Kreml setzt Zensur durch: Moskau verhindert Radio Free Europe in Russland

Russland hat die US-Sendergruppe Radio Free Europe/Radio Liberty verboten, in Russland weiter zu senden. Die Aktivitäten des staatlich finanzierten Auslandsrundfunks der USA wurden als „unerwünscht“ erklärt, und auch den Mitarbeitern der Sendergruppe droht juristische Verfolgung. Eine RFE/RL Journalistin sitzt bereits in russischer Untersuchungshaft. Russland geht seit der Invasion der Ukraine verstärkt gegen kritische Stimmen vor und hat bereits eine Reihe ausländischer Organisationen verboten. Der US-Auslandssender wird von der US-Regierung finanziert, berichtet aber nach eigenen Angaben ohne Vorgaben aus Washington. Nach der erzwungenen Schließung seines Moskauer Büros hat RFE/RL eine neue Niederlassung in Riga in Lettland zur Berichterstattung über Russland eröffnet. Eine inhaftierte russisch-amerikanische Journalistin wurde vom Obersten Gericht der russischen Region Tatarstan daran gehindert, aus gesundheitlichen Gründen aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden und in den Hausarrest verlegt zu werden. Sie muss bis zum 4. April in Haft bleiben, teilte ihr Arbeitgeber mit.

Radio Free Europe/Radio Liberty in Russland verboten

Moskau verbietet RFE/RL in Russland zu senden

In einem überraschenden Schritt hat Russland die Aktivitäten von Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) innerhalb seiner Grenzen verboten. Dies ist ein weiterer Schlag gegen die Pressefreiheit in Russland und ein Zeichen dafür, wie sehr der Kreml kritische Stimmen unterdrückt.

Die staatlich finanzierte US-Sendergruppe RFE/RL ist bekannt für ihre unabhängige Berichterstattung und ihre kritische Haltung gegenüber der russischen Regierung. Die Mitarbeiter von RFE/RL laufen nun Gefahr, juristisch verfolgt zu werden, und eine RFE/RL-Journalistin befindet sich bereits in russischer Untersuchungshaft.

Druck auf kritische Stimmen

Seit der Invasion der Ukraine vor zwei Jahren geht der Kreml verstärkt gegen kritische Stimmen vor. Ausländische Organisationen wurden verboten und auch RFE/RL stand bereits zuvor unter Druck. Die Festnahme von Alsu Kurmasheva, einer RFE/RL-Mitarbeiterin, im letzten Oktober ist ein weiterer trauriger Beleg dafür, wie die russische Regierung gegen unabhängige Medien vorgeht.

Bedeutung von RFE/RL

Radio Free Europe/Radio Liberty wurde 1951 gegründet und wird von der US-Regierung finanziert. Der Sender hat jedoch betont, dass er ohne Vorgaben aus Washington berichtet. Nach der Schließung seines Büros in Moskau hat RFE/RL eine neue Niederlassung in Riga eröffnet, um weiterhin über Russland berichten zu können.

Fazit

Das Verbot von Radio Free Europe/Radio Liberty in Russland ist ein weiterer Rückschlag für die Pressefreiheit in dem Land. Es ist wichtig, dass unabhängige Medien wie RFE/RL weiterhin über Ereignisse in Russland berichten können, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Hoffentlich können die internationalen Gemeinschaft und die Zivilgesellschaft Maßnahmen ergreifen, um die Pressefreiheit in Russland zu verteidigen und das Verbot von RFE/RL aufzuheben.
Die ausführliche Geschichte finden Sie hier.

Kreml setzt Zensur durch: Moskau verhindert Radio Free Europe in Russland