AMDs Ryzen Pro 3000 soll Business-Notebook befeuern



AMD hat die zweite Generation seiner mobilen Ryzen-Pro-Prozessoren vorgestellt. Die im 12-Nanometer-Verfahren produzierten Chipsets der 3000er Serie versprechen hohe Leistung bei gleichzeitig geringem Energieverbrauch.

AMDs auf der Zen-Architektur basierende Ryzen-Prozessoren haben sich bereits als schlagkräftige Alternative zu Intels allgegenwärtigen Core-Chipsets am Markt etabliert. Vor allem die im Vergleich zu Intel oft günstigeren Preise bei vergleichbarer Leistung sprechen für die AMD-Chips. Jetzt schickt der Hersteller die nunmehr zweite Generation seiner mobilen 15-Watt-Ryzen-Pro-Prozessoren an den Start. Die Chipsets der 3000er Serie sollen in erster Linie mobile Premium- und Business-Geräte antreiben. Dabei verspricht der Wechsel auf eine Produktion im 12-Nanometer-Verfahren eine höhere Effizienz und Leistungszuwächse. Das Sortiment umfasst Quadcore-Lösungen mit vier und acht Threads.

Im direkten Vergleich mit aktuellen Intel-Prozessoren punkten die Ryzen-Pro-Modelle laut Herstellerangaben mit einer um bis zu 16 Prozent höheren Performance im Multi-Thread-Betrieb. Und die integrierte Vega-Grafik soll in der Praxis ebenfalls für eine maximal 14 Prozent schnellere Bearbeitung von Bild- und Videoinhalten gut sein. Außerdem umfasst die Ausstattung der Notebook-Chips einen separaten Security-Co-Prozessor sowie eine auf 36 Monate ausgeweitete Garantie.

AMD Ryzen Pro 3000 Series

Modell

Kerne / Threads

Taktfrequenz (Bost / Normal)

GPU-Kerne

GPU-Takt

Ryzen 7 PRO 3700U

4 / 8

4,0 GHz / 2,4 GHz

10

1400 MHz

Ryzen 5 PRO 3500U

4 / 8

3,7 GHz / 2,1 GHz

8

1200 MHz

Ryzen 3 PRO 3300U

4 / 4

3,5 GHz / 2,1 GHz

6

1200 MHz

Athlon PRO 300U

2 / 4

3,3 GHz / 2,4 GHz

3

1000 MHz

Flaggschiff der neuen Generation ist der Ryzen 7 PRO 3700U mit vier Rechenkernen und acht Threads, die mit maximal 4,0 GHz takten. Mit an Bord ist zudem eine Vega-Grafikeinheit mit zehn Kernen und 1400 MHz.

Noch in diesem Quartal sollen erste Business-Notebooks mit den Ryzen-Pro-Prozessoren an den Start gehen. Im weiteren Verlauf des Jahres folgen dann Lösungen anderer Hersteller.

Wettbewerber Intel schläft nicht

Indessen dürfte das Wettrüsten bei den Prozessor-Chips mit Intels mobilen Lösungen der neunten Generation in die nächste Runde gehen. Die Desktop-Varianten wurden bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Mit bis zu 18 Kerne und 5,0 GHz Takt sorgen die Modelle für reichlich Leistung auf Desktop-Systemen und Workstations.



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