Europa League – Leipzig blamiert sich, Frankfurt mit Rekord weiter – Sport


Zwei der drei deutschen Teams stehen in der Zwischenrunde der Europa League. Sowohl Eintracht Frankfurt als auch Bayer 04 Leverkusen haben am Donnerstagabend den Einzug in die nächste Runde geschaft. RB Leipzig scheiterte dagegen überraschend.

Trotz der Schützenhilfe des Bruderklubs FC Red Bull Salzburg ist RB Leipzig ausgeschieden. Gegen den zuvor punktlosen norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim lieferten die Leipziger ein schwaches Spiel ab. Sie kamen am finalen Vorrundenspieltag nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

Matheus Cunha (47.) hatte RB zunächst in Führung gebracht, ehe Tore Reginiussen (86.) der Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick die Stimmung verdarb. Zum Erreichen der K.o.-Runde hätte Leipzig zwingend einen Sieg gegen die Trondheimer gebraucht. Da half es auch nicht, dass Gruppensieger Red Bull Salzburg bei Celtic Glasgow Hilfe leistete und 2:0 gewann. Die Schotten sind als Zweiter für die nächste Runde qualifiziert, Leipzig bleibt nur Rang drei. In der Vorsaison war der Tabellenvierte der Bundesliga noch ins Viertelfinale des zweithöchsten europäischen Klubwettbewerbs vorgedrungen.

Champions League Herzrhythmusstörungen in Amsterdam

FC Bayern in der Champions League

Herzrhythmusstörungen in Amsterdam

Die Bayern atmen nach dem 3:3 gegen Ajax erleichtert durch – ahnen aber, dass es schwer werden könnte, das Achtelfinale der Champions League zu überstehen.


Von Carsten Scheele, Amsterdam


Frankfurt mit Rekord weiter

Eintracht Frankfurt hat sogar den sechsten Sieg im sechsten Gruppenspiel gefeiert. Das Team von Fußballtrainer Adi Hütter gewann bei Lazio Rom mit 2:1 (0:0). Nach dem Führungstor der Italiener durch Joaquim Correa (56. Minute) drehten Mijat Gacinovic (65.) und Sebastien Haller (71.) die Partie am Donnerstagabend vor 20 000 Zuschauern innerhalb von sechs Minuten.

Der Bundesliga-Fünfte hatte sich bereits für die Runde der letzten 32 Mannschaften qualifiziert und hat nun als erster deutscher Klub alle sechs Gruppenpartien in der Europa League gewonnen. „Wir haben Geschichte geschrieben. Das haben wir uns gemeinsam verdient“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner. Sportlich war die Begegnung bedeutungslos, Lazio war ebenfalls schon für die K.o.-Runde qualifiziert, die am Montag ausgelost wird.

Leverkusen jubelt auf Zypern

Vor der Partie war es zu Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden fünf Eintracht-Fans festgenommen. Sie sollen unter anderem Knallkörper auf Lazio-Anhänger geworfen haben. Dabei habe es Verletzte gegeben. Auch während der Partie zündeten Frankfurter Pyrotechnik, die Polizei marschierte im Innenraum auf. Zusammenstöße zwischen römischen und hessischen Problemfans wurden zudem aus der Umgebung des Kolosseums gemeldet.

Auch Bayer Leverkusen hat die Gruppenphase in der Europa League als Spitzenreiter beendet. Das Team von Trainer Heiko Herrlich gewann am sechsten und letzten Spieltag der Gruppe A 5:1 (2:1) bei AEK Larnaka auf Zypern und verteidigte damit erfolgreich Platz eins vor dem FC Zürich.

Die Treffer für Leverkusen, das auf der Mittelmeerinsel ohne neun Stammspieler angetreten war, erzielten Dominik Kohr (28./68.), Lucas Alario (41., Foulelfmeter/86.) und Paulinho (78.). David Catala (26.) hatte die Gastgeber zuvor in Führung gebracht.

Champions League Müller unter Kung-Fu-VerdachtBilder

FC Bayern in der Champions League

Müller unter Kung-Fu-Verdacht

Thomas Müller sieht beim 3:3 in Amsterdam zum ersten Mal in seiner Karriere Rot. Nach dem Spiel sucht er die Ajax-Kabine auf – im Achtelfinale wird er trotzdem fehlen.


Von Carsten Scheele, Amsterdam




Source link

Reply