Meilenstein oder Kontroverse? US Supreme Court: Umstrittenes Einwanderungsgesetz in Texas gebilligt

Der Oberste Gerichtshof der USA hat das umstrittene Einwanderungsgesetz im Bundesstaat Texas gebilligt, das der Polizei erlaubt, illegale Migranten festzunehmen und auszuweisen. Die konservative Mehrheit von sechs zu drei Stimmen hat entschieden, dass das Gesetz, bekannt als Senate Bill 4 (SB 4), in Kraft treten kann. Präsident Joe Biden und sein Vorgänger Donald Trump haben sich in Bezug auf die Sicherung der Grenze zwischen den USA und Mexiko uneins gezeigt. Biden bezeichnet das Gesetz als schädlich und verfassungswidrig, während Abbott, ein Unterstützer von Trump, die Regierung dafür kritisiert, nichts gegen illegale Grenzübertritte zu unternehmen. Die Grenzpolitik ist ein kontroverses Thema in den USA und für Biden politisch heikel, da die Republikaner ihm vorwerfen, die Einwanderung nicht ausreichend zu kontrollieren. Trump hingegen will die Grenzpolitik im Wahlkampf verwenden, um das Weiße Haus zurückzuerobern.

Das umstrittene Einwanderungsgesetz in Texas wird gebilligt

Der Oberste Gerichtshof der USA hat mit einer konservativen Mehrheit von sechs zu drei Stimmen das umstrittene Einwanderungsgesetz im Bundesstaat Texas gebilligt. Das Gesetz, bekannt als Senate Bill 4 („SB 4“), erlaubt der Polizei die Festnahme und Ausweisung von illegal ins Land gekommenen Migranten.

Kontroverse Entscheidung

Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden hatte sich klar gegen das Gesetz ausgesprochen. Sie argumentiert, dass das Thema Einwanderung auf Bundesebene geregelt werden sollte und nicht von einzelnen Bundesstaaten eigenmächtig entschieden werden kann. Das Weiße Haus bezeichnete das Gesetz als „schädlich und verfassungswidrig“ und äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung des Supreme Court.

Die liberale Richterin Sonia Sotomayor warnte vor weiterem Chaos und einer Krise bei der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen. Die Entscheidung des Gerichts wird sowohl politisch als auch gesellschaftlich stark diskutiert.

Politische Hintergründe

Die Regierung von Präsident Biden und der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, sind seit Langem uneinig über die Sicherung der Grenze zwischen den USA und Mexiko. Abbott, ein Unterstützer von Donald Trump, kritisiert die Regierung in Washington und wirft ihr vor, nichts gegen illegale Grenzübertritte zu unternehmen.

Die Grenzpolitik ist in den USA ein anhaltend kontroverses Thema. Die Republikaner werfen Biden vor, unkontrolliert Ausländer ins Land zu lassen, während das Weiße Haus behauptet, die Republikanische Partei sabotiere den Versuch einer parteiübergreifenden Lösung.

Fazit

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, das umstrittene Einwanderungsgesetz in Texas zu billigen, hat weitreichende politische und gesellschaftliche Folgen. Die Diskussion um die Einwanderungspolitik in den USA wird dadurch weiter angeheizt und der Wahlkampf für die bevorstehende Präsidentschaftswahl im November wird intensiv geführt.

Quelle: Welt Ausland

Meilenstein oder Kontroverse? US Supreme Court: Umstrittenes Einwanderungsgesetz in Texas gebilligt