Bundestag beschließt: Cannabis-legalisierung in Teilen genehmigt

Der Bundestag hat mit deutlicher Mehrheit die kontrollierte Freigabe von Cannabis in Deutschland beschlossen. Ab dem 1. April sollen Besitz und Anbau der Droge für Volljährige mit Vorgaben legalisiert werden, wie von der Ampel-Koalition vorgesehen. Erlaubt werden soll der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum und der Anbau von bis zu drei Cannabispflanzen in der eigenen Wohnung. Zudem sollen nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen für bis zu 500 Mitglieder erlaubt werden. Gesundheitsminister Karl Lauterbach betonte die Notwendigkeit einer Legalisierung, um gegen den Schwarzmarkt vorzugehen und den Jugendschutz zu stärken. Die Grünen und die FDP begrüßten die Entscheidung als Ende der schädlichen Verbotspolitik. Union und AfD kritisierten die Pläne und warnten vor den Folgen der Legalisierung. Eine Umfrage zeigt eine gespaltene Meinung in der Bevölkerung bezüglich einer Cannabis-Legalisierung.

Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland

Ein historischer Schritt in der deutschen Drogenpolitik

Der Bundestag hat kürzlich ein Gesetz zur teilweisen Legalisierung von Cannabis in Deutschland verabschiedet. Damit wird der Besitz und Anbau der Droge ab dem 1. April für Volljährige unter bestimmten Vorgaben legalisiert. Diese weitreichende Entscheidung ist ein Meilenstein in der Drogenpolitik des Landes und wurde von der Mehrheit der Abgeordneten der Ampel-Koalition unterstützt.

Ein neues Gesetz für kontrollierten Konsum

Das neue Gesetz sieht vor, dass Erwachsene ab 18 Jahren bis zu 25 Gramm Cannabis für den Eigenkonsum besitzen dürfen. Zudem dürfen sie in ihrer eigenen Wohnung bis zu drei Cannabispflanzen anbauen und bis zu 50 Gramm Cannabis lagern. Der Konsum in öffentlichen Bereichen wie Schulen oder Sportstätten bleibt jedoch verboten. Es werden auch nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen zugelassen, in denen Mitglieder gemeinsam bis zu 50 Gramm Cannabis pro Monat anbauen und verteilen können.

Unterschiedliche Standpunkte zur Legalisierung

Während Befürworter der Legalisierung wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Entscheidung als wichtigen Schritt gegen den Schwarzmarkt und für den Jugendschutz sehen, haben Kritiker wie die CDU und AfD Bedenken geäußert. Sie warnen vor steigendem Drogenmissbrauch und einem Anstieg der organisierten Kriminalität durch die Legalisierung von Cannabis. Die Meinungen in der Bevölkerung sind ebenfalls gespalten, wie eine Umfrage zeigt.

Ein Schritt in Richtung mehr Gesundheits- und Jugendschutz

Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland markiert einen historischen Wendepunkt in der Drogenpolitik des Landes. Die Kontrolle des Konsums und Anbaus der Droge soll zu mehr Transparenz und Sicherheit führen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Legalisierung auf die Gesellschaft auswirken wird und ob die angestrebten Ziele des Gesetzes erreicht werden.

Insgesamt stellt die Legalisierung von Cannabis in Deutschland eine neue Ära in der Drogenpolitik dar, die weiterhin kontrovers diskutiert wird. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird.

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Bundestag beschließt: Cannabis-legalisierung in Teilen genehmigt