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Kochkatastrophen vermeiden: Tipps gegen verbranntes, verkochtes oder versalzenes Essen

Kurz nicht aufgepasst und schon ist das Essen verbrannt – das muss aber nicht gleich in den Müll. Welche Tipps bei großen und kleinen Küchenkatastrophen helfen.

Das Wichtigste im Überblick


Nachwürzen vertuscht Brandgeschmack

Verbranntes Essen zu retten ist schwer, denn der verbrannte Geschmack geht oft auf die gesamte Speise über. Ist das Essen allerdings noch nicht ganz schwarz, ist eine Rettung möglich: Zunächst ist es wichtig, es nicht mehr umzurühren, damit sich der verkohlte Geschmack nicht verteilt. Ist etwa Reis am Boden angebrannt, geben Sie diesen so schnell wie möglich in einen anderen Topf. Entfernen Sie außerdem die schwarzen Stellen. Bei einem Braten kann man verkohlte Stellen abschneiden. Schmeckt es trotzdem leicht angebrannt, hilft es, noch einmal zu würzen.

Verkochte Nudeln

Ist das Essen zu lange auf dem Herd, kann es nicht nur anbrennen, sondern auch verkochen. Diese Situation können Sie retten, indem Sie bei Nudeln und Kartoffeln das Wasser sofort abgießen. Damit sie danach auch wieder genießbar sind, sollten Sie sie in der Pfanne anbraten. Kartoffeln können Sie notfalls auch zu einem Püree weiterverarbeiten.

Matschiges Gemüse können Sie hingegen nur schwer retten. Dabei ist es wichtig, es so schnell wie möglich aus dem heißen Topf zu nehmen. Strecken Sie es jetzt entweder mit frischem Gemüse, pürieren Sie es oder verwandeln Sie es in eine Gemüsesoße.

Zähen Braten retten

Auch ein zäher Braten lässt sich retten. Er sollte jedoch nicht mehr am Stück serviert werden. Schneiden Sie stattdessen hauchdünne Scheiben ab und legen Sie diese für einige Minuten in die Soße. So werden die Fleischstücke schön zart. Damit beim nächsten Versuch alles glattgeht, sollte der Braten vor dem Garen im Ofen von allen Seiten in der Pfanne eine knusprig braune Kruste bekommen. So bleibt das Fleisch im Backofen saftig und zart.

Versalzenes neutralisieren

Bei einer versalzenen Soße ist ebenfalls Rettung möglich. Dazu wird sie einfach verlängert, es wird also mehr Flüssigkeit dazugegeben. Am besten löffelweise – entweder Wasser oder Wein – bis sich der Salzgeschmack neutralisiert hat. Danach muss die Soße aber wieder angedickt und nachgewürzt werden. Am besten salzen Sie Soßen erst am Ende der Garzeit. Durch das Einkochen kann der Salzgeschmack so intensiv werden, dass die Soße versalzen schmeckt.

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Auch gut: Geben Sie ein großes Stück rohe Kartoffel, Karotte oder Brot in die Soße, sie dienen als Salzbinder und ziehen überschüssiges Salz heraus. Bei klaren Suppen hilft das Mitkochen eines großen Kartoffelstücks gegen zu viel Salz. Vor dem Servieren wird es einfach entfernt.

Zu süße oder klumpige Saucen retten

Ist eine Soße zu süß geworden – das kann passieren, wenn Sie bei der Zubereitung zu viele Karotten oder Zwiebeln verwenden – hilft ein einfacher Trick: Geben Sie etwas Essig oder trockenen Wein dazu, das gleicht den süßen Geschmack aus. Zu dunklen Fleischsoßen passt ein roter Wein, zu hellen Rahmsoßen ein Weißwein.

Eine verklumpte Soße siebt man einfach in einen neuen Topf und kocht sie nochmal auf. Tipp: Nehmen Sie zum Binden Weizenstärke, dabei entstehen nicht so schnell Klümpchen.

Bei Zwiebelfingern Hände mit Zahnpasta waschen

Selbst wenn beim Kochen keine Pannen passieren, haben viele folgendes Problem: Die Hände haben hinterher den Geruch von Zwiebeln oder Knoblauch angenommen – und das auch nach gründlichem Händewaschen. Doch wie wird man den unangenehmen Geruch wieder los, wenn selbst Wasser und Seife nicht helfen? Der Geheimtipp von Profiköchen: Bei Zwiebelfingern die Hände mit Zahnpasta bestreichen und abwaschen. Und gegen Knoblauchgeruch hilft es, die Finger unter fließendem Wasser an einem rostfreien Stahllöffel abzureiben.

Alternativ können Sie Ihre Finger auch an der Stahlspüle reiben, während Sie sie waschen. Das neutralisiert sowohl Zwiebel- als auch Knoblauchfinger.