E-Auto für rund 17.000 Euro: Seats Mii Electric naht

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Der im Frühjahr angekündigte Seat Mii in der elektrischen Ausführung steht offenbar kurz vor dem Marktstart. Er soll mit Umweltbonus ab rund 17.000 Euro kosten.

Den zum Verbrennermodell weitgehend identischen Seat Mii Electric stellt der Hersteller in zwei Modell-Linien vor. Der Mii Electric kommt ab 20.650 Euro abzüglich des Umweltbonus, der Mii Electric Plus ist ab 21.775 Euro abzüglich Kaufprämie zu haben.

Wunsch-Mii vorkonfigurierbar

Die Plus-Variante bringt ein paar Kleinigkeiten wie beheizbare Vordersitze, elektrisch verstellbare und beheizte Außenspiegel, sowie ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern mit. Essentials wie etwa eine Klimaautomatik liefert aber schon das kleinere Modell. Auch das App-basierte Seat Connect ist bei beiden Modellen enthalten.

Wer sich selbst einmal seinen Wunsch-Mii zusammenklicken will, kann den offiziellen Konfigurator verwenden und sich dabei direkt einen Überblick über die vergleichsweise überschaubare Fülle an Sonderoptionen verschaffen.

Mii Electric: die technischen Daten

Der Mii Electric ist vom Verbrennermodell im Grunde nur durch den Electric-Schriftzug am Heck zu unterscheiden. Der Hersteller bietet die Verbrennerversion inzwischen nicht mehr an. Der Name Mii steht also künftig allein für einen batterieelektrischen Fünftürer.

Anders als am Exterieur hat Seat im Innenraum des Autos Veränderungen vorgenommen, von denen die nennenswerteste das neu gestaltete Armaturenbrett ist, das an die Erfordernisse elektrischen Fahrens angepasst wurde.

Bei einer Länge von rund 3,6 Metern, einer Breite von rund 1,6 Metern und einer Höhe von rund 1,5 Metern bietet der neue Mii mit seinem Radstand von rund 2,4 Metern einen Wendekreis von 9,8 Metern.

Seine 32,3-Kilowattstunden-Batterie basiert auf Lithium-Ionen-Technologie und soll die maximale Leistung von 61 kW (83 PS) mit einem maximalen Drehmoment von 212 Newtonmetern so druckvoll auf die Straße bringen, dass der kleine Flitzer in 3,9 Sekunden von 0 auf 50 Stundenkilometer beschleunigt ist. Die 100 Stundenkilometer erreicht der Mii dann nach 12,3 Sekunden und bei 130 Stundenkilometern ist Schluss.

Die Batterie soll sich innerhalb von einer Stunde auf 80 Prozent aufladen lassen, wenn ein 40-kW-Ladegerät zum Einsatz kommt. An einer konventionellen Wallbox dauert der Ladevorgang etwa vier Stunden. Die Reichweite nach WLTP gibt der Hersteller für den Stadtverkehr mit 349 bis 358 Kilometern an, kombiniert soll es immer noch für 250 bis 259 Kilometer reichen.

Smartphone-Konnektivität per App

Mit dem neuen Mii führt Seat die Konnektivitätslösung Seat Connect ein, mit der Mii-Fahrer über eine Smartphone-App auf Funktionen ihres Fahrzeugs einfach aus der Ferne zugreifen können. So können nicht nur zahlreiche Fahrdaten, die Parkposition und der Fahrzeugstatus wie etwa Türen und Scheinwerfer abgerufen werden – vielmehr lassen sich ebenso Ladevorgänge planen und die Klimaanlage fernsteuern. Im Winter sorgt das für ein vorgeheiztes Auto am Morgen und im Sommer für ein vorgekühltes Auto in der Mittagshitze.

Seat Mii Electric
Das neu gestaltete Armaturenbrett hebt den neuen Mii vom Verbrennermodell ab. (Foto: Seat)

Während der Fahrt ist Seat Connect für das Infotainment zuständig. Über die Drve-Mii-App können Musik, Radio und Navigationsdienste gesteuert werden.

Zielgruppe: Fahrer kurzer Distanzen in urbanen Zentren

Schon die Maßen des Fahrzeuges sprechen für sich. Der Mii Electric ist, wie sein fossile Brennstoffe konsumierender Vorgänger, ein Auto für den Stadtverkehr. Er ist klein und wendig und passt so in jede Parklücke. Seat will Fahrwerk und Lenkung auf die Anforderungen des Stadtverkehrs abgestimmt haben.

Der neue Mii wird im Seat-Werk in Bratislava gebaut und soll ab Ende dieses Jahres in den Handel kommen.

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