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Was unterscheidet eigentlich das E-Bike vom Pedelec?

Rund 20 Prozent der Deutschen hat die Liebe zum Fahrrad entdeckt und ist viel mit dem Rad unterwegs. Vor allem in den großen Städten nimmt die Zahl der Radler deutlich zu, denn immer mehr Menschen haben keine Lust mehr, im Stau zu stehen, nach einem Parkplatz zu suchen oder sich in volle Busse und Bahnen zu quetschen. Sie radeln lieber auf gut ausgebauten Radwegen und tun so etwas für die Umwelt und die Gesundheit. Viele Radler entscheiden sich für ein modernes E-Bike oder ein Pedelec – aber wo ist hier der Unterschied?

Der grundsätzliche Unterschied

Wo liegt er, der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike? Was beide vereint, ist der Motor, aber beim Pedelec ist es notwendig, in die Pedale zu treten, während ein E-Bike auch ohne diese Kraftanstrengung fährt. Streng genommen ist ein E-Bike eher ein Mofa oder ein Kleinkraftrad, was eine geringere Leistung als ein Motorroller hat. Wer also von einem E-Bike spricht, meint eigentlich ein Pedelec, ein Begriff, der sich in Deutschland aber nicht so recht durchsetzen konnte. E-Bikes werden in drei unterschiedliche Kategorien eingeteilt, wenn es um die zulässige Höchstgeschwindigkeit geht.

Mofa, Leichtmofa oder Kleinrad mit Elektroantrieb?

E-Bikes sind keine Fahrräder, sondern Kleinkrafträder. Das Mofa unter den E-Bikes hat eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 km/h, wer jedoch sportlich in die Pedale tritt, kann damit sogar schneller fahren. An diesem E-Bike muss ein Versicherungskennzeichen angebracht sein und der Besitzer muss eine Betriebserlaubnis haben. Ein Leichtmofa darf maximal 20 km/h schnell sein, es wird aber schneller, wenn man kräftig in die Pedale tritt. E-Bikes mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h können dieses Tempo nur mit Motorkraft erreichen, alles, was über die 45 km/h geht, wird automatisch abgebremst. Betriebserlaubnis und Versicherungskennzeichen müssen auch bei den zuletzt genannten Modellen immer vorhanden sein. Weitere Informationen auf Neuigkeiten.net können bei der Auswahl eines E-Bikes behilflich sein.

Was genau ist ein Pedelec?

„Pedal Electric Cycle“ – oder kurz Pedelec, ist die zweite Variante des E-Bikes, die sich großer Beliebtheit erfreut. Bei einem Pedelec ist es notwendig, in die Pedale zu treten, damit der Elektromotor auch anspringt. Wie hoch die Leistung des Motors ist, entscheidet der Fahrer, der mehr Leistung zuschalten kann oder nicht, außerdem kann er das Pedelec ganz ohne Motorleistung wie ein normales Fahrrad fahren. Mehr als 250 Watt darf ein Pedelec jedoch nicht haben und eine Geschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten. Ein Pedelec ist ein Fahrrad, was heißt, es dürfen Anhänger oder Kindersitze angebracht werden. Ein Mindestalter für das Fahren eines Pedelecs sowie eine Versicherungs- und Führerscheinpflicht gibt es nicht, eine private Haftpflichtversicherung ist allerdings empfehlenswert. Schnelle, sogenannte S-Pedelecs, die bis zu 45 km/h erreichen, müssen ein Versicherungskennzeichen haben, der Fahrer muss mindestens 16 Jahre alt sein und zudem im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse AM sein.

Fazit

E-Bikes und die schnellen S-Pedelecs brauchen eine Betriebserlaubnis. Diese Erlaubnis stellt sicher, dass das Rad auch der Straßenverkehrsordnung entspricht, zugleich bedeutet es, dass an den Rädern keinerlei Änderungen vorgenommen werden dürfen. Für den Fahrer und für die anderen Verkehrsteilnehmer kann es nämlich besonders gefährlich werden, wenn am Rahmen oder an den Bremsen Änderungen vorgenommen werden.

Was unterscheidet eigentlich das E-Bike vom Pedelec?