Vorschau auf den Genfer Autosalon 2020: Auftakt

Der BMW i4 steht in Genf als seriennaher Prototyp  ©press-inform - das Pressebuero

[ad_1]Beim europäischen Messe-Frühjahrsauftakt ist die Welt noch einigermaßen in Ordnung. Zwar leidet auch der Genfer Automobilsalon auch unter einem Ausstellerschwund, aber noch wird an den Grundfesten der Messe nicht gerüttelt und am Lac Léman die Fahne der traditionellen Publikumsshows hochgehalten. Neben den PSA-Marken Citroën, Peugeot, Opel haben Ford und interessanterweise auch Lamborghini abgewunken. Schließlich gilt der Genfer Automobil Salon traditionell als Sportwagenmesse, bei der das gehobene Publikum vorbeischaut. Unter den Herstellern, die dem Ruf nach Genf folgen ist BMW und die Münchner mit dem haben einen Prototypen des nächsten Jahr erscheinenden i4 im Gepäck. Angesichts der Nähe zum Marktstart dürfte die Studie nah an der vollelektrischen Serienversion sein. Die Plug-in-Hybride sind in der französischen Schweiz erneut stark vertreten: BMW packt den elektrifizierten Antriebsstrang, der die Fahrzeuge bis 68 Kilometer weit bringen soll, in die 3er Reihe jetzt auch in den Touring.

Renault rollt ebenfalls ein interessantes Konzeptauto nach Genf. Noch lüften die Franzosen nicht das Tuch, nur der Name ist bekannt „Morphoz“ und dass es sich um einen wegweisenden Auftakt für künftige Renault-Modelle handeln soll. Vom Twingo Z. E. hat es das Serienmodell in die französische Schweiz geschafft. Es wird spannend zu sehen sein, wie und ob sich der elektrische Twingo von seinem Bruder Smart Forfour EQ unterscheiden wird. Nicht viel weniger interessiert dürften die Elektromobilisten auf den Dacia Stand schauen. Denn auch dort wird ein BEV-Modell stehen – vermutlich die Weiterentwicklung der Studie Renault K-ZE, die als BEV für die aufstrebenden Märkte gedacht ist. Audi lässt endlich die Tarnfolie vom A3 fallen. War die Enthüllung des Premium Golfbruders früher ein vielbeachtetes Ereignis, warten die Audi-Fans jetzt genauso sehnsüchtig auf die Version des ID.3 mit den vier Ringen. Traditionell verspricht der A3 Sportback mehr Sportlichkeit, als der Golf. Seat wirft mit dem neuen Leon den es als Fünftürer und als Kombi geben wird sowie den Cupra Leon den Hut in den Ring. Das lassen die Wolfsburger nicht auf sich sitzen und kontern selbstbewusst mit dem Golf 8 GTI; der die Konzernkonkurrenten aus Ingolstadt und Spanien mit vermutlich 245 PS in Schach halten soll. Eine nachgewürzte Performance Version des Volks-Renners dürfte an der 300 PS-Marke kratzen. Auch der schnelle Diesel-Golf GTD soll am Genfer See debütieren.

Mercedes lässt diese Messe nicht entgehen und zeigt die überarbeitete E-Klasse sowie mit dem Mercedes-AMG GLE 63 Coupé ein echtes Power-SUV. Das Elektro-Konzert des VW-Konzerns geht natürlich auch in Genf weiter, da Audi eventuell die Serien-Variante des Porsche Taycan Bruders zeigen wird. Und Toyota? Die Japaner präsentieren ein SUV, das sich mit dem Yaris die Technik teilt und gegen dem VW T-Cross Beine machen soll. Den Crossover wird es auch als Hybrid-Version geben. Apropos Yaris: Die neue Version wird ebenfalls nach Genf kommen, genauso wie der RAV4 Plug-in Hybrid und die zweite Generation der Brennstoffzellen Limousine Mirai, die dank drei Tanks rund ein Kilogramm mehr Wasserstoff speichern kann. Diverse GR-Modelle, wie der GR Yaris, der mehr als 250 PS haben soll, runden die japanische Show ab.

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Dazu kommt noch der Lexus LC 500 als Cabrio, das vollelektrische SUV Lexus UX 300e das mit seiner 54,3 kWh-Batterie rund 400 Kilometer weit kommen soll. Die Energiespeicher der Coupé-Studie Lexus LF-30 Electrified Concept fassen 110 kWh und sollen der nächsten Generation der elektrifizierten Fahrzeuge aus Japan Distanzen von rund 500 Kilometer ermöglichen. Mehr als ein Nebendarsteller dürfte das vollelektrische SUV Mazda MX-30 sein, das in Tokio debütierte und dieses Jahr nach Europa kommt. Fiat verpasst dem Panda und dem Fiat 500 eine Mildhybridisierung und zeigt den Cinquecento vermutlich auch als vollelektrische Version. Auch Hyundai springt mit dem neuen i20 auf den MHEV-Zug auf. Gut möglich, dass die Modellpflege des Golf-Gegners ebenfalls mit diesem Antriebsstrang ausgestattet sein wird. Ohnehin lässt das das erste Teaser-Bild erahnen, dass der i30 jetzt sportlicher daherkommt. Und Kia? Die Hyundai-Schwestermarke lässt den neuen, deutlich selbstbewusster daherkommenden Sorento von der Leine. Der Antriebsstrang des SUV wird natürlich auch elektrifiziert und mit den sogenannten „Smartstream“-Hybridantrieben ausgestattet, die sowohl als MHEV als auch als PHEV zu haben sein werden.

Das Genf nach wie vor die Messe der Schönen und Reichen ist, nutzt Bentley mit dem Bacalar, der die Formensprache der Studie EXP 100 GT fortführen soll. Allerdings wird der GT in Handarbeit gefertigt und soll zeigen, was unter dem Motto der Individualisierung alles machbar ist. Der italienische Elektronewcomer Pininfarina präsentiert stolz, wie weit die Entwicklung des 1.900 PS Elektrogeschoss Battista bereits fortgeschritten ist. Andere Elektro-Sportler wie der aus Sri Lanka stammende Vega EVX und der Czinger 21C werden ebenfalls Interessenten finden. Der McLaren Elva ist mit 815 PS zwar kein Spitzenreiter der PS-Charts, aber mit einem Preis von rund 1.7 Millionen Euro und einer sehr limitierten Stückzahl sehr exklusiv.[ad_2]

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