach Show-Aus: Kerstin Ott fliegt und jubelt trotzdem

Im Einspieler von den Proben bekannte Ott bereits, dass sie sich freuen würde, wenn niemand für sie anruft. Sie fühle sich einfach unwohl und fehl am Platz in der Show. Die Salsa mit Tanzpartnerin Regina Luca an diesem Abend wirkt entsprechend lustlos getanzt. Als es dafür dann von der Jury keine Komplimente gibt, fließen bei ihr dann aber plötzlich doch die Tränen.

Juror Joachim Llambi vermisst Einsatz und Kampfesgeist bei ihr und verweist auf bestehende Verträge. Kerstin Ott beteuert, dass sie sich immer bemüht hätte, aber als sie dann beim Show-Aus demonstrativ in Jubel ausbricht, kann man das so recht auch nicht mehr glauben. Sie bleibt also die, „die immer lacht“, wie es in ihrem Erfolgstitel heißt. Aber vielleicht hätte sie die Begeisterung über das Ausscheiden etwas weniger zelebrieren sollen angesichts der Tränen ihrer Tanzpartnerin, die wohl gerne geblieben wäre.

In den Top 10 steigt natürlich der Druck für die verbliebenen Tanzpaare. Gleich zweimal gibt es die volle Punktzahl diesem Abend und das Verfolgerfeld ist eng beieinander. 30 Punkte erhalten Ex-Handballprofi Pascal Hens und Ekaterina Leonova für ihren Quickstep zum WM-Hit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“. Damit ist Hens der erste männliche Promi, der diese Top-Wertung bisher erreichte. Auch für die Samba von Sängerin Ella Endlich und Valentin Lusin gibt es 30 Punkte, wobei der sonst so gestrenge Joachim Llambi den beiden am liebsten 15 statt 10 Punkte für ihre hervorragende Performance geben wollte.

Battle der Monster-Ausschnitte

Begeistert ist die Jury auch von Dschungelkönigin Evelyn Burdeckis Leistung an diesem Abend. Die hatte bisher noch nicht sonderlich überzeugt, war in der letzten Folge reichlich aus dem Takt gekommen und tat sich auch bei den Proben noch sehr schwer. Sie hätte ohnehin nie gedacht, dass sie so weit kommen würde, bekennt sie: „weil ich ja zwei linke Beine und Füße habe und einen linken Kopf auch.“ Beim Tango an diesem Abend konnte sie aber glänzen und tanzte konzentriert, mit ungewohnt ernster Miene. 26 Punkte.

Für gute Unterhaltung sorgt der überdrehte, aber gut getanzte Paso Doble von Oliver Pocher zur „Bohemian Rhapsody“. Lustigerweise steht sein mit Brusttoupet ausstaffierter Ausschnitt dem Dekolletee von Moderatorin Victoria Swarovski in wenig nach. Barbara Becker versuchte sich mit Afro-Frisur und clowneskem Streifenkostüm erfolgreich an einem humorvollen Charleston. Witzig ist auch wieder einmal der Schlagabtausch der Jurymitglieder untereinander. So bezeichnete Llambi Jorge González wegen seiner ausladenden Hochsteckfrisur wiederholt als den „Mann mit dem Pimmel auf dem Kopf“.  

Performance ohne Musik rührt Motsi Mabuse zu Tränen

Aber es gibt auch ernstere, emotionale Momente in der Show. Der gehörlose Schauspieler Benjamin Piwko und Isabel Edvardsson tanzen Rumba, und das gemäß der Choreographie zeitweise ganz ohne Musik. Das flößt dem Zuschauer noch einmal mehr Respekt angesichts der Leistung von Piwko in dieser Show ein. Als Jurorin Motsi Mabuse anschließend ihre Bewertung abgeben soll, ist sie so gerührt, dass sie in Tränen ausbricht und nicht mehr weitersprechen kann.

Gefühlvolle Momente wie diesen werden wir voraussichtlich in der Show kommende Woche wieder erleben dürfen, denn da ist das Motto „Love songs“.

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soctv



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