Revolutionäre Bewegung: Die ‚Letzte Generation‘ plant ungehorsame Versammlungen in Städten und auf Rügen

Die Aktivisten der „Letzten Generation“ planen am kommenden Samstag „ungehorsame Versammlungen“ in mehreren deutschen Städten sowie auf Rügen. Die Gruppe hatte sich zuvor hauptsächlich durch Klebe-Blockaden bekannt gemacht, doch nun soll eine neue Protestwelle starten. Die ungehorsamen Versammlungen sollen als friedliche Protestaktionen dienen, bei denen Straßen und Gehwege blockiert werden. Die Aktionen sind als deutlich ungehorsamer als angemeldete Demonstrationen geplant. Die Gruppe fordert unter anderem Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise, darunter den sofortigen Ausstieg aus fossilen Energien und eine gerechte Rationierung, um den Überkonsum der Reichen einzudämmen. In einer Pressekonferenz vor dem Schloss Bellevue appellierte die Gruppe auch an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, in einer Rede an die Nation auf die Klimakrise hinzuweisen und Maßnahmen zu fordern.

Die „Letzte Generation“ plant „ungehorsame Versammlungen“

Die Klimagruppe „Letzte Generation“ hat sich von ihren Klebe-Blockaden abgewandt und kündigt nun eine neue Protesttaktik an. Am kommenden Samstag sollen in zehn deutschen Städten „ungehorsame Versammlungen“ stattfinden, bei denen Straßen und Gehwege blockiert werden sollen. Die Gruppe verspricht, dass diese Aktionen absolut friedlich ablaufen sollen.

Ursprung der Proteste

Vor gut zwei Jahren begann die „Letzte Generation“ mit Straßenblockaden, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen und Maßnahmen zur Bekämpfung zu fordern. Die Aktivisten klebten sich dabei auf die Fahrbahn, um nicht einfach weggetragen werden zu können. Auch in Museen, Stadien und Ministerien fanden Protestaktionen statt.

Die Polizei Berlin zählte allein im vergangenen Jahr 550 Protestaktionen der Klimagruppe. Diese erregten zwar viel Aufmerksamkeit, sorgten aber auch für Unmut und juristische Konsequenzen. Einige Aktivisten mussten sich vor Gericht verantworten, und die Staatsanwaltschaft Neuruppin ermittelt wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung.

Die Forderungen der „Letzten Generation“

Ende Januar verkündete die Gruppe das Ende der Klebe-Proteste und richtete stattdessen einen Appell an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Sie fordern von ihm eine Rede an die Nation, um auf die Dringlichkeit der Klimakrise hinzuweisen und eine Debatte über Sofortmaßnahmen anzustoßen. Dazu gehört unter anderem der sofortige Ausstieg aus fossilen Energien wie Öl, Kohle und Gas.

Die Gruppe setzt sich zudem für eine Vermögenssteuer zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen ein und fordert eine gerechte Rationierung, um den Überkonsum der Reichen zu begrenzen. Sie betonen, dass es an der Zeit sei, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und unterstreichen, dass eine Umsteuerung in der Flug-, Auto- und Chemieindustrie notwendig sei, um einen erneuten Faschismus in Deutschland zu verhindern.

Fazit

Die „Letzte Generation“ plant neue Protestaktionen in zehn deutschen Städten, bei denen sie auf ungehorsame Versammlungen setzen. Sie fordern von der Politik drastische Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise und warnen vor schwerwiegenden Konsequenzen, sollte nicht umgesteuert werden. Die Aktionen sollen friedlich verlaufen, aber dennoch eine klare Botschaft an die Regierung senden. Es bleibt abzuwarten, wie die Politik auf die Forderungen der Aktivisten reagieren wird. Deutschland.

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