Frankreich weist jegliche Vorwürfe zurück: „Nichts dergleichen akzeptiert oder vorgeschlagen“

Die Verteidigungsminister von Russland und Frankreich haben sich zum ersten Mal seit 2022 telefonisch über das Attentat in Moskau und den Konflikt in der Ukraine ausgetauscht. Frankreich hat die russische Darstellung des Gesprächs kurz darauf jedoch dementiert. Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu verurteilte den Terroranschlag in Moskau und betonte die Bereitschaft Frankreichs zur Zusammenarbeit im Antiterrorkampf. Er wies darauf hin, dass Frankreich keine Verbindung zwischen dem Attentat und der Ukraine habe und forderte Russland auf, jegliche Instrumentalisierung zu unterlassen. Die russische Seite behauptete hingegen, Hinweise auf eine ukrainische Beteiligung an dem Anschlag zu haben. Trotzdem wurde behauptet, dass beide Minister die Bereitschaft zum Dialog über die Ukraine festgestellt hätten, was später von Frankreich dementiert wurde. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern bleiben angespannt, insbesondere wegen der eskalierenden Situation in der Ukraine.

Telefonat zwischen Russland und Frankreich

Russland und Frankreich haben sich zum ersten Mal seit über anderthalb Jahren in einem Telefonat ausgetauscht. Das Gespräch zwischen den Verteidigungsministern beider Länder, Sergej Schoigu und Sébastien Lecornu, drehte sich um verschiedene aktuelle Themen, darunter das Attentat in Moskau und den Ukraine-Konflikt.

Verurteilung des Terroranschlags

Lecornu verurteilte in dem Telefonat den islamistischen Terroranschlag bei Moskau und betonte die Bereitschaft Frankreichs, im Kampf gegen den Terrorismus zusammenzuarbeiten. Er wies jedoch darauf hin, dass Frankreich keinerlei Verbindung zwischen dem Attentat und der Ukraine habe und Russland dazu aufrief, jegliche Instrumentalisierung zu unterlassen.

Klarstellung zur Ukraine

Frankreichs Verteidigungsminister verurteilte außerdem den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und betonte die Unterstützung Frankreichs für die Ukraine im Kampf um Freiheit und Souveränität. Er nahm klar Stellung gegen russische Behauptungen einer ukrainischen Beteiligung am Terroranschlag.

Russische Darstellung des Gesprächs

Die russische Seite behauptete, dass Lecornu versuchte, die Verantwortung für den Anschlag auf den Islamischen Staat zu schieben und eine ukrainische Verwicklung abzustreiten. Russlands Verteidigungsminister Schoigu betonte, dass die Ermittlungen laufen und die Verantwortlichen bestraft werden.

Uneinigkeit über Dialogbereitschaft

Russland und Frankreich gaben unterschiedliche Versionen ihrer Dialogbereitschaft über die Ukraine bekannt. Während Russland die Bereitschaft zum Dialog betonte, dementierte Frankreich dies und erklärte, dass keine entsprechenden Vorschläge akzeptiert wurden.

Spannungen zwischen Russland und Frankreich

Die Spannungen zwischen Russland und Frankreich sind angesichts des Ukraine-Konflikts und des Terroranschlags in Moskau weiter gestiegen. Russland vermutet eine ukrainische Beteiligung am Anschlag, während Frankreich Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verurteilt und seine Unterstützung für das Land betont.

Fazit

Das Telefonat zwischen Russland und Frankreich zeigt die angespannte Beziehung der beiden Länder und ihre unterschiedlichen Ansichten über den Ukraine-Konflikt und den Terroranschlag in Moskau. Während Russland eine ukrainische Beteiligung vermutet, betont Frankreich seine Unterstützung für die Ukraine und den Kampf gegen den Terrorismus. Die Uneinigkeit über die Dialogbereitschaft deutet auf weitere Spannungen in der Zukunft hin.

Quelle: Welt.de

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