Coronavirus: Rund 6200 Mediziner nach Wuhan entsandt

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Das Coronavirus hat schon mehr als 700 Tote gefordert. Mehr als 34.000 Erkrankungen sind bekannt. Auch in Deutschland gibt es bereits dreizehn Infizierte. 

Rund 6200 Mediziner nach Wuhan entsandt

18.24 Uhr: Rund 6200 medizinische Fachkräfte sind am Wochenende mit 47 Charterflügen in die schwer vom Coronavirus betroffene chinesische Stadt Wuhan gebracht worden. Dies sei der vom Umfang her größte Transport medizinischen Personals seit Ausbruch der neuartigen Lungenerkrankung in China, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag unter Berufung auf die zivile Luftfahrtbehörde ACCA. Neun chinesische Fluggesellschaften hätten neben dringend benötigter medizinischer Ausstattung 34 Teams aus mehreren Provinzen befördert.

Flugzeug mit China-Rückkehrern in Berlin gelandet

13.01 Uhr: Ein Flugzeug der Bundeswehr ist mit Rückkehrern aus der schwer vom Coronavirus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan in Berlin gelandet. Die Maschine kam am Sonntagmittag auf dem Flughafen Tegel an, wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte. Die 20 China-Rückkehrer kommen nun in Quarantäne. Sie werden in einem Gebäude der Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin-Köpenick untergebracht.

Eine britische Chartermaschine brachte die Rückkehrer aus Wuhan zunächst zu einem Militärflughafen in der Nähe von Oxford. Nach dem Zwischenstopp dort flog eine Bundeswehr-Maschine die Deutschen am Vormittag weiter in die Bundeshauptstadt.

In Berlin-Tegel sollten die Menschen laut Gesundheitsverwaltung von einem Amtsarzt in Empfang genommen werden. Er soll prüfen, ob bei Passagieren während des Fluges Symptome aufgetreten sind. Alle Passagiere würden auf das Coronavirus getestet, hieß es. Mit einem Ergebnis wurde für Montagmittag gerechnet.

Manchester United wegen Coronavirus-Sorgen ohne Ighalo nach Spanien

09.50 Uhr: Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United ist aus Sorge um mögliche Folgen des Coronavirus ohne Neuzugang Odion Ighalo ins Trainingslager nach Spanien gereist. Der 30 Jahre alte Nigerianer war erst Anfang Februar vom chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua ausgeliehen worden, und weil dies noch keine 14 Tage her sei, „sind wir nicht sicher, ob er wieder nach England einreisen dürfte“, sagte United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer im Vereins-TV vor der Abreise. „Er wird hier bleiben und individuell trainieren. Außerdem kann so seine Familie in Ruhe in England ankommen.“

Mehr Tote durch Coronavirus als durch SarsEpidemie von 2002

Sonntag, 9. November, 07.45 Uhr: Die Zahl der Todesopfer durch das neue Coronavirus hat die der Sars-Pandemie vor 17 Jahren überstiegen. Mit 89 neuen Fällen der Lungenerkrankung, die Chinas Gesundheitsbehörde am Sonntag bestätigte, kletterte die Gesamtzahl der Opfer weltweit auf 813. An dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (Sars) waren 2002/2003 laut WHO 8096 Menschen erkrankt und 774 gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen durch das neue Coronavirus stieg am Sonntag in China um weitere 2656 auf 37 198 Fälle. Außerhalb Chinas sind bislang mehr als 300 bestätigte Infektionen bestätigt.

Bis auf ein Opfer auf den Philippinen und eines in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong haben sich alle Todesfälle auf dem chinesischen Festland ereignet – die meisten in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei, wo das Virus in der Stadt Wuhan ursprünglich ausgebrochen war. In der Provinz kamen bislang 780 Menschen ums Leben.

Fünf Briten in französischem Skiort positiv auf Coronavirus getestet

13.41 Uhr: Fünf Briten sind in einem französischen Skiort positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Sie seien alle in der gleichen Unterkunft in dem Skiort Contamines-Montjoie nahe des Mont Blanc gewesen und dort in Kontakt mit einem kürzlich aus Singapur zurückgekehrten britischen Staatsbürger gekommen, teilte Frankreichs Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Samstag mit. Die Infizierten seien im Krankenhaus, zeigten aber „keine ernsthaften Krankheitssymptome“.

Der aus Singapur zurückgekehrte Brite gehöre nicht zu den fünf jetzt festgestellten Fällen. Er sei wieder in Großbritannien, erklärte die Ministerin. Behörden in Frankreich und Singapur versuchten nun, weitere mit ihm in Kontakt gekommene Menschen aufzuspüren.

Das sich rasant ausbreitende Virus hat bislang in Festlandchina und Hongkong mehr als 720 Todesopfer gefordert. Über 34.500 Menschen sind nach Angaben der chinesischen Behörden mit dem Erreger infiziert.

Von China aus hat sich das Coronavirus in mehr als zwei Dutzend weitere Länder ausgebreitet. Die Zahl der Infektionsfälle in Frankreich liegt nun bei elf. In Deutschland gibt es inzwischen 14 bestätigte Ansteckungsfälle.

Berlin erwartet für Sonntag 20 deutsche Rückkehrer aus China

13.29 Uhr: Berlin bereitet sich auf die Ankunft von etwa 20 Menschen aus der schwer vom Coronavirus betroffenen Stadt Wuhan in China vor. „Die Bundesregierung hat entschieden, weitere Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Wuhan in Berlin landen zu lassen“, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Samstag. Die Rückkehrer sollen an diesem Sonntag mit einem Flugzeug auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel landen.

Dort werden sie laut Gesundheitsverwaltung von einem Amtsarzt in Empfang genommen. Sie sollen in einem Isolierbereich in den DRK-Kliniken in Berlin-Köpenick am südöstlichen Stadtrand von Berlin untergebracht werden. Alle Passagiere würden auf das Coronavirus getestet. Mit einem Ergebnis wird für Montagmittag gerechnet.

Die Rückkehrer sollen nach den derzeitigen Plänen 14 Tage in dem Krankenhaus bleiben, untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Dafür ist die Stadt gut vorbereitet, sagte Kalayci. Die Abläufe in Berlin würden von der Senatsgesundheitsverwaltung koordiniert.

Coronavirus: Auch Japaner in Wuhan gestorben

07.10 Uhr: Nach dem Ausbruch des Coronavirus in China ist auch ein Japaner in China ums Leben bekommen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag berichtete, handelte es sich um einen Mann in seinen 60ern, bei dem eine Infektion mit dem Virus vermutet wurde. Der Mann starb demnach nach einer schweren Lungenentzündung in einem Krankenhaus in der besonders betroffenen Stadt Wuhan. Am Samstag hatte bereits die US-Botschaft den Tod eines US-Bürgers bestätigt, der dem Virus im Wuhan zum Opfer gefallen war.

Erster US-Amerikaner durch Coronavirus gestorben

06.36 Uhr: Nach dem Ausbruch des Coronavirus ist das erste ausländische Opfer in China bestätigt worden. Wie die US-Botschaft in Peking am Samstag bestätigte, kam ein mit dem Virus infizierter 60-jähriger US-Bürger in der besonders schwer betroffenen Stadt Wuhan am 6. Februar ums Leben. Aus Respekt vor der Privatsphäre der Familie des Opfers würden keine weiteren Details bekanntgegeben. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und der Toten durch das neuartige Coronavirus in China war bis Samstag erneut schnell gestiegen. Die Pekinger Gesundheitsbehörde meldete 86 neue Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden.

86 neue Todesfälle – alleine 81 davon in Hubei

Samstag, 08. Februar, 02.18 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und der Toten durch das neuartige Coronavirus ist in China erneut schnell gestiegen. Bis Samstag kletterte die Zahl der Patienten, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, innerhalb eines Tages um 3399 auf 34.546. Das teilte die Gesundheitskommission in Peking mit. Die Zahl der Toten legte um 86 auf 722 zu. Allein die besonders schwer betroffene Provinz Hubei, wo das Virus ursprünglich in der Metropole Wuhan ausgebrochen war, meldete 81 neue Todesopfer. Außerhalb von Festland-China gibt es in mehr als zwei Dutzend Ländern über 270 weitere Fälle, davon 14 in Deutschland.

Zweites Flugzeug aus Wuhan mit deutschen Rückkehrern für Sonntag erwartet

23.20 Uhr: Nachdem Ende der vorigen Woche ein erstes Flugzeug der deutschen Bundeswehr 128 Personen aus der Chinesischen Stadt Wuhan ausgeflogen und nach Frankfurt gebracht hatte, wird am kommenden Sonntag ein zweites Flugzeug mit Deutschen aus der Krisenregion erwartet. Dieses Mal sollen die Passagiere jedoch in Berlin landen. Wie die „Bild“ berichtet, handelt es sich um insgesamt 35 Personen. Auch Österreicher und Luxemburger sollen unter ihnen sein.

Sonntagmorgen soll die Maschine, die von der britischen Regierung gemietet wurde, erst in England stoppen, um britische Staatsbürger abzusetzen. Im Anschluss reisen die deutschen Rückkehrer mit dem „Kurt Schumacher“-Airbus, der auch in der vergangenen Woche im Einsatz war, weiter nach Berlin-Tegel, so „Bild“. Damit die Passagiere nicht in den öffentlichen Bereich des Flughafens gelangen, werden sie im militärischen Bereich in Empfang genommen und gleich in eine Klinik in Berlin-Köpenick für zwei Wochen in Quarantäne gebracht.

Preise bereits bis zu 20 Mal höher: Weltweiter Engpass bei Schutzkleidung droht

17.03 Uhr: Der Kampf gegen das Coronavirus droht zu einem weltweiten Engpass an Schutzkleidung zu führen. Das teilte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf mit. „Wir schicken Tests, Masken, Handschuhe, Atemschutz und Kittel in alle Regionen der Welt, aber die Welt blickt einem chronischen Mangel an persönlicher Schutzausrüstung entgegen, wie Sie sich vielleicht vorstellen können“, sagte Tedros.

Am Freitagnachmittag ergänzte er in einer Pressekonferenz, dass der Bedarf 100 Mal höher und die Preise teilweise 20 Mal höher seien als gewöhnlich. Aufgrund des Engpasses müsse nun darauf geachtet werden, dass die richtigen Menschen das Equipment erhielten. „An erster Stelle stehen dabei die Ärzte und Pfleger, danach folgen Verwandte und Freunde, die Kranken helfen“, erklärte Tedros. WHO-Experte Michael Ryan betonte, dass der Verkauf von einfachen Masken nicht der Auslöser der Besorgnis sei. „Aber es wird zu einem Problem, wenn der zivile Markt mit Spezialmasken geflutet wird.“

Der WHO-Chef betonte aber auch einige Fortschritte der vergangenen Tage. So seien seit Dienstag weitere Länder seinem Appell gefolgt, ebenfalls ihre Daten zum Coronavirus mit der WHO zu teilen. „Mehrere Länder haben diese lebenswichtigen Daten mit uns geteilt und andere haben in Aussicht gestellt, dass sie das bald ebenfalls machen werden“, so Tedros.

Seltenes Tier im Fokus: Forscher melden „wichtige Entdeckung“ bei Suche nach Ursprung für Coronavirus

12.09 Uhr: Während immer mehr Coronafälle bekannt werden, rätseln Forscher nach wie vor über den Ursprung des Virus. Wissenschaftler der chinesischen South China Agricultural University in Guangzhou wollen nun eine mögliche Erregerquelle gefunden haben: das Schuppentier Pangolin. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die Tiere sind sehr selten, doch haben es Wilderer oft auf ihre Schuppen abgesehen. Sie dienen in der traditionellen Medizin Asiens aber auch Afrikas als Heilmittel. Zudem gelten sie vor allem im asiatischen Raum als Delikatesse, Händler zahlen für ihr Fleisch teils hohe Preise. Über genau diesen Weg, so vermuten die Forscher aus China nun, könnte das Coronavirus von einem Pangolin auf Menschen übertragen worden sein.

„Diese neue Entdeckung ist sehr wichtig“

„Diese neue Entdeckung ist sehr wichtig, um den Ursprung des Erregers in den Griff zu bekommen und neuen Infektionen vorzubeugen“, zitiert die Nachrichtenagentur die Universität. Demnach gleiche das Erbgut des neuen Coronavirus den Coronaviren, die die Forscher in den Schuppentieren gefunden haben, zu 99 Prozent. Der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge seien die Tiere damit der „wahrscheinlichste Zwischenwirt“ des Virus.

Dirk Pfeiffer, Professor für Tiermedizin an der Hongkonger City University, warnt allerdings davon, die Tiere voreilig zum sicheren Überträger zu erklären. Die Studie der chinesischen Forscher liefere bisher nur Anhaltspunkte, bewiesen sei die Übertragung nicht.

Anstieg neuer Virusfälle wächst langsamer

09.29 Uhr: Der tägliche Anstieg der neu bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in China scheint sich leicht stabilisiert zu haben – ist aber weiter sehr hoch. Die Zahl der Ansteckungen legte bis Freitag erneut um 3143 zu. Damit sind 31 161 Virusfälle bestätigt, wie die Gesundheitskommission in Peking berichtete. Es war der zweite Tag in Folge, an dem nicht mehr neue Ansteckungen als am Vortag gemeldet wurden. Innerhalb eines Tages starben aber wieder 73 Patienten an der neuartigen Lungenkrankheit – so viele wie am Vortag. Damit sind in China schon 636 Todesfälle zu beklagen.

Ob mit den neuen Zahlen bereits ein weitergehender Trend bei den Ansteckungen erkennbar ist, scheint offen, da die Statistik auch mit der Zahl der laufenden Untersuchungen schwanken kann. Zudem sind weiter mehr als 26 000 Verdachtsfälle registriert. Der Verlauf der Epidemie ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch schwer vorherzusagen. Außerhalb der besonders betroffenen Gebiete in Zentralchina scheine die Lage in China im Moment relativ stabil zu sein, sagte WHO-Experte Michael Ryan in Genf.

In Deutschland gab es am Vortag einen 13. Fall. Allein elf stehen im Zusammenhang mit der bayerischen Firma Webasto, wo sich Mitarbeiter bei einer Kollegin aus China angesteckt hatten. Auch wurden zwei aus China ausgeflogene Rückkehrer positiv getestet. Der jüngste Virennachweis stammt von der 38-jährigen Frau eines der Patienten aus Bayern, wie das bayerische Gesundheitsministerium mitteilte. Auch zwei Kinder des Paares hatten sich angesteckt. Bei dem dritten Kind, einem Säugling, wurde das Virus bisher nicht nachgewiesen.

Tod von Whistleblower-Arzt: Chinas Regierung startet Ermittlungen

07.35 Uhr: Nach dem Tod des chinesischen Arztes Li Wenliang, der frühzeitig vor dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus gewarnt hatte, hat die chinesische Regierung eine offizielle Untersuchung gestartet. Mit Zustimmung des Zentralkomitees der Partei schickte die staatliche Aufsichtskommission ein Ermittlungsteam nach Wuhan, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Der Tod des 34-jährigen Augenarztes, der am Donnerstagabend selbst an der Lungenkrankheit gestorben war, hatte große Anteilnahme im ganzen Land ausgelöst.

Sein Schicksal symbolisiert für viele Chinesen die Folgen der Untätigkeit oder langsamen Reaktion der Behörden auf den Ausbruch. Bei den Ermittlungen gehe es um Fragen des Volkes zu diesem Geschehen, hieß es. Li Wenliang hatte am 30. Dezember in einer Online-Diskussionsgruppe von Medizinern und Studenten unter Hinweis auf eine wachsende Zahl von mysteriösen Virusfällen in Wuhan vor einer Wiederkehr des Sars-Virus gewarnt, das vor 17 Jahren zu der Pandemie mit 8000 Infizierten und 774 Toten geführt hatte.

Acht Teilnehmer an der Chatgruppe waren danach von der Polizei wegen der Verbreitung von „Gerüchten“ vorgeladen und verwarnt worden. Auch mussten sie unterschreiben, dass sie nichts mehr über den Ausbruch enthüllen. Einige Tage später infizierte sich der Arzt selbst bei einer Patientin.

Weitere 41 Infizierte auf Kreuzfahrtschiff – Entdecker des Coronavirus gestorben

7. Februar, 06.29 Uhr: Die Zahl der Todesopfer in China durch das neuartige Coronavirus hat erneut deutlich zugenommen. Wie die chinesische Regierung am Freitag mitteilte, starben seit dem Vortag 73 Menschen an den Folgen der Infektion. Die offizielle Gesamtzahl der Todesopfer der Epidemie in Festlandchina stieg damit auf 636. 

69 der neuen Todesfälle wurden in der Provinz Hubei verzeichnet, von der die Epidemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte. Die Behörden haben die Provinz im Zentrum des Landes weitgehend von der Außenwelt abgeriegelt.

Die Zahl der landesweit registrierten Krankheitsfälle durch den Erreger wuchs nach Angaben der Regierung seit Donnerstag um weitere 3143 Fälle auf insgesamt 31.161. Die allermeisten Infektionen treten nach wie vor in Hubei auf.

Von China aus hat sich das Coronavirus in mehr als zwei Dutzend weitere Länder ausgebreitet. In Deutschland gibt es inzwischen 13 bestätigte Ansteckungsfälle.

In Japan wurde bei weiteren 41 Menschen an Bord eines dort unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes das Coronavirus diagnostiziert. Wie der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato mitteilte, stieg damit die Zahl der positiv auf den Erreger getesteten Menschen auf der „Diamond Princess“ auf 61. Das Schiff befindet sich seit Montag vor der japanischen Küste unter Quarantäne. An Bord befinden sich etwa 3700 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

Früher Entdecker des Coronavirus selber an der Infektion gestorben

22.27 Uhr: Ein chinesischer Mediziner, der als einer der ersten vor dem neuartigen Coronavirus gewarnt hatte, ist nun selber an der Infektion gestorben. Mehrere Medien, darunter die „New York Times“, berichten unter Berufung auf das Wuhan City Central Hospital, dass der chinesische Arzt Li Wenliang inzwischen verstorben sei. Demnach habe die Klinik um 3.48 Uhr chinesischer Zeit (20.48 Uhr deutscher Zeit) den Tod des 34-Jährigen mitgeteilt. „Wir bedauern das zutiefst“, sagte ein Sprecher gegenüber der Social-Media-Seite Weibo.

Li war als Augenarzt an dem Krankenhaus tätig. Er stellte Ende des vergangenen Jahres bei Patienten Symptome fest, die jenen des Sars-Erregers ähnelten. An dem Sars-Virus waren laut der offiziellen Bilanz in den Jahren 2002 und 2003 insgesamt 349 Menschen in Festlandchina gestorben.

In einer Botschaft an Kollegen vom 30. Dezember informierte Li über seine Erkenntnisse. Zusammen mit sieben Kollegen, die ebenfalls von der Existenz des neuartigen Virus berichtet hatten, wurde er daraufhin von der Polizei wegen der „Verbreitung von Gerüchten“ ermahnt. Li steckte sich später bei der Behandlung eines Patienten an. Von chinesischen Internetnutzern wurde Li gepriesen. Er sei „ein Held“, der seinen Einsatz gegen das Virus mit dem Leben bezahlt habe, schrieb ein Nutzer, der sich als orthopädischer Chirurg bezeichnete, im Netzwerk Weibo.

Meldeten sich nach Rückholaktion: Bundesregierung will weitere Deutsche aus Wuhan holen

20.25 Uhr: Die Bundesregierung will wegen der Ausbreitung des Coronavirus in China weitere deutsche Staatsbürger und ihre Angehörigen aus der Millionenstadt Wuhan zurück nach Deutschland holen. Entsprechende Informationen des „Spiegel“ bestätigte das Auswärtige Amt am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe in Wuhan „einzelne Personen“, die sich erst nach dem Rückholflug am vergangenen Samstag gemeldet oder es nicht rechtzeitig zum Flughafen geschafft hätten, hieß es aus dem Ministerium. „Wir bemühen uns intensiv darum, auch diesen Personen eine Ausreise zu ermöglichen.“

Das gefährliche Coronavirus hatte sich von Wuhan aus verbreitet. Laut „Spiegel“ befinden sich in der Region noch rund 20 Deutsche. Möglicherweise sollen sie in einer Maschine mitreisen, die am Wochenende eine größere Gruppe von britischen Staatsbürgern ausfliegen soll. Auch für die Neuankömmlinge aus China würde eine 14-tägige Quarantäne gelten. Sie sollen nach Informationen des „Spiegel“ in einer Klinik in Berlin-Köpenick untergebracht werden.

Am Samstag hatte die Bundeswehr mehr als 100 Deutsche und einige Angehörige aus der Region Wuhan ausgeflogen. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit der Lungenkrankheit in China stieg bis Donnerstag auf mehr als 28.000. Über 560 Menschen starben in China an der Krankheit. In Deutschland gab es bis Donnerstagabend 13 Virusnachweise.

Staatsmedien: Chinesischer Arzt stirbt nach Coronavirus-Infektion

17.08 Uhr: Noch im Dezember vergangenen Jahres hatte der Arzt Li Wenliang vor einem SARS-ähnlichen Virus gewarnt –  als einer der Ersten überhaupt. Nun ist er selbst am Coronavirus gestorben. Das berichten chinesische Staatsmedien.

Wenliang hatte in einem Chat seiner Alumni-Gruppe der medizinischen Fakultät mitgeteilt, dass sich sieben Patienten an einem lokalen Fischmarkt mit dem Virus infiziert hatten. Daraufhin wurde zeitweise von der Polizei in Wuhan festgenommen. Ihm wurde vorgeworfen, „Gerüchte im Internet zu verbreiten“ und „den sozialen Frieden zu gefährden“.

Am 12. Januar kam Wenliang ins Krankenhaus, nachdem er sich selbst bei einem seiner Patienten angesteckt hatte. Am 1. Februar wurde bestätigt, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigte Wenliangs Tod. „Wir sind zutiefst betrübt darüber, dass Dr. Li Wenliang verstorben ist. Wir alle sollten die Arbeit, die er geleistet hat, niemals vergesessen.“

Elfter Corona-Fall in Bayern – Frau von Webasto-Mitarbeiter infiziert

13.53 Uhr: In Bayern gibt es einen elften Coronavirus-Fall. Auch die Frau eines Erkrankten aus dem Landkreis Traunstein sei nun positiv auf das Virus getestet worden, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Der Mann ist, wie die zuvor in Bayern anderen infizierten Erwachsenen, ein Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto in Stockdorf bei München.

Zwei der Kinder des Paares waren ebenfalls positiv getestet worden. Sie sind nach Ärzte-Angaben – ebenso wie die Mutter – symptomfrei. Auch der gesundheitliche Zustand des Vaters ist stabil. Die Familie ist in Trostberg im Krankenhaus. Die anderen sieben Patienten sind in der München Klinik Schwabing isoliert untergebracht.

Zuerst hatte sich ein Mitarbeiter am Stockdorfer Firmensitz von Webasto bei einer chinesischen Kollegin angesteckt, die inzwischen wieder in ihrer Heimat ist.

Apotheker warnen vor Medikamenten-Engpässen

13.16 Uhr: In China herrscht Ausnahmezustand – das könnten auch Patienten in Deutschland zu spüren bekommen. Apotheker warnen, dass sich die Engpässe bei Medikamenten weiter zuspitzen.

Denn bei Medikamenten ist Deutschland abhängig von Asien, vor allem von China: Zahlreiche Arzneimittel werden dort produziert, daher sind die Apotheker hier auf eine möglichst problemlose Lieferkette angewiesen. Mehr dazu finden Sie hier:  „So viele Lieferengpässe gab es lange nicht“ – Blutdruck und Krebs: Coronavirus gefährdet Medikamenten-Versorgung in Deutschland

Air France verlängert Flug-Stop nach China

12.05 Uhr: Die französische Fluggesellschaft Air France hat die Aussetzung der Flüge von und nach China wegen des Coronavirus bis 15. März verlängert. Dies sei nach einer Neubewertung der Informationen entschieden worden, teilte die Airline am Donnerstag mit. Die Airline hatte die Flüge zuvor nur bis zum 9. Februar ausgesetzt.

„Ab dem 16. März 2020 wollen Air France und KLM je nach Entwicklung der Situation den Flugbetrieb von und nach Shanghai und Peking schrittweise wieder aufnehmen und abwechselnd einen täglichen Flug zu jedem Zielort durchführen“, hieß es weiter. Auf diese Weise würden Schanghai und Peking täglich von Europa aus bedient, entweder über Paris mit Air France oder über Amsterdam mit KLM.

Ab dem 29. März 2020 solle dann der normale Flugplan wieder aufgenommen werden. Die Wiederaufnahme der Air-France-Flüge von und nach Wuhan sei ebenfalls für den 29. März geplant. Die chinesische Metropole ist von dem neuartigen Virus besonders betroffen.

Coronavirus-Risikogruppe wird Zugang zu Messe verboten

10.09 Uhr: Auch auf der weltgrößten Obst- und Gemüsemesse Fruit Logistica in Berlin ist die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus allgegenwärtig. Besucher, die die Veranstaltung besuchen wollen, müssen zunächst einen Handzettel ausfüllen. Diese werden an den Eingängen des Messegeländes verteilt, berichtet die „Berliner Morgenpost“.

Besucher der Messe müssen auf diesem Zettel Auskunft darüber geben, ob sie in den vergangenen 14 Tagen in der chinesischen Provinz Hubei unterwegs gewesen, sie Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot haben und ob sie Kontakt zu Menschen hatten, die sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Verwehrt ein Besucher die Auskunft oder beantwortet eine der Fragen mit „Ja“, darf er die Messe nicht besuchen. Laut einer Info auf dem Zettel ist das Vorgehen mit dem Gesundheitsamt des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf abgesprochen.

10 weitere Infizierte auf Kreuzfahrt-Gigant – 73 Todesfälle an einem Tag

07.19 Uhr: Die Zahl der Toten durch das neue Coronavirus in China ist schneller gestiegen als bisher. Innerhalb eines Tages waren bis Donnerstag 73 neue Todesfälle zu beklagen, wie die chinesische Gesundheitskommission in Peking berichtete. Damit stieg die Zahl der Toten in China auf 563. Die bestätigten Infektionen mit der Lungenkrankheit kletterten auch stark um 3694 auf 28.018 Fälle. Die Kommission sprach von mehr als 24.000 Verdachtsfällen. Auch unter Ärzten und Pflegern gibt es viele Infektionen.

Nach der Entdeckung von Virusfällen an Bord wurden in Japan und Hongkong zwei Kreuzfahrtschiffe mit rund 7000 Passagieren und Besatzungsmitgliedern unter Quarantäne gesetzt. Auf der „Diamond Princess“ vor Yokohama wurden zehn weitere Fälle festgestellt. Darunter ist keiner der acht Deutschen an Bord, wie Japans Gesundheitsministerium berichtete. Es handele es sich um vier Personen aus Japan, zwei aus Amerika, zwei aus Kanada, jeweils eine aus Neuseeland und aus Taiwan. Damit sind derzeit 20 Personen an Bord infiziert.

Bekämpfung von Coronavirus: Weltgesundheitsorganisation ruft zu Spenden auf

17.50 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat zu Spenden in Höhe von 675 Millionen Dollar (613 Millionen Euro) zur Bekämpfung des Coronavirus aufgerufen. Der Großteil des Geldes solle in besonders „gefährdete“ Länder fließen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Genf. Die WHO habe einen Vorsorgeplan entwickelt, für dessen Finanzierung in den kommenden drei Monaten 675 Millionen Dollar nötig seien.

„Unsere Botschaft an die internationale Gemeinschaft ist: Investiert heute oder zahlt später mehr“, sagte Tedros. Die Summe liege deutlich unter jener, die später fällig werde, „wenn wir jetzt nicht in Vorsorge investieren“. 60 Millionen Dollar sollen demnach für WHO-Einsätze verwendet werden, der Rest soll an Länder gehen, die Hilfe bei Vorsorgemaßnahmen gegen das Virus benötigen.

In einem ersten Schritt sollen Tedros zufolge 500.000 Atemschutzmasken und 350.000 Paar Gummihandschuhe an 24 Länder verschickt werden. Die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates sagte am Mittwoch 100 Millionen Dollar für den Kampf gegen das Virus zu.

Coronavirus: Wirtschaftliche Folgen für Deutschland gering

14.53 Uhr: Das Corona-Virus wird das chinesische Wirtschaftswachstum dämpfen, doch die Folgen für Deutschland sind wahrscheinlich gering. Darauf deuten Berechnungen des Ifo-Forschers Timo Wollmershäuser hin, über die die „Zeit“ berichtet. Danach würde das Wachstum in Deutschland nur um 0,05 Prozent geringer ausfallen, wenn das neue Virus die chinesische Wirtschaft ebenso stark beeinträchtigen würde wie im Jahr 2003 die Infektionskrankheit Sars. Damals fiel das chinesische Wachstum Studien zufolge etwa ein Prozent niedriger aus. Auch bei einem stärkeren Einbruch in China erwartet Wollmershäuser, der im Ifo-Institut die Konjunkturforschung leitet, eher geringe Effekte für das Wachstum in der Bundesrepublik. „Wenn die aktuelle Epidemie das chinesische Wirtschaftswachstum doppelt so stark dämpft, wie es bei Sars der Fall war, dürfte es in Deutschland um etwa 0,1 Prozent niedriger ausfallen.“

Die Auswirkungen könnten deshalb so glimpflich sein, weil eine Epidemie vor allem die Konsumnachfrage dämpft: Reisen, Restaurantbesuche, Einkäufe. „Für Deutschland ist es aber praktisch irrelevant, wenn der Konsum in China zurückgeht“, so Wollmershäuser gegenüber der „Zeit“. „Wir liefern kaum Konsumgüter dorthin.“

Mütter können neuen Coronavirus an Neugeborene weitergeben

12.52 Uhr: Mit dem Coronavirus infizierte Mütter können den Erreger an ihr Neugeborenes weitergeben. Ein solcher Infektionsfall sei bei einem Säugling nur 30 Stunden nach der Geburt festgestellt worden, berichtete der Chef der Neugeborenenabteilung des Kinderkrankenhauses von Wuhan, Zeng Lingkong, nach Angaben der Nachrichtenagentur China News Service vom Mittwoch.

Das Baby zeige stabile Lebenszeichen, habe aber eine Entzündung der Lungen und eine leicht abnormale Leberfunktion, berichtete der Arzt. Zuvor seien allerdings Kinder von infizierten Müttern zur Welt gebracht worden, bei denen der Test auf den Erreger negativ gewesen sei. Die jetzt zur Verfügung stehenden Daten zeigten jedoch, dass Neugeborene nicht von einer Ansteckung ausgenommen seien.

Adidas schließt wegen Coronavirus vorübergehend Shops in China

12.19 Uhr: Der Sportartikelhersteller Adidas schließt in China wegen des Coronavirus vorübergehend viele seiner eigenen Geschäfte. Das bestätigte der Dax-Konzern am Mittwoch auf Anfrage. Darüber hinaus würden ähnliche Entwicklungen innerhalb des Franchise-Geschäfts beobachtet, heißt es. Das belaste das China-Geschäft. Allerdings ist es laut Adidas noch zu früh, um die Auswirkungen zu beurteilen.

Der Konzern verweist darauf, dass er die Richtlinien der örtlichen Behörden umsetze. Für den Standort Shanghai bedeute das zum Beispiel, dass die Betriebsruhe aufgrund des Chinesischen Neujahrsfests bis einschließlich 9. Februar verlängert werde. Für Reisen nach China benötigten Mitarbeiter zudem bis auf weiteres eine Ausnahmegenehmigung. Auch US-Konkurrent Nike hat viele seiner chinesischen Läden geschlossen.

Österreicherin mit Verdacht auf Coronavirus war nachts aus Klinik geflohen

10.30 Uhr: Laut den Behörden in Österreich ist eine 31-jährige Patientin mit Verdacht auf Coronavirus in der Nacht zum Mittwoch aus der Isolierstation der Uniklinik in Salzburg geflohen. In einer Mitteilung des Magistrats Salzburg hieß es am Morgen: „Wie die SALK den Bezirksverwaltungsbehörden und der Polizei mitgeteilt hat, ist jener am Dienstag dort eingelangte Corona-Verdachtsfall vermutlich gegen drei Uhr früh aus dem Krankenhaus entwichen. Es handelt sich um eine 31-jährige Frau aus dem Flachgau, die nun polizeilich gesucht wird.“

Sofort wurde eine Fahndung nach der Frau eingeleitet, laut Information der „Salzburger Nachrichten“ hatten sich Polizeistreifen ausgerüstet mit Mundschutz und Handschuhen auf dem Weg zu verschiedenen Adressen gemacht, die einen Bezug zu der 31-Jährigen haben.

An einer dieser Stellen wurde die Patientin dann schließlich aufgefunden. In einer weiteren Mitteilung schrieb die Behörde am Mittag: „Jene 31-jährige Frau aus dem Flachgau, die als Corona-Verdachtsfall Mittwoch gegen drei Uhr früh aus dem Landeskrankenhaus entwichen ist, wurde von der Polizei und der Rettung gegen 10.30 Uhr daheim aufgegriffen. Sie wird derzeit in die SALK überstellt.“

Beamte würden die Frau nun überwachen, bis klar sei, ob sie tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert ist. Das Ergebnis ihrer nach Wien gesandten Probe ist am späten Nachmittag zu erwarten.

Neuer Corona-Verdacht: Hongkong testet 1800 Menschen auf Kreuzfahrtschiff

08.25 Uhr: Nun werden auch die Passagiere und Besatzungsmitglieder eines anderen Kreuzfahrtschiffs untersucht. Hongkong untersucht 1800 Personen auf der „World Dream“. Crew-Mitglieder hatten zuvor über Fieber und andere Symptome geklagt.

Mindestens zehn Menschen auf Kreuzfahrtschiff in Japan mit Coronavirus infiziert

5. Februar, 06.32 Uhr: Von den Menschen auf dem in Japan unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiff sind mindestens zehn mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dies hätten die ersten vorliegenden Testergebnisse gezeigt, teilte der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato am Mittwoch mit. Die Mehrheit der Testergebnisse stand nach seinen Angaben noch aus.

Die zehn positiv auf das Virus getesteten Menschen seien von der „Diamond Princess“ geholt worden, sagte der Minister. Sie sollten von medizinischen Organisationen betreut werden. Unter den bislang bestätigten zehn Fällen an Bord des Kreuzfahrtschiffes ist kein Deutscher. Ein Sprecher der deutschen Repräsentanz der Reederei Princess Cruises hatte zuvor der „Bild“-Zeitung gesagt, unter den Passagieren seien acht Deutsche.

Laut Kato müssen die an Bord verbleibenden Passagiere und Besatzungsmitglieder zwei Wochen auf dem Schiff ausharren. Er verwies auf die bisherigen Erkenntnisse, wonach es bis zu 14 Tage dauern kann, bis mit dem Coronavirus Infizierte die ersten Symptome zeigen.

Das Schiff mit insgesamt 3711 Passagieren und Besatzungsmitliedern war am Montag im Hafen von Yokohama unter Quarantäne gestellt worden. Auslöser der Maßnahme war der Fall eines 80-jährigen Passagiers, der die „Diamond Princess“ in Hongkong verlassen hatte und dann dort positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und der Toten durch das neue Coronavirus ist in China derweil wieder schneller gestiegen als in den Tagen zuvor. Bis Mittwoch kletterte die Zahl der Patienten mit der neuen Lungenkrankheit innerhalb eines Tages um 3887 auf 24.324, wie die Gesundheitskommission in Peking berichtete. Die Zahl der Toten legte um 65 auf 490 zu.

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