15 geniale KPI-Dashboards für dein Startup


(Bild: Geckoboard)

KPI-Dashboards bereiten wichtige Unternehmenskennzahlen in Echtzeit auf und zeigen, ob die gewählte Strategie zum richtigen Ziel führt. Wir haben uns die beliebtesten Tools angesehen.

Was sind Key-Performance-Indikatoren?

In der Erfolgsmessung von Unternehmen spielt er eine tragende Rolle: der Key-Performance-Indicator (KPI). Er gibt vereinfacht gesagt Aufschluss über den Erfüllungsgrad von definierten Zielen. Stimmen die Umsätze im Onlineshop? Regt die eigene Social-Media-Strategie auf Facebook zu ausreichend Interaktionen an? Wächst meine App wie gewünscht? Kein Unternehmen kommt ohne ein kontinuierliches Monitoring der eigenen Kennzahlen aus. Doch statt sich hier lediglich auf die zeitintensive Kontrolle durch Mitarbeiter, Reportings in Papierform oder lästige Excel-Tabellen zu verlassen, kann dieser Prozess auch sehr viel effizienter gestaltet und vor allem anschaulich visualisiert werden – mit dem Einsatz eines KPI-Dashboards.

Warum du ein KPI-Dashboard brauchst

„KPI-Dashboards erhöhen die Sichtbarkeit von Schwachstellen im Unternehmen.“

Ein KPI-Dashboard ist eine virtuelle Schnittstelle, die wichtige Kennzahlen misst und aggregiert. Im Unterschied zu herkömmlichen KPI-Methoden bereiten Dashboards die erfolgsrelevanten Informationen in Echtzeit und visuell ansprechend auf. Das hat zwei wesentliche Vorteile: Zum einen wird die Sichtbarkeit von Erfolgen im Unternehmen erhöht, zum anderen kann so erheblich schneller auf mögliche Fehlentwicklungen reagiert werden. Ein weiterer Vorteil: KPI-Dashboards lassen sich problemlos an branchenübliche Dienste aus den Bereichen Datenanalyse, Social Media, E-Commerce, Marketing und Zahlungsverkehr anschließen. Einmal an prominenter Stelle im eigenen Büro platziert, wissen Mitarbeiter und Entscheider jederzeit, wohin die Reise geht. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe solcher Lösungen – die besten Anbieter findet ihr in der nachfolgenden Übersicht.

Die besten KPI-Dashboards im Überblick

Geckoboard

Geckoboard ist einer der bekanntesten Dienste für KPI-Dashboards. (Screenshot: Geckoboard)
Geckoboard ist einer der bekanntesten Dienste für KPI-Dashboards. (Screenshot: Geckoboard)

Geckoboard versorgt Unternehmen und Behörden mit einem flexibel erweiterbaren KPI-Dienst. Das web-basierte KPI-Dashboard liest Daten aus verschiedenen Online-Diensten aus und bereitet sie grafisch ansprechend auf. Die Auswahl an Widgets ist groß: So stehen vorgefertigte Container für Google Analytics, Paypal und Shopify zur Verfügung, aber auch Mailchimp, Facebook oder die Projektmanagement-Software Basecamp sind mit an Bord. Geckoboard kostet monatlich zwischen 25 und 599 US-Dollar. Der Preis ist abhängig von der Anzahl der Browser-Sessions und bietet Mehrnutzer-Lizenzen sowie zahlreiche Zusatzfunktionen.

Klipfolio

Klipfolio informiert sogar per E-Mail, sollte sich eine Kennzahl nicht so entwickeln wie erhofft. (Bild: Klipfolio)

Die Konkurrenz von Klipfolio bietet eine Online-Plattform, mit der Nutzer ein Echtzeit-gesteuertes KPI-Dashboard modular einsetzen können. Startups können verschiedene Datendienste integrieren und mithilfe eines mitgelieferten Formeleditors eigenständig an ihre Bedürfnisse anpassen.

Das Klipfolio-Dashboard kann auf Smartphones, Tablets und auf TV-Bildschirmen angezeigt werden. Zudem steht eine Funktion für Reportings zur Verfügung. Zu den Kunden von Klipfolio gehören unter anderem IBM, Ikea und Intel. Klipfolio kostet ab 29 Dollar im Monat (ab vier Mitarbeitern). Eine kostenlose Testversion ist verfügbar.

Baremetrics

So sehen die KPI-Dashboards von Baremetrics aus. (Screenshot: t3n)

Noch recht neu ist das KPI-Tool Baremetrics. Getreu dem eigenen Motto „Grow your startup right“ kann der Dienst alle wichtigen Kennzahlen rund um das eigene Geschäftsmodell abbilden – etwa wiederkehrende Umsätze oder Absprungraten. Schnittstellen stehen unter anderem für Facebook, Evernote, Instagram, Paypal, Shopify oder Magento zur Verfügung. Darüber hinaus bietet Baremetrics einige Reporting-Features, die die unternehmerische Vorausplanung einfacher machen sollen. Startups zahlen ab 50 Dollar im Monat für den Service.

Databox

 

Databox bietet auch eine optisch ansprechende App für Analyse-Füchse. (Bild: Databox)

Auch Databox bietet ein cloud-basiertes KPI-Dashboard mit umfangreichen Schnittstellen zu Drittdiensten an. Etwa an das CRM von Salesforce, die Marketing-Suite Hubspot oder das Ad-Portfolio von Facebook. Nach Angaben von Databox ist der Dienst speziell für mobile Endgeräte konzipiert worden – eine optisch sehr ansprechende App steht also zur Verfügung. Für einfache Datenerhebungen wie beispielsweise die Zahl der aktuellen Kunden ist der Dienst übrigens kostenlos. Ansonsten geht es mit erhöhtem Funktionsumfang ab 49 Dollar los.

Tableau

Tableau gilt als Industriestandard mit mächtigem Funktionsumfang. (Bild: Tableau)

Sehr mächtig ist die KPI-Suite des Visual-Analytics-Anbieters Tableau, die übrigens auch von deutschen Unternehmen wie Outfittery oder Finanzcheck eingesetzt wird. Durch Anbindungen an Salesforce, Amazon Web Services, SAP oder Excel kann die Software fast alle Datenströme abbilden. Die etwas unübersichtliche Benutzeroberfläche und der vergleichsweise hohe Preis (ab 12 Dollar pro Nutzer/Monat) machen die Software allerdings eher für Startups im fortgeschrittenen Wachstumsstadium interessant.



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