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Effektiv und umweltfreundlich: Mit Essig gegen Ratten – So vertreiben Sie die Störenfriede nachhaltig

Im Garten sind häufig Ratten und Mäuse anzutreffen. Wie Sie mit Essig die Nagetiere wirkungsvoll vertreiben, erfahren Sie hier.

Das Wichtigste im Überblick


Vor Ratten sowie Mäusen fürchten sich viele Menschen, da sie Vorratsschädlinge sind und Krankheiten übertragen können. Die hochintelligenten Tiere können selbst unter widrigen Umständen überleben. Da die Tiere eine feine Nase haben, lassen sie sich mit penetranten Gerüchen vertreiben, ohne dass sie dabei geschädigt werden.

Woran Sie Rattenbefall erkennen

Bevor Sie Essig gegen Ratten anwenden, sollten Sie feststellen, ob tatsächlich ein Befall mit diesen Schädlingen vorliegt. Bemerken Sie lebende oder tote Ratten im Hühnerstall oder im Garten, ist der Befall schon weit fortgeschritten und es ist höchste Zeit für die Bekämpfung. Sie erkennen einen Rattenbefall außerdem an diesen Hinterlassenschaften:

  • Verstreute Kotballen mit einer Länge von ein bis zwei Zentimetern, oft leicht gebogen
  • Schmierspuren auf Oberflächen wie Fliesen oder Holzpaneelen
  • Schleifspuren vom Schwanz und Pfotenabdrücke auf staubigem oder feuchtem Untergrund
  • Ammoniakgeruch, der abhängig von der Stärke des Befalls unterschiedlich stark auftritt,
  • Nagespuren mit zwei parallelen Rillen an Obst, Kartoffeln, Holz oder Kunststoff.

Entdecken Sie größere Löcher im Garten, ist das ein Hinweis auf Wanderratten, die Erdhöhlen anlegen.

Ratten mit Essig vertreiben

Gift oder Fallen sind nicht immer geeignet, um die Ratten loszuwerden. Leben Kinder oder Haustiere im Haushalt, können sie dadurch ernsthafte Schäden erleiden oder sogar sterben. Ihr ausgeprägter Geruchssinn macht Ratten gegen Gerüche leicht empfindlich. Damit lassen sie sich vertreiben.

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Ist der Befall noch nicht stark, können Sie Essig gegen Ratten anwenden. Gut geeignet sind auch Essigreiniger, die Sie in der Toilette verwenden, oder Essigessenz. Tränken Sie Tücher mit Essig, Essigessenz oder Essigreiniger und legen Sie sie dorthin, wo sich Ratten häufig aufhalten:

  • an die Laufwege
  • dort, wo Sie Kotballen bemerken,
  • vor und um den Rattenbau
  • in die Löcher im Garten.

Ratten vertreiben mit Essig und Chlorkalk

Ratten sind anpassungsfähig und gewöhnen sich irgendwann an den Geruch von Essig. Besorgen Sie sich in diesem Fall Chlorkalk aus der Apotheke. Mischen Sie ihn mit Essig, um die Ratten mit einem anderen Geruch zu verscheuchen. Damit tränken Sie Tücher, die Sie ebenso positionieren wie beschrieben. Alternativ können Sie auch Terpentin verwenden, das Ratten aufgrund des strengen Geruchs vertreibt.

Bei starkem Befall den Profi beauftragen

Waren Ihre Versuche, Ratten mit Essig zu vertreiben, nicht erfolgreich, sollten Sie es mit Lebendfallen versuchen. Scheitert auch das, beauftragen Sie am besten einen Kammerjäger. Er wendet verschiedene Mittel an, um die Tiere schmerzlos zu töten. Abhängig von den Gegebenheiten bei Ihnen zu Hause wählt er das geeignete Mittel aus.