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Physalis erfolgreich überwintern: Tipps und Tricks für eine winterfeste Pflanze

Physalis erfolgreich überwintern: Tipps und Tricks

Die Andenbeere, auch bekannt als Physalis, ist eine exotische Pflanze, die Wärme liebt. Ursprünglich stammt sie aus Ländern wie Chile, Peru, Indien, Südfrankreich und den USA. Auch wenn es in unseren Breiten keine winterharten Sorten gibt, ist es durchaus möglich, Physalis erfolgreich zu überwintern.

Physalis als Topfpflanze überwintern

Ein Physalis-Baum im eigenen Garten mag ein Traum sein, aber leider sind diese Gewächse nicht winterhart genug für das deutsche Klima. Die Topfkultur bietet jedoch die Möglichkeit, die Pflanzen über den Winter zu bringen. Schon Anfang Oktober sollte die Physalis ins Haus umziehen, um sie vor Nachtfrösten zu schützen.

Für die Überwinterung im Haus sind folgende Bedingungen zu beachten:

  • heller Standort
  • kühle Temperaturen
  • frostfreie Umgebung

Die ideale Temperatur für die Physalis liegt zwischen zehn und 15 Grad im Haus. Ein Wintergarten oder ein weniger stark beheizter Raum eignen sich gut als Standorte. Durch einen sonnigen Platz vermeiden Sie, dass die Blätter abfallen, was passieren kann, wenn die Temperatur zu hoch ist.

Physalis im Freiland überwintern – geht das?

Physalis fühlen sich im Sommer im Beet wohl, aber eine Überwinterung im Freiland ist nicht möglich. Auch ein Winterschutz aus Laub oder Kompost reicht nicht aus, um die wärmeliebenden Pflanzen zu schützen. Wenn Sie Physalis im Frühling ausgepflanzt haben, müssen Sie die Pflanzen im Herbst wieder ausgraben und in ein ausreichend großes Pflanzgefäß umsiedeln.

Der Prozess sieht wie folgt aus:

  • Pflanze vorsichtig ausgraben
  • Pflanzgefäß bereitstellen
  • Erde von der Pflanze schütteln und Wurzeln kontrollieren
  • Pflanzgefäß zu einem Drittel mit Substrat füllen
  • Pflanze mittig einsetzen
  • Substrat auffüllen
  • Erde gut andrücken
  • Pflanze gießen
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Die Überwinterung erfolgt dann wie bei Topfpflanzen beschrieben.

Physalis richtig überwintern – Tipps und Ratschläge

Vor der Überwinterung sollten Sie die Triebe der Pflanze kürzen. Dadurch wird die Physalis kompakter und erhält im nächsten Frühling einen Wachstumsschub. Die abgeschnittenen Triebe können Sie als Kopfstecklinge verwenden, um die Pflanze erfolgreich zu vermehren.

Unreife Früchte sollten nicht entfernt werden, da sie im Winterquartier nachreifen können und eine willkommene Vitaminquelle darstellen. Auch das regelmäßige Gießen ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Physalis nicht austrocknet.

Die Andenbeere, auch Physalis genannt, liebt Wärme. Ergreifen Sie entsprechende Maßnahmen, lässt sie sich auch in unseren Breiten erfolgreich überwintern.

Physalis (Physalis peruviana) stammen ursprünglich aus Chile oder Peru. Auch in Indien, Südfrankreich oder den USA erfolgt heute der kommerzielle Anbau. Da es keine winterharten Sorten gibt, werden die Pflanzen in Deutschland meist einjährig kultiviert. Die Blaue Physalis lässt sich durchaus überwintern. Dabei ist Ihr Eingreifen erforderlich.

Fazit: Mit den richtigen Maßnahmen ist es durchaus möglich, Physalis auch in unseren Breiten erfolgreich zu überwintern. Ob als Topfpflanze im Haus oder im Freiland mit entsprechender Vorbereitung, die Andenbeere kann auch im Winter für reiche Ernte sorgen. Beachten Sie die spezifischen Anweisungen und genießen Sie das exotische Aroma der Physalis das ganze Jahr über.