Großer Geldgeber von Nikki Haley tritt zurück: Was bedeutet das für ihre politische Zukunft?

Der einflussreiche US-Milliardär Nikki Haleys Hauptfinanzier, das Netzwerk des konservativen Milliardärs Charles Koch, zieht sich zurück. Nach ihrer Niederlage in South Carolina gegen Donald Trump kündigte das Netzwerk an, Haley nicht mehr aktiv zu unterstützen. Obwohl sie als beste Kandidatin gesehen wird, glaubt das Netzwerk, dass sie den Weg zum Sieg nicht mehr erfolgreich bestreiten kann. Stattdessen will die Organisation ihre Ressourcen auf die Wahlen für den US-Senat und das Repräsentantenhaus konzentrieren. Das Koch-Netzwerk hatte zuvor Millionen von Dollar für Haleys Kandidatur ausgegeben in dem Bemühen, Trumps Sieg bei den Republikaner-Vorwahlen zu verhindern. Trotzdem scheint Trump kaum zu stoppen zu sein und wird als Favorit für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner gehandelt. Es bleibt abzuwarten, ob Haley bis zum Super Tuesday im Rennen bleiben wird.

Einflussreicher Finanzier zieht sich zurück: Nikki Haleys politische Zukunft in Gefahr

Charles Kochs Netzwerk stoppt finanzielle Unterstützung

In einem überraschenden Schritt hat das Netzwerk des einflussreichen US-Milliardärs Charles Koch angekündigt, Nikki Haley nicht länger aktiv zu unterstützen. Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Haley nach ihrer Niederlage in South Carolina ohnehin bereits unter Druck stand.

Das politische Arm von Kochs Netzwerk, die Organisation „Americans for Prosperity Action“, erklärte, dass sie trotzdem hinter Haley stehe, sie sei „die beste Kandidatin“. Allerdings seien die Herausforderungen in den nächsten Vorwahl-Bundesstaaten zu groß, um einen wirklich signifikanten Unterschied zu machen. Daher würden sie ihre Ressourcen lieber auf die Wahlen für den US-Senat und das Repräsentantenhaus konzentrieren.

Millionen für Haleys Kandidatur geflossen

Das Koch-Netzwerk hatte sich im November letzten Jahres hinter Haley gestellt und dabei dutzende Millionen von Dollar investiert, um ihre Präsidentschaftsbewerbung zu unterstützen. Sie galt als beste Chance, einen erneuten Sieg von Donald Trump bei den Republikaner-Vorwahlen zu verhindern.

Die Entscheidung von Kochs Netzwerk markiert einen schweren Schlag für Haleys Kampagne. Ihre Chancen stehen nun schlechter denn je, vor allem nach den wiederholten Niederlagen gegen Trump in den Vorwahlen.

Hailey bleibt vorerst im Rennen

Trotz der Rückschläge hat Nikki Haley angekündigt, mindestens bis zum „Super Tuesday“ im Rennen bleiben zu wollen. Dies ist der Tag, an dem die Republikaner in 15 Bundesstaaten Vorwahlen abhalten.

Es scheint jedoch nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch Haley das Handtuch wirft und Trump als unangefochtener Kandidat der Republikaner feststeht. Seine Siege in den bisherigen Vorwahlen haben gezeigt, dass er von parteiinternen Konkurrenten kaum aufzuhalten ist.

Doch auch wenn Haleys politische Zukunft nun unsicher erscheint, bleibt abzuwarten, ob sie trotz des Rückzugs von Kochs Netzwerk weiterhin genügend Unterstützung und finanzielle Mittel für ihre Kampagne mobilisieren kann.

Fazit

Der Rückzug des wichtigsten Finanziers Nikki Haleys bringt ihre Präsidentschaftsbewerbung in ernsthafte Schwierigkeiten. Trotz ihrer Entschlossenheit, im Rennen zu bleiben, stehen ihre Chancen schlechter denn je. Der Einfluss von Geldgebern wie Charles Koch kann entscheidend sein für den Erfolg einer politischen Kampagne, und Haleys Zukunft hängt nun mehr denn je von ihrer Fähigkeit ab, alternative Geldquellen zu erschließen.

Quelle: Ausland

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