Ich folge meinem eigenen Weg: Unabhängig vom Wohlwollen der SPD-Führung

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder verbringt seinen Tag auf einem Golfplatz in der Nähe von Hannover. In einer Dokumentation wird er als selbstgerecht, selbstgewiss, überheblich und bemitleidenswert dargestellt. Trotz kritischer Fragen zu seinem Verhältnis zu Wladimir Putin und seinem Engagement für Russlands Gas-Wirtschaft weicht Schröder aus und beharrt darauf, immer recht zu haben. Er kritisiert die China-Politik der Bundesregierung und fühlt sich von der aktuellen SPD-Führung ungerecht behandelt. Die Dokumentation zeigt Schröders Bockbeinigkeit und Unbelehrbarkeit auf, während er sich als Repräsentant Deutschlands in China sieht. Am Ende wird deutlich, dass Schröder trotz seines Alters und seiner langen politischen Karriere weiterhin gerne Golf spielt und sich in der SPD nicht isoliert fühlt. Die Dokumentation zeigt einen Mann, der sich nicht reflektieren möchte und weiterhin daran festhält, immer recht zu haben.

Gerhard Schröder: Zwischen Golfplatz und Dokumentation

Gerhard Schröder, ehemaliger Bundeskanzler Deutschlands, scheint in seinem Rentnerdasein auf dem Golfplatz seine Zeit zu verbringen. Gerade angekommen in seinem schwarzen VW-Transporter, wirkt er wie ein typischer Staatspensionär, der es sich einigermaßen gemütlich gemacht hat. Doch beim Golfspiel zeigt sich, dass auch Schröder nicht vor Versagen geschützt ist. Mit seiner Ehefrau Soyeon Schröder-Kim an seiner Seite, scheint er seinen Fehlschlägen gelassen entgegenzusehen.

Die Dokumentation über Gerhard Schröder

Die ARD präsentiert eine Dokumentation über Gerhard Schröder, die Einblicke in sein Leben als Altkanzler gewährt. Autor Lucas Stratmann begleitete Schröder für sechs Monate und zeigt eine Seite des Politikers, die geprägt ist von Selbstgerechtigkeit und Überheblichkeit. Trotz zahlreicher Gelegenheiten zur Selbstreflexion bleibt Schröder beharrlich in seiner Haltung und weicht unangenehmen Fragen aus.

In der Dokumentation wird auch Schröders Verhältnis zu Wladimir Putin thematisiert. Trotz der Kriegsverbrechen in der Ukraine und der Kritik seitens anderer Politiker, verteidigt Schröder seine Freundschaft zu Putin und weigert sich, seine Position zu überdenken. Selbst die Einweihung eines Kirchenfensters, das an die Opfer des Krieges erinnern soll, lässt Schröder kalt. Er bleibt stur in seiner Meinung und zeigt wenig Mitgefühl für die Opfer.

Gerhard Schröders Selbstbild

Schröder sieht sich selbst als unbeirrbar und steht zu seinen Entscheidungen. Kritik von politischen Gegnern weist er zurück und bezeichnet sie abfällig. Besonders die neue SPD-Führung und Außenministerin Annalena Baerbock bekommen ihr Fett weg. Schröder kritisiert die China-Politik der Bundesregierung scharf und wirft ihr vor, Porzellan zu zerschlagen.

Trotz seines Alters und seiner Rolle als Altkanzler sieht sich Schröder nicht als isoliert in der SPD, fühlt sich aber ungerecht behandelt. Seine Reiselust und sein sturer Charakter prägen sein Leben auch im Rentenalter. Am Ende bleibt die Frage, ob das Land stolz auf einen Politiker wie Schröder sein kann, der so unnachgiebig an seinen Überzeugungen festhält.

Fazit

Gerhard Schröder, der einstige Bundeskanzler, zeigt sich in der Dokumentation als starrköpfiger und selbstgerechter Politiker, der kaum Selbstreflexion zulässt. Trotz der Kritik an seiner Freundschaft zu Putin und seiner Lobbyarbeit für Russland bleibt Schröder unbeirrt in seiner Haltung. Seine Äußerungen über die aktuelle SPD-Führung und die Bundesregierung zeigen, dass er auch im Ruhestand gerne kontrovers diskutiert. Am Ende bleibt die Frage, ob Schröder mit seinem Verhalten wirklich ein Vorbild für die deutsche Politik darstellt.

Ich folge meinem eigenen Weg: Unabhängig vom Wohlwollen der SPD-Führung