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Richtig entsorgt: Was darf in die schwarze Tonne? Tipps zum korrekten Mülltrennen

Restmüll: Was nicht in die schwarze Tonne darf – und was darf


Aktualisiert am 15.11.2022Lesedauer: 2 Min.

Ratgeber zur Mülltrennung: Wie entsorge ich richtig und was muss ich bei der Mülltrennung beachten? (Quelle: t-online)




Die schwarze Tonne nimmt bei der Mülltrennung die Rolle der Resterampe ein: Alles, was nicht wiederverwertet beziehungsweise recycelt werden kann, landet hier. Stimmt das?

Das Wichtigste im Überblick


Der anfallende Restmüll wird immer weniger. Denn die Mülltrennung wird immer ausgereifter. Für Verbraucher ist das eine gute Nachricht. Denn je besser die Mülltrennung ist, desto günstiger wird die Entsorgung des Mülls – besonders des Restmülls.

Was ist Restmüll?

Um die Umwelt zu schonen, ist richtige Mülltrennung von großer Bedeutung. Deshalb sollte in die schwarze Tonne auch nur das kommen, was tatsächlich nicht mehr wiederverwertet werden kann beziehungsweise nach Gesetz nicht recycelbar ist. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Kunststoff und Metall, die nicht mit dem Grünen Punkt markiert sind, wie alte Töpfe und Pfannen oder Plastikspielzeug und Zahnbürsten.

Das dürfen Sie in die schwarze Tonne werfen:

  • Asche, Aschenbecherinhalte (erkaltet)
  • Fotos
  • Geschirr und Keramik (nur in kleinen Mengen)
  • Glühlampen, Halogenlampen (keine Energiesparlampen!)
  • Hygienepapier: Binden, Windeln, Taschentücher
  • Katzen-, Kleintierstreu
  • Kehricht
  • Kristallglas
  • Lederreste, Lumpen
  • Scherben aus Spiegel- und Fensterglas
  • stark verschmutzte Verpackungen
  • Spielzeug
  • teilweise Styropor (beachten Sie hierzu die neuen Regelungen)
  • Trinkgläser

Dürfen Geschirr oder Porzellan in den Restmüll?

Keramik und Geschirr können nur in kleinen Mengen – beispielsweise ein zerbrochener Teller oder eine kaputte Tasse – im Restmüll entsorgt werden. Größere Mengen gehören auf den Wertstoffhof.

Dürfen Windeln und Hygieneartikel in die schwarze Tonne?

Schwarze Tonne ist voll – Wohin mit dem Restmüll?

Haben Sie zu viel Müll oder ist die Tonne bereits stark gefüllt, sollten Sie auf keinen Fall den Müll pressen oder verdichten. Diese Vorgehensweise verbieten alle kommunale Müllentsorgungsbetriebe. Bei einem Verstoß bleibt die Tonne ungeleert stehen, bis Sie Abhilfe schaffen, oder Ihnen wird ein Bußgeld auferlegt.

Info: Haben Sie mehr Müll als in die Tonne passt, können Sie diesen entweder in den Abfallwirtschaftszentren abgeben oder spezielle Müllbeutel von Ihrem zuständigen Müllentsorgungsbetrieb anfordern.

Was darf nicht in den Restmüll?

Die schwarze Tonne ist nicht „Mädchen für alles“. In den Restmüll gehören nicht:

  • Bau und Abbruchabfälle
  • Elektroaltgeräte
  • Obst- und Gemüsereste (diese Reste komme hier rein)
  • Papier und Pappe
  • Schadstoffe
  • Sperrmüll
  • Verpackungen

Papier gehört nicht zwingend zum Altpapier. Fotos und Tapeten, Taschentücher und Windeln gehören unbedingt in die schwarze Tonne. Hierbei handelt es sich um spezielles Papier beziehungsweise verunreinigten Zellstoff, der nicht wiederverwertet werden kann. Sogar Farbe kann hier entsorgt werden, sofern sie vollständig eingetrocknet ist.

Fazit:
Die richtige Mülltrennung und Entsorgung von Restmüll ist von großer Bedeutung für die Umwelt und trägt dazu bei, die Kosten für die Müllentsorgung niedrig zu halten. Indem man nur das in die schwarze Tonne wirft, was wirklich nicht wiederverwertet werden kann, leistet man einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Es ist wichtig, sich über die richtige Entsorgung von verschiedenen Müllarten zu informieren, um Fehler zu vermeiden und die Umwelt zu schützen.